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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 21.09.19
Roaming

Reise & Roaming: Telefonieren, SMS und Internet im Ausland

Günstiges Telefonieren und mobiles Surfen im Ausland

Wer im Ausland erreichbar sein will, egal ob im Urlaub oder auf Geschäfts­reise, nimmt heute selbst­verständlich sein Handy mit. Auch Tablet und Laptop sind oft im Hand­gepäck dabei. Tele­fonieren, SMS schreiben und das Surfen im mobilen Internet sind im Ausland meis­tens unkom­pliziert möglich. Denn die Mobil­funk-Netz­betreiber haben mit anderen Netz­betrei­bern in den meisten Ländern welt­weit Roaming-Verein­barungen abge­schlossen. Und aktu­elle Mobil­funk-Module in Smart­phones und Tablets unter­stützen eine Viel­zahl von Frequenz­bändern.

Zusätz­lich regeln die Vorgaben der EU-Roaming-Verord­nung das mobile Tele­fonieren im EU-Ausland auf kunden­freund­liche Weise. Seit dem 15. Juni 2017 gelten inner­halb der EU sowie in Norwegen, Island und Liech­tenstein die Kondi­tionen des Inlands­tarifs ohne Roaming-Aufpreise. Eine kleine Einschrän­kung bildet jedoch die Fair-Use-Grenze beim Surfen.

Mit dem Handy in den Urlaub

Mit dem Handy in den Urlaub
Bild: Apple; Fotolia - Pantelis Maisoglou / Montage: teltarif.de

In Ländern, in denen der regu­lierte EU-Tarif nicht gilt, kann der unbe­kümmerte Griff zum Handy aller­dings nach wie vor sehr teuer werden. Das gilt auch inner­halb von Europa auf Kreuz­fahrt­schiffen, Fähren und in Flug­zeugen. Denn Airlines und Reede­reien betreiben an Bord oft eigene Mobil­funk­netze, für die der regu­lierte Euro-Tarif aber nicht gilt, selbst wenn das Schiff oder Flug­zeug inner­halb der EU unter­wegs ist.

Viele nütz­liche Tipps und Tricks rund ums Roaming lesen Sie auf unseren nach­folgenden Ratgeber-Seiten. Eine Über­sicht über die wich­tigsten Themen finden Sie hier:

Übersicht: Roaming-Ratgeber

Spar­tipps fürs Roaming im Ausland Wer außer­halb der EU sein Handy öfter nutzen möchte, kann mögli­cher­weise durch die Buchung einer Roaming-Option bei seinem Mobil­funk-Anbieter gegen­über den Standard­preisen sparen. Außerdem sind spezi­elle Prepaid-Tarife der Netz­betreiber und Discounter für güns­tige Handy-Gespräche im Ausland verfügbar. Auch WiFi-Calling ist eine gute Spar­option, da sich hier der Unter­schied zwischen Auslands­tele­fonie und Roaming ausnutzen lässt.

Wer das Risiko vermeiden möchte, sich am Telefon zu verquat­schen - und so am Ende ein langes Roaming-Tele­fonat bezahlen zu müssen - kann seine Kosten mit dem Austausch von SMS-Mittei­lungen begrenzen oder mit einem Messenger über WLAN tele­fonieren. Wer lieber auf Messenger wie WhatsApp und Co. setzt, sollte vorher die Roaming-Preise seines Anbie­ters für mobiles Internet im Ausland anschauen, wenn er sich im Reise­land außer­halb eines WLAN bewegt.

Außer­halb der EU kann auch die Nutzung der Mailbox zu einer Kosten­falle werden. In der EU hingegen ist die Mailbox kein Kosten­faktor mehr.

Schließ­lich gibt es auch einige Möglich­keiten zum Sparen beim Tele­fonieren aus dem Fest­netz im Ausland. Unter­stüt­zung für mehrere Frequenz­bereiche üblich Die Frage, ob Sie Ihr Handy im Ausland über­haupt benutzen können, stellt sich heut­zutage kaum noch. Neuere Handys unter­stützen in der Regel zahl­reiche LTE-Frequenzen, sodass Sie mit Ihrem Gerät welt­weit die meisten LTE-Daten­netze nutzen können. Selbst Handys, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, unter­stützen in aller Regel die UMTS-Frequenz 2100 MHz. Diese ist ein fast welt­weiter Stan­dard. Nur Nord­amerika und Teile Süd­amerikas nutzen ihn nicht. Hier wird statt­dessen auf den UMTS-Frequenzen 850 MHz und 1900 MHz mobil tele­foniert.

Für den Fall, dass Ihr Handy am Ziel­ort kein kompa­tibles LTE- oder UMTS-Netz findet, bleibt immer noch GSM als ältester Mobilfunk­standard zum Tele­fonieren und SiMSen. So gut wie alle modernen Handys verfügen über Quad­band-GSM-Modus. Dadurch sind sie kompa­tibel mit allen Frequenz­bändern, die welt­weit übli­cher­weise für GSM verwendet werden. Leider gibt es auch hier Ausnahmen: Japan und Südkorea haben ihre 2G-Netze bereits abge­schaltet, sodass hier der GSM-Fall­back nicht funk­tioniert. Mit dem Abbau von UMTS-Netzen in den kommenden Jahren kann es mögli­cher­weise zukünftig dazu kommen, dass auch der Fall­back auf UMTS in einigen Regionen nicht mehr funk­tioniert.

Als wirk­lich welt­weiter Stan­dard bleibt natür­lich WLAN, was immerhin das Surfen und die Tele­fonie über Messenger-Dienste erlaubt.

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