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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 19.10.17
Norwegen

Roaming | Telefonieren und Surfen in Norwegen

Tipps zur Telekommunikation in Norwegen

Inhaltsverzeichnis

Telefonieren in Norwegen

Telefonieren in Norwegen
Bild: teltarif.de

  1. EU-Roaming in Norwegen:
  2. EU-Roaming der Netzbetreiber
  3. Prepaidkarten in Norwegen
  4. Netzabdeckung in Norwegen
  5. VoIP und WhatsApp Call
  6. Festnetz in Norwegen
In der EU: Roam-like-at-Home Seit dem 15. Juni 2017 gibt es innerhalb der EU keine Roaming-Gebühren mehr. Norwegen ist zwar kein EU-Mitglieds­staat, gehört aber zu den Ländern des Europäischen Wirtschafts­raums (EWR), auf welche die Roaming-Verordnung ausgeweitet wurde - somit gelten auch dort die entsprechenden Tarif-Regelungen.

Wer in Norwegen mit seinem Handy telefonieren möchte, kann dies zu den Konditionen seines normalen Inlands­tarifs tun. Das gilt selbst­verständlich nicht nur für Telefonie, sondern auch für SMS, MMS und mobiles Daten­volumen. Weitere Details lesen Sie in unserem Ratgeber zum regulierten EU-Tarif.

Bereits seit 2007 wurden die Roaming-Gebühren innerhalb der EU sukzessive gesenkt. Mit dem Weg­fall der Roaming-Aufpreise ist es kaum noch nötig, nach preis­werten lokalen Alternativen Aus­schau zu halten. Wann sich das dennoch lohnt, erläutern wir im Verlauf des Artikels. Für den Über­blick gehen wir aber zunächst auf die Roaming-Optionen für Vertragskunden der deutschen Netzbetreiber ein. EU-Roaming bei den Netzbetreibern Nach den Vorgaben der EU-Roaming-Verordnung ist jeder Mobilfunk­anbieter verpflichtet, einen Handy-Tarif anzubieten, der den EU-Regulierungen entspricht. Zusätzlich dürfen aber weitere Roaming-Optionen angeboten werden, die sich nicht an die Roam-like-at-Home-Vorgaben halten müssen. Weitere Informationen haben wir in einem speziellen Ratgeber zu den Roaming-Optionen der Netzbetreiber für Sie zusammen­gestellt.

In jedem Fall sollten Mobilfunk­kunden prüfen, welche Roaming-Konditionen in ihrem Tarif aktuell gelten. Insbesondere in Alt-Tarifen sind oft Roaming-Optionen geschaltet, die meist günstig waren, als der Tarif abge­schlossen wurde, nun aber deutlich teurer sind als Roam-like-at-Home. In diesem Fall empfiehlt es sich, die alte Roaming-Option zu kündigen beziehungs­weise zu den aktuellen EU-Roaming-Konditionen zu wechseln. EU-Roaming für Vertragskunden der Telekom Für Telekom-Kunden, die einen MagentaMobil-Tarif nach dem 19. April 2016 gebucht haben, ist die Roaming-Option All Inclusive voreingestellt. Innerhalb der EU und des EWR fallen keine Roaming-Gebühren für Telefonate, SMS und mobiles Daten­volumen an. Die Nutzung im Nicht-EU-Ausland (aktuell in der Schweiz) ist auf 1000 Gesprächs­minuten und 1000 SMS pro Monat gedeckelt.

Ältere Bestands­kunden hatten größtenteils den Weltweit-Tarif und wurden zum 15. Juni 2017 auf den regulierten EU-Tarif umgestellt. Auch Kunden mit voreinge­stelltem All-Inclusive-Tarif können, wenn sie es wünschen, in den EU-Tarif wechseln. Weitere Details erfahren Sie in unserem Rat­geber zum Roaming bei der Telekom. EU-Roaming für Vertragskunden von Vodafone Bei Vodafone gibt es für Roaming innerhalb der EU nur noch einen einzigen Tarif: Vodafone World hält sich streng an die EU-Regulierungen und ist sowohl für Neu- als auch Bestands­kunden automatisch voreingestellt. Darüber hinaus bietet Vodafone lediglich solche Roaming-Optionen an, die für Aufenthalte in Ländern außerhalb der EU interessant sind. Mehr dazu lesen Sie in unserem Rat­geber zum Roaming bei Vodafone. EU-Roaming für Vertragskunden von Telefónica (o2) Der regulierte EU-Tarif bei o2 heißt Roaming Basic und ist in allen Neuverträgen voreingestellt. Bestandskunden, die eine andere Roaming-Option gewählt hatten, können kostenfrei in den regulierten Tarif wechseln und umgekehrt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Info­seite zum Roaming bei o2. Norwegische Prepaid-Karten

Eine SIM-Karte in den Farben der norwegischen Flagge.

Telefonieren mit einer norwegischen Prepaid-SIM
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Wenn Sie sich lange Zeit in Norwegen aufhalten und Ihren deutschen Handytarif daher dauerhaft im EU-Ausland nutzen wollen, könnte Ihnen die Missbrauchs­klausel der EU-Verordnung in die Quere kommen. Entsprechend der Fair-Use-Policy dürfen die Mobilfunk­anbieter Verbrauchs-Höchstgrenzen festlegen, nach deren Über­schreitung sie dann doch Roaming-Gebühren erheben können.

Vor allem für Handy-Telefonate innerhalb Norwegens können sich daher norwegische Prepaid-Karten lohnen. Deren Guthaben ist im Regel­fall unbegrenzt gültig, vorausgesetzt man führt mindestens ein abgehendes Gespräch pro Jahr. Geschäfts­reisende, die regelmäßig zu kurzen Geschäfts­terminen ins Land kommen, profitieren davon ebenso wie regelmäßige Urlauber. Vorsicht jedoch bei Telefonaten nach Deutschland: Viele norwegische Standard­tarife sind im Inland zwar günstig, Auslands­gespräche werden aber teuer. Netzabdeckung in Norwegen Was den Netz­ausbau Norwegens angeht, geht Telenor eindeutig als Sieger hervor. Im Süden des Landes gibt es nur kleine Lücken und auch der dünn besiedelte Norden bis hinauf zum Nordkap ist zum Teil erstaunlich gut ausgebaut. Telia (Netcom) war in Skandinavien der Vor­reiter für die kommerzielle Mobilfunk­nutzung des 4G-Netzes (LTE) und hat ehemals größere Versorgungs­lücken mittlerweile beseitigt – in dünn besiedelten Gebieten steht die Verfügbarkeit insbesondere von LTE aber noch hinter der Reich­weite von Telenor zurück. Die Netz­abdeckung können sie auf der Internet­seite des jeweiligen Anbieters einsehen: Telenor und Telia. Kostenlos in Norwegen telefonieren – VoIP und WhatsApp Call Über das Internet können Gespräche von Norwegen nach Deutschland sogar kostenlos sein. Zumindest von kostenlosen WLAN-Hotspots aus oder bei ausreichend großem Daten­volumen auch über das 3G- oder 4G-Netz. Viele Hotels bieten entweder ein offenes WLAN-Netzwerk an oder aber die Zugangs­daten sind an der Rezeption erhältlich - teils kostenlos, teils gegen eine Gebühr.

Das WhatsApp-Symbol und das Symbol eines Telefonhörers.

WhatsApp Calls: Sicher und kostengünstig!
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Eine andere Möglichkeit sind Bars und Cafés in Norwegen, die vielfach kostenloses WLAN für ihre Kunden bereit­stellen. Die Website hotspot-locations.de hat eine Auswahl kostenloser WLAN-Hotspots in Norwegen gelistet.

Ein Anruf von Norwegen nach Deutschland ist zudem am sichersten, wenn man einen Messenger mit Verschlüsselung verwendet, wie sie beispielsweise WhatsApp Call bietet. Das heißt, es ist derzeit technisch unmöglich, so ein Gespräch vom Netz aus abzuhören. Nur wer mit wem wie lange telefoniert hat, wird protokolliert.

Nicht ohne Weiteres zu empfehlen ist WiFi Calling in Norwegen, da dies als Auslandsgespräch tarifiert wird. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Achtung: Kostenfalle mit WiFi Calling im Roaming. Das Festnetz in Norwegen nutzen Wer längere Gespräche aus Norwegen nach Deutschland führen will, der kann auch über das Festnetz tele­fo­nie­ren. Allerdings sollte man nicht einfach den Hörer des Hotel­telefons abnehmen und eine deutsche Nummer wählen, denn die meisten Hotels rechnen mit einem eigenen Tarif­modell ab, um selbst an den Telefonaten zu verdienen. Durch die Verwendung von Calling Cards oder Callback-Angebote wird es oft günstiger.

Ein Festnetztelefon.

Achtung: Zimmertelefone sind in vielen Hotels teurer als der örtliche Festnetzanschluss.
dpa

Um Callback-Angebote nutzen zu können, muss das Zimmertelefon im Hotel unter einer spezifischen Durchwahl zu erreichen sein. Ob sich Calling Cards benutzen lassen, muss dagegen an der Hotel­rezeption erfragt werden. Ein ganz normaler norwegischer Festnetz­anschluss, beispielsweise in einer Ferien­wohnung, erlaubt sowohl die Verwendung von Calling Cards als auch von Tarifen mit dem Callback-Verfahren. Wer einen günstigen Festnetz­tarif für Gespräche von Norwegen nach Deutschland sucht, kann entweder vor Ort eine entsprechende Calling Card erwerben oder sich schon vorher mit Hilfe unseres Calling-Card-Rechners informieren.

Sind Sie der Meinung, wir haben einen wichtigen Tipp vergessen, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@teltarif.de.

Roaming in den EU-Ländern


in ausgewählten EU-Ländern:
Länder mit Besonderheiten: