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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 14.11.19
Netzversorgung

Netz­ab­deckung bei Telekom, Vodafone und o2 im Vergleich

Das beste Netz zuhause und am Arbeitsplatz

Wer sich ein Handy und einen passenden Tarif zulegen will, kann sich über einen rasanten Preis­verfall bei Mobil­funk-Ange­boten in den vergan­genen Jahren freuen: Discounter locken mit güns­tigen Tarifen und zwingen die Netz­betreiber ihrer­seits zu Preis­reduzierungen oder einer besseren Inklu­sivleis­tung.

Vor Tarifwahl: Netzabdeckung vergleichen

Vor Tarifwahl: Netzabdeckung vergleichen
Karte: © ikKsuEpseLonZet - Fotolia.com, Bearbeitung/Montage : teltarif.de

Doch bei der Suche nach einem neuen Handy-Tarif sollte nicht nur auf die Kosten geachtet werden - auch Netz­ausbau und Netz­abdeckung sind wichtig, damit wirk­lich Freude aufkommt. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie achten sollten und wie Sie sich über den aktu­ellen Ausbau­stand bei der Telekom (vormals T-Mobile, früher D1-Netz genannt), bei Voda­fone (früher als D2-Netz bezeichnet) und o2 (Telefónica-Netz) infor­mieren können. Einen ersten Über­blick über die Netz­ver­sor­gung vor Ort liefern die Netz­abdeckungs­karten der Telekom, von Voda­fone sowie Telefónica. In der nach­folgenden Box finden Sie Links zu den Karten der jewei­ligen Anbieter auf deren Home­page. Offi­zielle Karten zur Netz­abde­ckung (Netz­betreiber)

Dabei besteht in puncto Handy-Tele­fonie bei der Grund­ver­sor­gung heut­zutage nur noch an äußerst abge­legenen Orten ein Problem: Der GSM-Ausbau ist so weit fort­geschritten, dass bei allen Netz­betreibern eine nahezu bevölkerungs­deckende Versor­gung besteht, und auch abseits bewohnter Gebiete ist die Versor­gung in vielen Fällen noch gegeben. Trotzdem kann es vor allem in Gebäuden zu Empfangs­problemen kommen - hier hilft im Zweifel der Test mit einem Gerät von Freunden oder Bekannten oder einer test­weise erwor­benen Prepaid­karte im gewünschten Netz. Gemes­sene Netz­abde­ckung von Experten und Commu­nities Handy-Nutzern fällt beim Studium der offi­ziellen Netz­abde­ckungs­karten, die von den Netz­betrei­bern bereit­gestellt werden, regel­mäßig auf, dass diese in einigen Regionen nicht notwen­diger­weise mit der Realität vor Ort über­einstimmen müssen. Das kann mehrere Gründe haben: Gege­benen­falls werden kurz­fris­tige Ausfälle oder Netz-Repa­raturen nicht in die Karten aufge­nommen, oder die Netz­betreiber tragen eine neue Basis­station als aktiv ein, obwohl sich deren Schal­tung verzö­gert.

Profes­sionelle Firmen und freie Commu­nities haben daher eigene Netz­versor­gungs­karten erstellt. Diese können auf verschie­denar­tige Weise zustan­dekommen. Netz­analyse-Firmen fahren mitunter mehrere Wochen oder Monate durchs Land, proto­kollieren mit teuren Geräten die Netz­versor­gung und publi­zieren die Ergeb­nisse dann über Fach­medien als Netz­test. Bekannt sind der Connect-Netz­test in Zusam­menar­beit mit dem Mess-Unter­nehmen Umlaut und der Compu­terbild-Netz­test in Zusam­menar­beit mit RadioOpt, bei dem App-Nutzer Daten über­mitteln.

Auch freie Commu­nities und inzwi­schen sogar die Bundes­regie­rung stellen den Bürgern Apps zur Verfü­gung, mit denen diese eine Moment­aufnahme des Netzes vor Ort machen und diese Daten einsenden können. Daraus werden dann eben­falls infor­mative Karten erstellt. Doch auch von Mess­firmen und freien Commu­nities erstellte Karten sind niemals ganz voll­ständig. In der nach­folgenden Box nennen wir einige Projekte mit ihren Netz­abde­ckungs­karten: Freie Karten zu Netz­abde­ckung und Netz­versor­gung

Netz­abde­ckung und Netz­verfüg­barkeit: Das sollten Sie beachten Beim Check der Netz­abde­ckung sollten Sie beachten: Natür­lich ist nicht nur die Versor­gung am eigenen Wohn­ort wichtig, sondern auch der Empfang an stark frequen­tierten Orten, denn das Handy wird natur­gemäß vor allem unter­wegs genutzt. Die gene­relle Netz­verfüg­barkeit wiederum ist bei Telekom, Voda­fone und Telefónica heut­zutage kein Problem mehr. Aller­dings stellt sich zuneh­mend die Kapa­zitäts­frage bei Daten­netzen. Je nach Netz und Ort können UMTS und LTE stark über­lastet sein, wenn die Anbieter Bedarf und Kapa­zität im Netz falsch einschätzen.

Außerdem werden in den kommenden Jahren die UMTS-Netze sukzes­sive abge­schaltet und die Frequenzen für neuere Funk­stan­dards umge­widmet. Für die Nutzung des mobilen Inter­nets sollten Sie also insbe­sondere auf eine gute LTE-Versor­gung achten und sowohl einen Tarif als auch ein Handy mit LTE-Unter­stüt­zung nutzen. Konso­lidie­rung im Telefónica-Netz und 5G

Die Netzabdeckung sollte zumindest am Wohnort und am Arbeitsplatz gecheckt werden

Die Netzabdeckung sollte zumindest am Wohnort und am Arbeitsplatz gecheckt werden
Screenshot: teltarif.de, Quelle: LTE-Karte/Google

Nach der Über­nahme von E-Plus durch Telefónica star­tete zunächst das National Roaming zwischen E-Plus und o2. Im darauf­folgenden Schritt wurden die beiden ehemals getrennten Netze zu einem zusam­menge­legt. Dies bedeu­tete an einigen Stellen nicht nur den Verlust von doppelt vorhan­denen Basis­stationen, sondern auch den der kompletten Netz­versor­gung. Noch immer führen zahl­reiche Bauar­beiten zu mitunter tage- oder wochen­lang andau­ernden lokalen Netz­ausfällen. Telefónica muss von den drei Netz­betrei­bern in der kommenden Zeit noch am meisten am Netz machen: Die Flächen­abde­ckung mit UMTS und LTE ist hier am schlech­testen.

Außerdem hat Telefónica noch nicht den Betrieb des LTE-Nach­folgers 5G gestartet. Bei Voda­fone und der Telekom erfolgte dieser Schritt im Spät­sommer 2019, aller­dings zunächst nur an ausge­wählten Stand­orten. Netz­abde­ckung und mobiles Internet Was Sie in puncto Netz­wahl für die mobile Internet-Nutzung beachten sollten, erfahren Sie im Ratgeber zur Netz­abde­ckung für mobiles Internet. Darin zeigen wir Ihnen im Vergleich, was die Telekom, Voda­fone und Telefónica in puncto Ausbau des Netzes zu bieten haben. Die Netz­abde­ckung der einzelnen Anbieter: So ermit­teln Sie die Versor­gung

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