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Passwörter

Ratgeber: So finden Sie ein sicheres Passwort

Über einen Trick können Sie sich komplizierte Passwörter leicht merken

Ein sicheres Pass­wort für den E-Mail-Account ist heut­zutage Pflicht, nicht zuletzt, da dieser in der Regel mit weiteren Accounts verknüpft ist. Wer das Pass­wort knackt, kann somit zum Beispiel bei Amazon mit Ihren Daten einkaufen. Und auch für Online-Shops direkt, für Foren und vieles mehr werden sichere Pass­wörter benö­tigt. Gegen den Dieb­stahl durch Hacker aus Daten­banken hat der Nutzer trotzdem keine Schutz­möglich­keit. Hier hilft zunächst nur der Tipp, für jede Anwen­dung ein anderes Pass­wort zu verwenden.

Doch abseits des Klaus bei Anbie­tern kann Ihr Pass­wort auch ganz simpel geknackt werden - wenn Sie eine unsi­chere Vari­ante verwenden. An dieser Stelle können Sie selbst für Sicher­heit sorgen - mit dem rich­tigen Pass­wort. Doch was ist richtig? Kombi­nieren Sie Groß- und Klein­buch­staben, Zahlen und Sonder­zeichen

So finden Sie ein sicheres Passwort

So finden Sie ein sicheres Passwort
Bild: teltarif

Pass­wörter sind durch mehrere Szena­rien bedroht: Bei Wörter­buch­angriffen werden einfach Listen mit poten­ziellen Pass­wörter abge­fragt - hierbei geht es nicht nur um Wörter aus dem Lexikon, sondern auch Namen und ähnli­ches. Bei Brute-Force-Angriffen indes werden - kurz gesagt - Zeichen-Kombi­nationen in schneller Folge abge­fragt. Wer auf ein gutes Pass­wort setzt, kann trotzdem sicher sein, dass Angreifer im Zweifel Jahre (oder, bei wirk­lich guten Pass­wörtern, nach aktu­ellem Stand der Technik zehn­tausende Jahre) brau­chen würden, um es mit einer solchen Methode zu knacken.

Grund­legende Regel also: Nutzen Sie keine realen Wörter oder Namen als Pass­wort. Auch in Kombi­nationen bieten diese wenig Schutz. Geeignet ist viel­mehr eine Kombi­nation aus Groß- und Klein­buch­staben, Zahlen, Sonder­zeichen, am besten in wahl­loser Mischung. Pass­wörter sollten zudem nicht zu kurz sein - wer 12 oder mehr Zeichen verwendet, ist zum Beispiel laut dem Bundesamt für Sicher­heit in der Infor­mati­onstechnik auf der sicheren Seite. Pass­wort aus Phrase bilden Ein gutes Pass­wort braucht also diese Mindest­länge - klingt kompli­ziert, denn wie sollen Sie sich eine solche Folge merken? Doch so schwierig ist das nicht: Nehmen Sie einen Satz, der nicht allge­mein bekannt ist und verwenden Sie die Anfangs­buch­staben in Groß und Klein­schrei­bung. Lassen Sie zum Beispiel an jeder zweiten Stelle eine Zahl aus einem Geburts­jahr einfließen. Hierzu ein Beispiel. Als Satz nehmen Sie: "Mit teltarif sind Sie rundum gut infor­miert" "MtsSrgi". Das Magazin gibt es seit 1998, Platz­halter ist ein #, alle drei Para­meter sind leicht merkbar. Das zuge­hörige Pass­wort ist: "M1t9s9S8r#g#i".

Noch ein paar Hinweise: Auch wenn es kryp­tisch aussieht, sind Buchstaben­folgen auf der Tastatur nicht sicher. Hängen Sie bei Ihrem Pass­wort ein Jahr oder eine Zahlen­folge wie 123 nicht einfach hinten an oder setzen Sie es an den Anfang - lassen Sie es viel­mehr wie gezeigt einfließen. Dies gilt auch für Sonder­zeichen. Ratgeber zum Thema "Sicherheit im Internet"

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