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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 17.12.17
USA

Roaming | Telefonieren und Surfen in den USA

Tipps zur Telekommunikation in den USA

Inhaltsverzeichnis

  1. Roaming in den USA
  2. Amerikanische Prepaid-Karten
  3. Netzausbau und Frequenzbänder
  4. VoIP und WhatsApp Call
  5. Festnetz in den USA
Roaming in den USA Egal ob Sie sich auf Urlaubs- oder auf Geschäfts­reise befinden: Auch im Ausland ist es wichtig, mobil erreichbar zu sein. In außer­europäischen Ländern ist dies allerdings meistens noch sehr teuer. Viele Mobilfunk­provider bieten spezielle Tarif-Optionen an, mit denen sich diese Roaming-Kosten zumindest einigermaßen senken lassen. Details zu diesen Angeboten finden Sie auf unseren Ratgeber-Seiten zum Roaming für Vertrags-Kunden sowie zum Roaming für Prepaid-Kunden.

Achtung: Statt den in Deutsch­land üblichen 230 Volt beträgt die Netz­spannung in den USA 120 Volt. Mitgebrachte Geräte sollten daher unbedingt auf die entsprechende Spannung umschaltbar sein. Außerdem benötigen Sie einen Adapter für die anders geformten Steck­dosen. Amerikanische Prepaid-Karten Egal ob Sie länger in den USA sind oder nur einige Wochen im Urlaub - für die mobile Kommunikation kann sich der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte lohnen. Diese gibt es in vielen Geschäften wie Walmart, Publix oder Walgreens ab ca. 10 Dollar. In einigen Shops werden die SIM-Karten auch zusammen mit einem preis­günstigen Handy angeboten.

Eine SIM-Karte in den Farben der amerikanischen Flagge.

Telefonieren mit einer lokalen Prepaid-SIM
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In der Regel müssen die SIM-Karten vor der ersten Benutzung registriert werden, was per Internet erledigt werden kann. Die Ruf­nummer wird der SIM erst nach erfolgter Registrierung zugeteilt und per SMS mitgeteilt. Während der Registrierung kann auch der gewünschte Tarif gewählt werden, bei einigen Anbietern ist die Auswahl der Tarife abhängig vom End­gerät, das verwendet wird.

Der Kauf und die Inbetrieb­nahme der SIM-Karte in den USA gestaltet sich in der Regel als recht einfach. Wer schon mit einer betriebs­bereiten SIM in die USA starten will, kann eine entsprechende SIM auch in Deutschland online erwerben. Diese sind zwar etwas teurer, dafür erhält man eine aktivierte SIM und die Rufnummer vorab.

Im Gegensatz zu vielen anderen Reise­ländern ist eine nordamerikanische Prepaid-Karte kein Garant zum Sparen. Auch mit einer solchen Karte zahlen Sie für eingehende Gespräche Geld. Das ist in Amerika selbst bei Vertrags­karten so üblich. Grund: Die Mobilfunk­netze haben keine eigene Vor­wahl. Handys bekommen ganz normale Festnetz-Rufnummern. Anrufer zahlen somit den gleichen Preis wie für ein Gespräch ins amerikanische Fest­netz. Die Kosten für die Weiter­leitung ins Mobilfunk­netz trägt der Angerufene. Netzausbau und Frequenzbänder In den USA gibt es recht gut ausgebaute Mobilfunknetze, die mittlerweile auch mit LTE ausgerüstet wurden. Dennoch ist die Handy-Telefonie jenseits des Atlantiks nicht mit den Gepflogenheiten in Europa vergleichbar. Zum einen werden von vielen Mobilfunk­anbietern in erster Linie die großen Ballungs­gebiete und wichtige Interstates bzw. Highways abgedeckt, nicht jedoch das Land dazwischen. Zum anderen funken die amerikanischen Mobilfunk­netze in anderen Frequenz­bereichen. Bei GSM sind das die Frequenzen um 850 und 1900 MHz, für UMTS und LTE werden ebenfalls teilweise andere Frequenz­bereiche als in Europa verwendet.

Wer in Nordamerika telefonieren oder mobil surfen möchte, benötigt daher ein Handy, das die dort üblichen Frequenz­bereiche abdeckt. Bei modernen Smartphones ist das aber in der Regel kein Problem, denn diese unterstützen sowohl alle GSM-Frequenzen (Quad-Band) als auch viele weltweit verwendeten UMTS- und LTE-Frequenzen. Ob ihr Handy ein Quadband-Handy ist, das die vier GSM-Frequenzbänder um 850, 900, 1800 und 1900 MHz unterstützt, können Sie in unserer Handy-Datenbank nachschlagen. Weitere Informationen bietet auch unser Rat­geber: Funkt mein Smartphone auf der richtigen Wellenlänge? Kostenlos in den USA telefonieren – VoIP und WhatsApp Call Über das Internet können Gespräche von den USA nach Deutschland sogar kostenlos sein. Zumindest von kostenlosen WLAN-Hotspots aus oder bei ausreichend großem Daten­volumen auch über das 3G- oder 4G-Netz. Viele Hotels bieten entweder ein offenes WLAN-Netzwerk an oder aber die Zugangs­daten sind an der Rezeption erhältlich - teils kostenlos, teils gegen eine Gebühr.

Das WhatsApp-Symbol und das Symbol eines Telefonhörers.

WhatsApp Calls: Sicher und kostengünstig!
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Eine andere Möglichkeit sind Bars und Cafés in den USA, die vielfach kostenloses WLAN für ihre Kunden bereit­stellen. Die Website hotspot-locations.de hat eine Auswahl kostenloser WLAN-Hotspots in den USA gelistet.

Ein Anruf von den USA nach Deutschland ist zudem am sichersten, wenn man einen Messenger mit Verschlüsselung verwendet, wie sie beispiels­weise WhatsApp Call bietet. Das heißt, es ist derzeit technisch unmöglich, so ein Gespräch vom Netz aus abzuhören. Nur wer mit wem wie lange telefoniert hat, wird protokolliert.

Eine letzte Möglichkeit bietet WiFi Calling in den USA. Vor allem Gespräche nach Deutschland können hier sehr günstig ausfallen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu WiFi Calling im Ausland. Das Festnetz in den USA nutzen Wer längere Gespräche aus den USA nach Deutschland führen will, der kann auch über das Fest­netz tele­fo­nie­ren. Allerdings sollte man nicht einfach den Hörer des Hotel­telefons abnehmen und eine deutsche Nummer wählen, denn die meisten Hotels rechnen mit einem eigenen Tarif­modell ab, um selbst an den Telefonaten zu verdienen. Durch die Verwendung von Calling Cards oder Callback-Angebote wird es oft günstiger.

Ein Festnetztelefon.

Achtung: Zimmertelefone sind in vielen Hotels teurer als der örtliche Festnetzanschluss.
dpa

Um Callback-Angebote nutzen zu können, muss das Zimmer­telefon im Hotel unter einer spezifischen Durch­wahl zu erreichen sein. Ob sich Calling Cards benutzen lassen, muss dagegen an der Hotel­rezeption erfragt werden. Ein ganz normaler us-amerikanischer Festnetz­anschluss, beispielsweise in einer Ferien­wohnung, erlaubt sowohl die Verwendung von Calling Cards als auch von Tarifen mit dem Callback-Verfahren. Wer einen günstigen Festnetz­tarif für Gespräche von den USA nach Deutschland sucht, kann entweder vor Ort eine entsprechende Calling Card erwerben oder sich schon vorher mit Hilfe unseres Calling-Card-Rechners informieren.

Sind Sie der Meinung, wir haben einen wichtigen Tipp vergessen, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@teltarif.de.

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