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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 17.06.19
Kanada

Roaming | Telefonieren und Surfen in Kanada

Tipps zur Telekommunikation in Kanada

Inhalts­verzeichnis

  1. Roaming in Kanada
  2. Netz­ausbau und Frequenz­bänder
  3. Kana­dische Prepaid-Karten
  4. VoIP und WhatsApp Call
  5. Fest­netz in Kanada
Roaming in Kanada Egal ob Sie sich im Urlaub oder auf Geschäfts­reise befinden: Auch im Ausland ist es wichtig, mobil erreichbar zu sein. In außer­europäischen Ländern wie Kanada ist dies aller­dings oft noch sehr teuer. Viele Mobilfunk­provider bieten spezi­elle Tarif-Optionen an, mit denen sich diese Roaming-Kosten zumin­dest eini­germaßen senken lassen. Details zu diesen Ange­boten finden Sie auf unseren Ratgeber-Seiten zum Roaming für Vertrags-Kunden sowie zum Roaming für Prepaid-Kunden. Netz­ausbau und Frequenz­bänder Auch in Kanada gibt es inzwi­schen recht gut ausge­baute GSM-Mobilfunk­netze. Dennoch ist die Handy-Tele­fonie jenseits des Atlan­tiks nicht mit den Gepflogen­heiten in Europa vergleichbar. Zum einen werden in erster Linie nur die großen Ballungs­gebiete und wich­tige Inter­state-High­ways abge­deckt, nicht jedoch das Land dazwi­schen. Zum anderen funken die kana­dischen GSM-Netze in den Frequenz­bereichen um 850 und 1900 MHz.

Wer in Kanada tele­fonieren möchte, benö­tigt daher entweder ein sepa­rates Handy, das die dort übli­chen Frequenz­bereiche abdeckt, oder ein so genanntes Triband- oder Quad­band-Handy, das sowohl die in Europa übli­chen Frequenz­bänder um 900 und 1800 MHz, als auch die kana­dischen Bereiche unter­stützt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber: Funkt mein Smart­phone auf der rich­tigen Wellen­länge? Kanadische Prepaid-Karten Wenn Sie länger in Kanada sind, lohnt sich even­tuell der Kauf einer lokalen Prepaid-Karte. Es kann vorkommen, dass ein Händler dafür den Nach­weis einer kana­dischen Sozial­versicherungs­nummer verlangt, was die Anschaf­fung erschwert. Im Allge­meinen ist das jedoch bei Prepaid-Karten eher unüb­lich.

Eine SIM-Karte in den Farben der kanadischen Flagge.

Telefonieren mit einer kanadischen Prepaid-SIM
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Aller­dings sei ange­merkt: Im Gegen­satz zu vielen anderen Reise­ländern ist eine nord­amerikanische Prepaid-Karte kein Garant zum Sparen. Auch mit einer solchen Karte zahlen Sie für einge­hende Gespräche Geld. Das ist in Kanada selbst bei Vertrags­karten so üblich. Grund: Die Mobilfunk­netze haben keine eigene Vorwahl. Handys bekommen ganz normale Fest­netz-Rufnum­mern. Anrufer zahlen somit den glei­chen Preis wie für ein Gespräch ins ameri­kani­sche Fest­netz. Die Kosten für die Weiter­leitung ins Mobilfunk­netz trägt der Ange­rufene. Kostenlos in Kanada tele­fonieren – VoIP und WhatsApp Call Über das Internet können Gespräche von Kanada nach Deutsch­land sogar kostenlos sein. Zumin­dest von kosten­losen WLAN-Hotspots aus oder bei ausrei­chend großem Daten­volumen auch über das 3G- oder 4G-Netz. Viele Hotels bieten entweder ein offenes WLAN-Netz­werk an oder aber die Zugangs­daten sind an der Rezep­tion erhält­lich - teils kostenlos, teils gegen eine Gebühr.

Das WhatsApp-Symbol und das Symbol eines Telefonhörers.

WhatsApp Calls: Sicher und kostengünstig!
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Eine andere Möglich­keit sind Bars und Cafés in Kanada, die viel­fach kosten­loses WLAN für ihre Kunden bereit­stellen. Die Website hotspot-locations.de hat eine Auswahl kosten­loser WLAN-Hotspots in Kanada gelistet.

Ein Anruf von Kanada nach Deutsch­land ist zudem am sichersten, wenn man einen Messenger mit Verschlüs­selung verwendet, wie sie beispiels­weise WhatsApp Call bietet. Das heißt, es ist derzeit tech­nisch unmög­lich, so ein Gespräch vom Netz aus abzu­hören. Nur wer mit wem wie lange tele­foniert hat, wird proto­kolliert.

Eine letzte Möglich­keit bietet WiFi Calling in Kanada. Vor allem Gespräche nach Deutsch­land können hier sehr günstig ausfallen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu WiFi Calling im Ausland. Das Fest­netz in Kanada nutzen Wer längere Gespräche aus Kanada nach Deutsch­land führen will, der kann auch über das Fest­netz tele­fo­nie­ren. Aller­dings sollte man nicht einfach den Hörer des Hotel­telefons abnehmen und eine deut­sche Nummer wählen, denn die meisten Hotels rechnen mit einem eigenen Tarif­modell ab, um selbst an den Tele­fonaten zu verdienen. Durch die Verwen­dung von Calling Cards oder Call­back-Ange­bote wird es oft güns­tiger.

Ein Festnetztelefon.

Achtung: Zimmertelefone sind in vielen Hotels teurer als der örtliche Festnetzanschluss.
dpa

Um Call­back-Ange­bote nutzen zu können, muss das Zimmer­telefon im Hotel unter einer spezi­fischen Durch­wahl zu errei­chen sein. Ob sich Calling Cards benutzen lassen, muss dagegen an der Hotel­rezeption erfragt werden. Ein ganz normaler kanadischer Festnetz­anschluss, beispiels­weise in einer Ferien­wohnung, erlaubt sowohl die Verwen­dung von Calling Cards als auch von Tarifen mit dem Call­back-Verfahren. Wer einen güns­tigen Festnetz­tarif für Gespräche von Kanada nach Deutsch­land sucht, kann entweder vor Ort eine entspre­chende Calling Card erwerben oder sich schon vorher mit Hilfe unseres Calling-Card-Rech­ners infor­mieren.

Sind Sie der Meinung, wir haben einen wich­tigen Tipp vergessen, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@teltarif.de.

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