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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 17.12.17
01.06.2017 - 18:10
Transparenzverordnung

Neue Regeln bei Festnetz & Mobilfunk: Tarif-Infoblatt wird Pflicht

Tarifdaten dürfen nicht nur im Kleingedruckten stehen

Mit dem Start des neuen Monats gibt es für Festnetz- und Mobilfunk-Kunden eine wichtige Neuregelung. Denn am heutigen 1. Juni tritt die bereits 2016 beschlossene Transparenz­verordnung der Bundes­netz­agentur in Kraft. Die Verordnung soll es Verbrauchern erleichtern, unterschied­liche Verträge zu vergleichen und einfacher zu kündigen. Denn alle relevanten Tarif- und Vertrags­infor­mationen müssen ab sofort übersichtlich auf einem Formblatt aufgelistet werden - sie dürfen nicht mehr nur im Klein­gedruckten stehen. Künftig finden Kunden Angaben über ihre Vertrags­laufzeit, Tarif-Optionen und zur Kündigungs­frist auf dem sogenannten Produkt­informations­blatt. Auch Angaben zur maximalen Daten­übertragungs­geschwindig­keit müssen aufgelistet werden.

Neu ist außerdem, dass Mobilfunk­kunden ihr verbrauchtes Datenvolumen nun tagesaktuell einsehen können. Per App oder über das Kundenportal können sie auf Wunsch eine monatliche Kosten­obergrenze festlegen. Bei einem ungewöhnlich hohem Datenverbrauch müssen die Anbieter ihre Kunden warnen. Bestands­kunden profitieren von der neuen Verpflichtung für Mobilfunk­anbieter erst später. Ab Dezember müssen auch in laufenden Verträgen in der Monats­rechnung die Kündigungs­fristen aufgeführt werden.

mit Material von dpa


24.05.2017 - 13:55
Änderung

Telefon- und Internet-Verträge: Bald kommt Infoblatt für Kunden

Neue Transparenzverordnung gilt ab Juni

Transparenzverordnung gilt ab Juni

Transparenzverordnung gilt ab Juni
Bild: dpa

Alle wichtigen Punkte eines Telefonvertrags auf einen Blick? Ohne Kleingedrucktes in Hellgrau auf Weiß? Ab dem 1. Juni soll genau das möglich sein. Ab dann müssen Anbieter wichtige Rahmendaten zu ihrem Festnetz- oder Mobilfunkvertrag auf einem Formblatt auflisten - dem Produktinformationsblatt. Darauf weist die "Finanztest" hin (Ausgabe 6/2017).

Dazu gehören Angaben wie Vertragslaufzeit, Tarif-Optionen und - ganz wichtig - Informationen zu Kündigungsfristen. Auch Angaben zur maximalen Daten­über­tragungs­ge­schwindig­keit sind aufgelistet. Und zwar über Download und Upload von Daten. Gibt es ein monatliches Datenvolumen, muss auch die Geschwindigkeit nach Erreichen der Drosselungsgrenze angegeben sein, ebenso wie Dienste, deren Datenverbrauch nicht vom Monatsvolumen abgezogen wird. Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur

Möglich macht das die Transparenz­ver­ordnung der Bundes­netz­agentur für den Tele­kommuni­kations­be­reich. Dieses Regel­werk wurde 2016 vom Bundestag beschlossen und tritt am 1. Juni in Kraft. Die Verordnung soll es Verbrauchern erleichtern, unterschiedliche Verträge zu vergleichen und einfacher zu kündigen. Bislang schreiben Mobil­funk­an­bieter wichtige Details ihrer Tarife gern ins Kleingedruckte, wo man sie sich erst mühsam zusammensuchen muss.

Bestandskunden profitieren von der neuen Verpflichtung für Mobilfunkanbieter erst später. Ab Dezember 2017 müssen auch in laufenden Verträgen in der Monatsrechnung die Kündigungsfristen aufgeführt werden.

In Vorbereitung auf die Umsetzung der Transparenzverordnung haben einige Anbieter schon vor Monaten damit begonnen, Angaben zu minimalen, typischen und maximalen Geschwindigkeiten in ihre AGB aufzunehmen. Ein Beispiel dafür ist die Leistungsbeschreibung MagentaZuhause der Telekom (siehe Tabelle auf der zweiten Seite).

Damit Kunden wissen, auf welche Art und Weise sie zukünftig von einem neuen Anbieter informiert werden müssen, hat die BNetzA das Muster eines Produktinformationsblatts veröffentlicht.

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mit Material von dpa

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