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07.06.2019 - 17:15
Facebook

Huawei darf WhatsApp & Co nicht mehr vorinstallieren

Betrifft alle noch nicht ausgelieferten Geräte

Huawei ist nicht zu beneiden. Wie die Nach­rich­tenagentur Reuters berichtet, dürfen die Chinesen jetzt auf ihren Handys auch keine Apps von Face­book mehr vorin­stal­lieren. Das ist ein weiterer Schlag gegen den Smart­phone-Hersteller, der gerade heftig bemüht ist, sein Geschäft trotz des US-Banns aufrecht zu erhalten. Kunden, die bereits über ein Huawei-Handy verfügen, können ihre Apps weiterhin nutzen und erhalten Updates, sagte Face­book gegen­über Reuters. Auf neuen Huawei-Handys sind Face­book-, WhatsApp- und Insta­gram-Apps jedoch nicht mehr vorin­stal­liert.

Huawei instal­liert auch Apps der ameri­kani­schen Anbieter Twitter und Booking.com ab Werk auf seinen Geräten. Ob diese beiden Unter­nehmen dem Vorbild Face­books folgen werden, war nicht zu erfahren. Von beiden Firmen gab es keine Stel­lung­nahme. Tritt ab sofort in Kraft

Vorinstallierte Facebook-Apps gibt es bei Huawei ab sofort nicht mehr

Vorinstallierte Facebook-Apps gibt es bei Huawei ab sofort nicht mehr
Bild:picture alliance/Stefan Jaitner/dpa

Der Face­book-Bann trifft alle Geräte, die das Werk noch nicht verlassen haben. Face­book hält sich daher nicht an die 90-Tage-Gnaden­frist, die die US-Regie­rung Huawei einge­räumt hat. Für die Käufer aktu­eller Modelle dürfte der Schaden aber gering ausfallen. Mögli­cher­weise ist es für sie sogar von Vorteil. Sie haben weiterhin Zugriff auf den Play Store und können selbst entscheiden, ob sie die Apps instal­lieren wollen oder nicht.

Mögli­cher­weise wird auch Käufern künf­tiger Modelle diese Option bleiben. Google versucht nämlich gerade eine Ausnah­mege­nehmi­gung für Huawei zu errei­chen, um den Konzern weiter mit Soft­ware und vor allem mit Sicher­heits­updates versorgen zu können. Kunden verlieren das Vertrauen Huawei selber sagte, es sei auf die Situa­tion vorbe­reitet und tue alles, um etwaige Störungen zu beheben. Alleine: Die Kunden scheinen nicht daran zu glauben, dass Huawei die Probleme lösen kann. In Europa, aber auch in Asien kühlt sich das Inter­esse an Huawei Smart­phones gerade stark ab, Analysten erwarten einen drama­tischen Rück­gang bei den Verkäufen.

Auch die Netz­betreiber beginnen an der Attrak­tivität der Geräte zu zwei­feln. So haben die briti­schen Netz­betreiber Voda­fone und EE ihre Pläne gestoppt, ihren Kunden das Huawei Mate X anzu­bieten, das ursprüng­lich im Sommer auf den Markt kommen sollte. In Japan verzichten zwei Anbieter sogar darauf, das aktu­elle Huawei P30 Lite zu verkaufen. teltarif.de berich­tete.

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