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25.07.2015 - 14:13
Wachablösung

Microsoft Edge für Windows 10 Mobile im Test

Nachfolger des Internet Explorers noch instabil

Inhaltsverzeichnis:

  1. Darstellung, Lesemodus
  2. Benutzeroberfläche, Hub, Fazit

Mittlerweile hat Microsoft den großen Schwenk vollzogen: Aktuelle Preview-Versionen von Windows 10 Mobile verfügen nur noch über den neuen Browser Microsoft Edge. Der zieht unter die Ära Internet Explorer einen Schlussstrich, verfügt über eine neue Darstellungs-Engine und soll eine bessere Performance aufweisen.

Wir haben den neuen Mobil-Browser ausprobiert und zeigen, warum Windows 10 Mobile erst mit diesem Browser richtig durchstarten kann. Darstellungsqualität von Microsoft Edge

Microsoft Edge für Windows 10 Mobile im Test

Microsoft Edge für Windows 10 Mobile im Test
Bild: teltarif.de

Auf unserem Lumia 630 mit der Preview für Windows 10 Mobile gibt es in puncto Darstellungsqualität von Webseiten zwei wesentliche Aspekte. Einerseits ist das Display des Smart­phones nicht gerade hochauflösend, sodass klar ist, dass wir nie eine knackscharfe Schrift- oder Bilddarstellung sehen werden. Die andere Frage ist jedoch, ob Microsoft Edge die Webseiten korrekt und dem Bildschirm entsprechend darstellen kann.

Webseiten zeigt der Browser normalerweise fehlerfrei an. Vereinzelt kamen Javascript-Anwendungen mit dem neuen Browser nicht zurecht - vermutlich reichen dabei aber kleinere Anpassungen der Programmierung, um die Fehler zu beheben. Gängige Webseiten zeigten während unseres Tests keine Auffälligkeiten.

Microsoft Edge Mobile zeigt teltarif.de an.

Microsoft Edge Mobile zeigt teltarif.de an.
Screenshot: teltarif.de

An der Darstellung von Text biss sich der Browser in einigen Situationen aber die Zähne aus. In solchen Fällen sahen die Buchstaben noch pixeliger aus als sie aufgrund der niedrigen Pixeldichte des Lumia 630 ohnehin sind. Denkbar ist, dass der Browser die Darstellung mancher Textstellen erst in niedrigerer Qualität berechnet und später ein detaillierteres Rendering erstellt. Nach unseren Beobachtungen verbesserte sich die Anzeige der Buchstaben aber auch nach mehreren Sekunden nicht.

Bei der Scroll-Performance zeigt sich Microsoft Edge von seiner reaktionsfreudigen Seite. Denn das Scrolling auf Webseiten erfolgt butterweich. Dies gilt allerdings auch als Paradedisziplin von Windows Phone. Lesemodus: Praktisch und konfigurierbar Microsoft Edge bietet auf dem Smart­phone einen recht praktischen Lesemodus an. Dieser lässt sich aktivieren, sobald ein Artikel fertig geladen ist. Dann blendet der Browser Navigationselemente aus und zeigt lediglich den Artikeltext an. Das Funktioniert oft auf den Startseiten von Internet-Angeboten nicht - da ist die Funktion aber auch wenig sinnvoll. Auf einigen Webseiten erwischt die Automatik aber nicht den richtigen Content.

Tab-Ansicht, Einstellungen und der Favoiriten-Dialog

Tab-Ansicht, Einstellungen und der Favoiriten-Dialog
Screenshot: teltarif.de

Die Darstellung einer Webseite im Lesemodus erscheint aber für Smart­phones zumindest gewöhnungsbedürftig. Microsoft zeigt den Text dann mit einer Serifen-Schrift an. Während unseres Test erschien es uns, als sei der Lesemodus bei mobilen Webseiten eher überflüssig. Bei Desktop-Seiten wirkte die Darstellung hingegen oft praktisch, da weite Teile der Navigation und Seitenleisten schlicht ausgeblendet wurden, sodass das Scrollen erheblich leichter fiel.

In den Einstellungen lässt sich die Schriftgröße und die farbliche Gestaltung des Lesemodus anpassen. Es ist auch möglich, die Hintergrundfarbe schwarz und die Schriftfarbe auf weiß zu stellen.

Auf der zweiten Seite erfahren Sie, was der Microsoft Hub ist und wie unser Fazit ausfällt.

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