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20.06.2019 - 09:20
Smarter Lebensretter

Offizielle Notruf-App erscheint 2020 für Android und iOS

Mehr Möglichkeiten für Einsatzkräfte und Zivilisten

Die Notruf-App soll den Leit­stellen mehr Über­blick und den Nutzern mehr Barrie­refrei­heit und eine unauf­fällige Verstän­digung ermög­lichen. Das Smart­phone-Programm wird nächstes Jahr für Smart­phones und Tablets mit den Betriebs­systemen Android und iOS zur Verfü­gung gestellt. Es bringt einige Vorteile gegen­über den gängigen Anrufen mit sich. So sehen Polizei und Feuer­wehr etwa meter­genau, wo sich die meldende Person befindet. Außerdem erleich­tert der inte­grierte Chat die Kommu­nika­tion für Menschen mit Hör- und Sprach­behin­derungen und sorgt für einen laut­losen Austausch in Gefah­rensi­tuationen. Offi­zielle Notruf-App kommt 2020

Der klassische Notruf bekommt bald eine App-Alternative

Der klassische Notruf bekommt bald eine App-Alternative
Andre Reinhardt

Das Smart­phone bietet in der Theorie vielerlei Möglich­keiten für Hilfe­bedürf­tige, um ihre Sach­lage möglichst detail­liert zu vermit­teln. Etwa via GPS-Stand­ortüber­tragung oder Fotos und Videos mittels der Handy-Kamera. Bislang liegen diese Möglich­keiten brach, ein altge­dienter Notruf über die Rufnum­mern 110 und 112 führt ledig­lich zu einer Iden­tifi­zierung des Funk­bereichs. Das Bundes­wirt­schafts­minis­terium (BMWi) plant und fördert seit zwei Jahren mit der Notruf-App eine effi­ziente Methode, um mit den zustän­digen inte­grierten Leit­stellen in Kontakt zu treten.

Als die Entwick­lung der Smart­phone-Soft­ware publik gemacht wurde, erklärte die ehema­lige Wirt­schafts­minis­terin Brigitte Zypries bereits: „Bislang kann man einen Notruf ausschließ­lich über die Notruf­nummern 110 und 112 absetzen. In Zeiten von Smart­phones und Apps ist das nicht mehr zeit­gemäß“ Jedoch gab es erst im April 2019 von der Innen­minis­terkon­ferenz (IMK) grünes Licht für die bundes­weite Einfüh­rung der Notruf-App. Test­lauf lief zufrie­denstel­lend Im Rahmen einer Mach­barkeits­studie wurde Anfang des Jahres ein erstes Pilot-System für die Notruf-App getestet. Einzelne ausge­wählte Leit­stellen nutzten das Verfahren mit posi­tivem Ergebnis. Laut der Augs­burger Allge­meinen, durch die wir auf den aktu­ellen Stand des zukunfts­weisenden Smart­phone-Programms aufmerksam wurden, waren an der Entwick­lung die Bundes­länder, Vertreter der kommu­nalen Spit­zenver­bände und andere betrof­fene Orga­nisa­tionen betei­ligt. Derzeit findet die Defi­nition von „fach­lichen, tech­nischen wie betrieb­lichen Anfor­derungen“ in einer Arbeits­gruppe statt, teilt das baye­rische Innen­minis­terium mit. Inner­halb dieser Arbeits­gruppe sind Spezia­listen aus poli­zeili­chen und anderen Berei­chen aktiv.

Wann genau die Notruf-App 2020 erscheint, ist noch nicht bekannt. Auch der finale Funk­tions­umfang wird noch erör­tert.

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