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03.09.2018 - 15:10
Bus und Bahn

Öffi: App für öffentliche Verkehrsmittel wieder in Google Play

Konflikt mit Google behoben

Die Android-App Öffi ist seit kurzem erneut im Play Store zum Herunterladen erhältlich. Zuvor entfernte Google den Download-Link des Programmes, weil es gegen eine Richtlinie verstoßen hat. Bei manchen Anwendern tauchte ein Spenden-Button auf, der in Android nicht erlaubt ist. Knapp zwei Monate war der praktische Helfer nun aus Googles mobilem App-Marktplatz ausgesperrt. Zwar war die Anwendung auch auf anderen Bezugswegen weiterhin erhältlich, doch nicht allen Nutzern sind alternative Portale bekannt. Entwickler Andreas Schildbach gab bislang noch kein Statement zur Rückkehr in Play ab. Wegweiser der öffentlichen Verkehrsmittel ist wieder in Google Play

Öffi im Einsatz

Öffi im Einsatz
Andre Reinhardt

Der 40-jährige Diplom-Informatiker Andreas Schildbach stellt mit Öffi seit mehr als zehn Jahren eine populäre App für Bus- und Bahnreisende zur Verfügung. Mit der Applikation behält man im Haltestellen-Dschungel den Überblick. In der Nähe befindliche Haltestellen werden visuell eindeutig erkennbar aufgelistet, inklusive Bus- und Bahnnummer sowie der Distanz. Es lassen sich Routen planen und von einigen Städten gibt es sogar Fahrpläne. Kurzum: Öffi ist eine Art Schweizer Taschenmesser für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr. User, die sich bereits an das Tool gewöhnt hatten, waren sicherlich irritiert, als die Download-Möglichkeit ohne Ankündigung Anfang Juli aus Google Play verschwand. Das kostenlose Programm ist aber jetzt erneut im offiziellen Android-Marktplatz herunterladbar. Die Gründe für die Sperrung In den letzten Wochen gab es ein Wirrwarr um den Spenden-Button von Öffi. Schildbach beteuerte, dass diese Funktion zur freiwilligen finanziellen Unterstützung des Entwicklers nicht in der Google-Play-App vorhanden sei. In der Tat soll diese Schaltfläche eigentlich nur auftauchen, wenn der Nutzer die App von einer externen Quelle bezogen hat. Etwa aus dem Open-Source-Portal F-Droid. Wie wir im Juli berichteten, bekamen vereinzelt aber auch User den Spenden-Button zu sehen, die Öffi direkt aus dem Play Store heruntergeladen haben. Das führte schlussendlich dazu, dass der Download von Googles Distributionsplattform gestrichen wurde. Schildbach versuchte diese Hürde mit einem Link zur APK-Datei von Öffi auf seiner Webseite zu umgehen, das missfiel dem Suchmaschinen-Konzern ebenfalls.

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