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21.01.2019 - 18:00
VR-Brillen

VR-Brillen: Alltagsflucht für jeden Geldbeutel

Von 60 Euro bis 600: Die besten VR-Brillen im Check

2014 war ein Boom-Jahr für Virtual Reality. Das Start-up Oculus, das noch im selben Jahr für 2,3 Mrd. Dollar von Face­book gekauft wurde, stellte die Cresent Bay vor, den Pro­totypen der späteren Oculus Rift. Damit zeigten die Jung­unternehmer erst­mals, dass es auch für wenig Geld möglich ist, in künst­liche Welten einzu­tau­chen, sich darin zu bewegen und mit den Objekten darin zu inter­agieren. Es war, als sei ein Stück Science-Fiction war geworden. Die Entwick­lung war ein Start­schuss für eine ganz neue Branche, die Mark­tau­guren sagten der Technik eine große Zukunft voraus.

Doch es kam anders. Als sich die erste Begeis­te­rung gelegt hatte, stellte sich schnell heraus, dass die neue Technik noch viele Kinder­krank­heiten hatte. Oculus musste den Start der Rift immer wieder verschieben, die ersten Modelle enttäuschten mit pixe­ligen Bildern und viel Kabel­wirr­warr. Smart­phones befeuern VR Daran hat sich viel geän­dert und daran ist vor allem der Boom der Smart­phones schuld. Sie haben für immer bessere Displays und immer klei­nere Sensoren gesorgt, die nun auch in den VR-Brillen verbaut werden können. Immer leis­tungs­stär­kere Prozes­soren, ursprüng­lich für Mobil­te­le­fone entwi­ckelt, verleihen den Head­sets Autarkie. Die Immer­sion, also der Effekt des Eintau­chens in die virtu­ellen Welten, wird ständig besser und eindrucks­voller. Head­sets der neuesten Genera­tion, wie die kommende Oculus Quest, gewähren voll­kom­mene Bewe­gungs­frei­heit, sollen aber fast so leis­tungs­fähig sein, wie ein kabel­ge­bun­denes Headset. Oculus ist nicht der einzige Hersteller, der an der voll­kom­menen Frei­heit arbeitet. HTC will mit der Vive Cosmos eben­falls ein solches Headset bringen, hat aber bisher dazu noch keine Details verlaut­baren lassen. Indus­trie ist mit dabei Auch die Indus­trie zeigt wieder Inter­esse an VR-Anwen­dungen. So testet Flixbus beispiels­weise in den USA auf Stre­cken von und nach Los Angeles VR-Head­sets, die kostenlos an die Passa­giere ausge­geben werden. In Spanien und Frank­reich gab es eben­falls schon solche Tests.

Der Fitness­ge­räte-Hersteller Nordic Track hat auf der CES einen 2000 Dollar teuren Heim­trainer mit einem VR-Headset vorge­stellt. Die dazu passenden Trai­nings­pro­gramme tarnen sich als Spiel. So macht sich schinden dann wirk­lich wieder Spaß.

Den Einstieg in die virtu­ellen Welten gibt es schon für ein paar Euro, wer Topqua­lität will, kann aber auch schon mal ein paar hundert anlegen. Auf den folgenden Seiten stellen wir die inter­es­san­testen VR-Head­sets in allen Preis­klassen vor. Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie jeweils zur nächsten Seite.

Die neue Generation an Headsets soll das VR-Fieber frisch anheizen.
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Bild 1/13 Fotos: Oculus/Google/Samsung/teltarif.de, Montage: teltarif.de

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