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23.03.2019 - 17:42
Daten-Roaming

Pokefi im Test: Roaming-Hotspot mit 5 GB für 70 Länder

Surf-Test in Deutschland, unterstützte Länder & Fazit

In unserem Test dauerte es manchmal 15 bis 20 Sekunden, bis das Pokefi sich mit dem deutschen Vodafone-Netz verbunden hatte. Das Smartphone signalisierte das mit der vorübergehenden Meldung "WLAN verbunden, kein Internet".

Bei Speed-Messungen in Südhessen innerhalb eines Hauses erzielten wir mit dem Pokefi bereits Datenraten von 22 bis 40 MBit/s im Downstream sowie 7 bis 22 MBit/s im Upstream, wobei der Ping zwischen 53 und 57 ms lag. Im Freien erzielten wir übrigens genau dieselben Werte, was darauf schließen lässt, dass das Pokefi ein ordentliches LTE-Empfangsteil eingebaut hat. Verbindungsabbrüche haben wir bei guter Netzversorgung mit dem Pokefi keine erlebt.

Nach dem Koppeln eines Smartphones mit dem WLAN-Hotspot wechselt die WLAN-Anzeige von Rot auf Grün

Nach dem Koppeln eines Smartphones mit dem WLAN-Hotspot wechselt die WLAN-Anzeige von Rot auf Grün
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Bei gleichzeitigen Testmessungen mit einer deutschen Vodafone-SIM an denselben Standorten erhielten wir dieselben Up- und Downstreamraten und konnten keinen Unterschied beim Surfen feststellen. Lediglich der Ping der Original-Vodafone-SIM war mit 21 ms deutlich besser.

Auf der Country List nennt Pokefi die momentan rund 70 unterstützte Länder, wobei es hier auch Sternchentexte gibt. In manchen Ländern testet Pokefi den Service noch, beispielsweise aktuell in Bangladesch, Ägypten, Jordanien, Montenegro, Neuseeland, Pakistan, Saudi-Arabien, Serbien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den palästinensischen Autonomiegebieten. Dort kann es also noch zu Versorgungsunterbrechungen kommen.

Hauptmenü, Geräte-Informationen und Infos zum gebuchten Datenpaket

Hauptmenü, Geräte-Informationen und Infos zum gebuchten Datenpaket
Screenshots: teltarif.de

Ansonsten ist Pokefi auf dem amerikanischen Kontinent in Kanada, Mexiko, Puerto Rico und den Vereinigten Staaten (einschließlich Alaska und Hawaii) sowie im Asien-Pazifik-Raum in Australien, Kambodscha, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Laos, Macao, Malaysia, Myanmar, Nepal, Philippinen, Südkorea, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand und Vietnam verwendbar. Dazu kommen die meisten europäischen Staaten sowie Russland, und im Nahen Osten die Türkei, Israel und Katar.

Micro-USB-Port zum Laden des Akkus

Micro-USB-Port zum Laden des Akkus
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Fazit Wenn man die Bedenken überwunden hat, ein Gerät direkt in Hongkong zu bestellen und per Kreditkarte in Hongkong-Dollar zu bezahlen, erhält man mit dem Pokefi einen robusten und zuverlässigen Roaming-Hotspot, der einfach zu konfigurieren und zu bedienen ist. Außer für den Versand und das Nachbuchen von Datenpaketen müssen keine persönlichen Daten angegeben werden.

Lobenswert ist, dass der Hotspot gleich mit einem 5-GB-Datenpaket ausgeliefert wird, das in rund 70 Ländern nutzbar ist. Bei der weltweiten Verwendbarkeit gibt es allerdings Konkurrenten, die eine höhere Liste an unterstützten Ländern haben. Im deutschen Vodafone-Netz war Surfen jedenfalls flott mit Datenraten um 30 MBit/s möglich.

Pokefi kann insbesondere interessant sein für Reisende, die nur ein oder zweimal jährlich außerhalb der EU unterwegs sind. Denn der Vorteil ist, dass einige der buchbaren Datenpakete über mehrere Jahre aufgebraucht werden können. So gesehen sind die auf den ersten Blick nicht immer günstigen Datenpakete aufgrund der langen Nutzbarkeit preislich doch interessant.

Alle von uns bisher getesteten Roaming-SIM-Lösungen (SIM-Karten, Hotspots und eSIM-Anbieter) finden Sie gesammelt auf unserer Übersichtsseite.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Roaming-Hotspot Pokefi im Test
  2. Inbetriebnahme, Administrations-Menü, Daten nachbuchen
  3. Surf-Test in Deutschland, unterstützte Länder & Fazit
  4. Alles auf einer Seite lesen

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