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23.03.2019 - 17:42
Daten-Roaming

Pokefi im Test: Roaming-Hotspot mit 5 GB für 70 Länder

Lange Laufzeit im deutschen Vodafone-Netz

Inhaltsverzeichnis:

  1. Roaming-Hotspot Pokefi im Test
  2. Inbetriebnahme, Administrations-Menü, Daten nachbuchen
  3. Surf-Test in Deutschland, unterstützte Länder & Fazit
  4. Alles auf einer Seite lesen

Wer viel außerhalb der EU unterwegs ist, hat inzwischen eine recht große Auswahl an Roaming-SIM-Karten und Roaming-Hotspots, auch erste Roaming-Tarife für die in Smartphones eingebaute eSIM gibt es mittlerweile. Doch nicht immer ist es einfach, zu beurteilen, ob sich die Anschaffung eines Roaming-Hotspots wirklich lohnt.

Ein in Deutschland noch eher unbekannter Anbieter ist Pokefi. Dabei handelt es sich um ein Kunstwort aus "Pocket" und "Wifi". Der kleine Roaming-Hotspot wird mit einem Datenpaket von 5 GB ausgeliefert und auch nach Deutschland versandt. Wir haben den Roaming-Hotspot von Pokefi in Deutschland getestet.

In dieser Verpackung kommt der Pokefi-Roaming-Hotspot

In dieser Verpackung kommt der Pokefi-Roaming-Hotspot
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Bestellung in Hongkong und schneller Versand Der Roaming-Hotspot von Pokefi wird hauptsächlich über den Internet-Shop des Anbieters vertrieben, im stationären Handel oder an europäischen Flughäfen haben wir ihn noch nirgends gesehen.

Die Abrechnung erfolgt über PayPal, wobei hier nicht zwingend ein echter PayPal-Account vorhanden sein muss. Die Bezahlung via PayPal-Plattform kann auch mit Kreditkarte erfolgen. Angegeben sind die Preise in Hongkong-Dollar und US-Dollar, wobei das Unternehmen darauf hinweist, dass auf der PayPal- oder Kreditkartenabrechnung immer der Betrag in Hongkong-Dollar erscheint.

Der Roaming-Hotspot von Pokefi kostet inklusive einem 5-GB-Datenpaket 1318 Hongkong-Dollar beziehungsweise 169 US-Dollar, was umgerechnet etwa 149 Euro entspricht. Der Versand nach Deutschland erfolgt versandkostenfrei. In unserem Test kam das Gerät nach etwa einer Woche an.

Vor der ersten Inbetriebnahme muss der Akkudeckel abgehoben und ein Kleber am Akkukontakt entfernt werden

Vor der ersten Inbetriebnahme muss der Akkudeckel abgehoben und ein Kleber am Akkukontakt entfernt werden
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Technische Daten und Verarbeitung Pokefi ist ein 110 mal 68 mal 10 Millimeter messender und 144 Gramm wiegender Hotspot, der außen ein schwarzes, griffiges und robustes Gehäuse hat, das gut in der Hand liegt. Er unterstützt LTE-Netze bis maximal 150 MBit/s, zu den Frequenzbereichen macht Pokefi-Hersteller SmartGo keine Angaben. Zur Verfügung gestellt wird ein WLAN nach Standard 802.11b/g/n für maximal acht Geräte. Der Li-Polymer-Akku mit 3850 mAh soll im Idealfall bis zu 12 Stunden durchhalten - das halten wir für realistisch. Aufgeladen wird er über Quick Charge 2.0 und eine Micro-USB-Schnitttelle. Ein Netzteil liegt aber nicht bei, lediglich ein Micro-USB-Kabel.

Der Hotspot mit Verpackung, Anleitung und USB-Kabel

Der Hotspot mit Verpackung, Anleitung und USB-Kabel
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Der Hotspot hat auf der Oberseite einen Powerknopf und verfügt ansonsten über keine Bedienmöglichkeit. Der WLAN-Status wird durch eine Wifi-LED-Signalanzeige angezeigt, der Batterie- und Online-Status durch eine blaue Ring-LED um den Powerknopf. So lange kein Gerät verbunden ist, blinkt die WLAN-Anzeige rot, wird ein Smartphone gekoppelt, wechselt die Farbe zu Grün.

Auf der folgenden Seite gehen wir nun darauf ein, wie der Roaming-Hotspot von Pokefi in Betrieb genommen wird, welche Möglichkeiten das Administrations-Menü bietet, wie Datenpakete nachgebucht werden und was diese kosten.

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