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23.03.2019 - 17:42
Daten-Roaming

Pokefi im Test: Roaming-Hotspot mit 5 GB für 70 Länder

Inbetriebnahme, Administrations-Menü, Daten nachbuchen

Zur Inbetriebnahme des Pokefi-Hotspots muss dieser aufgeladen sein und über den Powerbutton eingeschaltet werden. Sowohl Aufladen als auch Einschalten ist aber nur möglich, wenn man einmal die Batterieabdeckung abgehoben, den Akku herausgenommen und die Klebesperre auf dem Kontakt entfernt hat.

Auf der Verpackung befindet sich ein Aufkleber, der jetzt wichtig wird. Außer der Seriennummer des Geräts befindet sich darauf nämlich noch der Netzwerkname (SSID) des vom Pokefi aufgespannten WLAN-Netzwerks und das achtstellige Passwort, das eingegeben werden muss, damit sich das Smartphone mit dem WLAN verbindet. Diese WLAN-Daten sind auch auf der Innenseite des Akkudeckels zu finden, falls die Verpackung einmal nicht greifbar sein sollte.

Nun sollte der Kunde mit dem Smartphone-Browser die Administrationsoberfläche öffnen, diese wird über http://a.pokefi oder http://192.168.43.1 im Browser aufgerufen. In unserem Test hat die Kurz-URL nicht funktioniert, nur die direkte Eingabe der IP-Adresse. Auf der Admin-Übersichtsseite werden WLAN-SSID, die Anzahl der verbundenen Geräte, Mobilfunknetz-Betreiber, Empfangsstärke, Batteriestatus, Geräte-ID, Seriennummer und bisherige Online-Zeit angezeigt. Unter "Device Information" ist zu erfahren, dass das Pokefi als Betriebssystem Android 5.1.1 verwendet.

WLAN- und Account-Informationen auf der Innenseite des Deckels und im Batteriefach

WLAN- und Account-Informationen auf der Innenseite des Deckels und im Batteriefach
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Kontrolle des Datenvolumens und Neubuchung Um überprüfen zu können, wie viel vom ursprünglichen 5-GB-Datenpaket bereits verbraucht wurde und um ein neues Datenpaket buchen zu können, muss der Nutzer sich einloggen. Dazu muss allerdings kein Account mit persönlichen Daten erstellt werden. Das Pokefi ist komplett ohne Angabe persönlicher Daten nutzbar. Adress- und Zahlungsdaten müssen lediglich für den Versand des Roaming-Hostpots beziehungsweise für die Nachbuchung eines Datenpakets angegeben werden.

Der Login funktioniert mit der bereits eingegebenen Seriennummer des Geräts als Benutzername. Als Passwort dienen die letzten sechs Ziffern der IMEI. Auch diese Angaben befinden sich auf einem Aufkleber auf der Verpackung, man tut also gut daran, diese niemals wegzuwerfen. Notfalls sind die Daten auch auf einem weiteren Aufkleber im Akkufach zu finden, doch um an diesen zu kommen, muss das Gerät ausgeschaltet und der Akku entnommen werden. Nach dem Einloggen kann man zwar persönliche Daten im Account hinterlegen, für die Nutzung ist das aber nicht zwingend erforderlich.

Ruft man im Hauptmenü "My Center auf", wird der Status des aktuellen Datenpakets angegeben. Auf einer Balkenanzeige ist zu sehen, wie viel vom ursprünglichen 5-GB-Paket noch zur Verfügung steht. Interessanterweise heißt dieses Startpaket "5120 MB continuous 10 year", als Geltungszeit wurden bei uns exakt 10 Jahre nach Kaufdatum angegeben. Das kosten weitere Datenpakete Unter "Packages" werden zur Neubuchung dieselben Datenpakete angezeigt, die auch auf der Webseite zur Auswahl stehen. Allerdings gibt es auf der Webseite manchmal Rabattaktionen, die im Menü des Pokefi nicht angezeigt werden. Für die Nachbuchung gibt es genau diese zwei Wege: Direkt über das Menü des Pokefi und auf der Webseite, wobei hier die 15-stellige Seriennummer des Geräts eingegeben werden muss.

Wenignutzer können für 2 US-Dollar (1,76 Euro) 500 MB nachbuchen, die spätestens nach einem Jahr verfallen. Für 6 US-Dollar (5,28 Euro) kann ein 1-GB-Datenpaket gebucht werden, das frei über maximal 10 Jahre verteilt aufgebraucht werden kann. Zum selben Preis gibt es einen Tagespass für einen Kalendertag, der 750 MB Highspeed-Volumen beinhaltet, danach wird auf 128 kBit/s gedrosselt. Dieser Tagespass verfällt nach drei Monaten, wenn er bis dahin nicht in Anspruch genommen wurde.

Nach dem Einloggen kann ein neues Datenpaket zur Buchung ausgewählt werden

Nach dem Einloggen kann ein neues Datenpaket zur Buchung ausgewählt werden
Screenshots: teltarif.de

Auch bei den Paketen für 15 US-Dollar (13,21 Euro) hat der Kunde die Wahl zwischen zwei Tarifen: Ein 5-Tage-Pass kann an fünf Kalendertagen genutzt werden, die nicht aufeinander folgen müssen. Die fünf Tage müssen aber innerhalb von drei Monaten nach Buchung aufgebraucht werden, dann verfällt der Pass. Auch hier gibt es eine Fair-Use-Regelung mit 750 MB Highspeed-Volumen pro Kalendertag. Alternativ offeriert Pokefi für 15 US-Dollar ein 5-GB-Datenpaket, das innerhalb von zwei Jahren ab Buchung aufgebraucht werden kann.

Investiert der Kunde 30 US-Dollar (26,42 Euro), bekommt er allerdings nicht mehr Datenvolumen, sondern nur eine längere Laufzeit. Das 5-GB-Paket für 30 US-Dollar ist statt zwei Jahre zehn Jahre lang verwendbar. Damit wäre das Pokefi gegebenenfalls sogar ein interessanter IoT/M2M-Tarif. Ein spezielles 5-GB-Paket für 30 US-Dollar gilt nur in China und beinhaltet einen VPN-Service, über den üblicherweise in China gesperrte Dienste verwendbar sein sollen. Dieses Paket verfällt zwei Jahre nach der Buchung.

Wie bereits beim Kauf des Geräts tauchen auch alle Datenpaket-Buchungen auf der Kreditkartenabrechnung nicht in US-Dollar, sondern in Hongkong-Dollar auf.

Auf der letzten Seite verraten wir nun, welche Geschwindigkeit wir beim Surfen im deutschen Vodafone-Netz gemessen haben und in welchen Ländern Pokefi bereits nutzbar ist.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Roaming-Hotspot Pokefi im Test
  2. Inbetriebnahme, Administrations-Menü, Daten nachbuchen
  3. Surf-Test in Deutschland, unterstützte Länder & Fazit
  4. Alles auf einer Seite lesen

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