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28.05.2019 - 17:07
Sunrise führend

Die Schweiz ist beim 5G-Netzausbau weltweit führend

Elmar Grasser von Sunrise: CTO of the Year

Das renom­mierte engli­sche Wirt­schafts-Fach­magazin Mobile Europe & European Commu­nica­tions hat Elmar Grasser, den Technik-Chef des Schweizer Mobil­funk­netz­betrei­bers Sunrise, als "CTO des Jahres 2019" ausge­zeichnet. Führend und erfolg­reich bei 5G

Elmar Grasser, CTO of the Year bei Sunrise ist auch in Deutschland kein Unbekannter. Stationen seiner Karriere waren Iridium Deutschland und E-Plus in Düsseldorf.

Elmar Grasser, CTO of the Year bei Sunrise ist auch in Deutschland kein Unbekannter. Stationen seiner Karriere waren Iridium Deutschland und E-Plus in Düsseldorf.
Foto: Sunrise Ltd.

Als Grund nennt das Magazin den "führenden und erfolg­reichen 5G-Netz­start in der Schweiz". Mit dem "Ausrollen von 5G in über 150 Städten/Orten Ende März 2019 und ersten ausge­wählten 5G-Kunden seit Anfang April 2019" habe Sunrise der Schweiz zu einer welt­weit führenden Posi­tion verholfen. Sunrise versorgt nach eigenen Angaben mitt­lerweile über 173 Orte der Schweiz mit 5G. Gemäß der Ookla (Speedtest.net) 5G-Karte liegt die Schweiz bei der 5G-Versor­gung - welt­weit gesehen - weit vorne. Bis Ende des Jahres will Sunrise seinen 5G-Ausbau auf alle Regionen der Schweiz ausdehnen. Inter­natio­nales Inter­esse Kein Wunder, das "Mobil­funk­anbieter und führende Tech-Unter­nehmen aus aller Welt", aber auch die TV-Stationen asia­tischer Länder sich für die ersten Praxis­erfah­rungen mit 5G in der Schweiz inter­essieren und sich im Haupt­quar­tier von Sunrise in Opfikon (bei Zürich) die Klinke in die Hand geben.

Die Auszeich­nung von Elmar als „CTO of the Year“ sieht das Unter­nehmen als "außer­gewöhn­lichen Leis­tung und Ansporn, alles daran zu setzen, dass die Schweiz ihre welt­weit führende Stel­lung beibe­halten und von den zahl­reichen Vorteilen von 5G profi­tieren kann", betont Olaf Swantee, CEO von Sunrise.

"Die Auszeich­nung, die ich stell­vertre­tend für mein Team und Sunrise entge­gennehmen durfte, freut mich natür­lich sehr... Der Bundesrat [eine Art Bundes­regie­rung der Schweiz] hat die Bedeu­tung von 5G längs­tens erkannt und die rasche Einfüh­rung von 5G zu Recht zügig voran­getrieben. Jetzt gilt es, diesen Vorsprung auszu­bauen und die Vorteile von 5G und der Digi­tali­sierung für Wirt­schaft und Gesell­schaft rasch umzu­setzen", betont Elmar Grasser, CTO von Sunrise.

Grasser ist ein alter Hase der Branche. Blät­tert man in seinem Lebens­lauf, findet man nach seinem abge­schlos­senen Studium an der Tech­nische Univer­sität Wien unter anderem seine Posi­tion als Technik-Chef zunächst der deut­schen Iridium Commu­nica­tions in Düssel­dorf, wo damals das erste wirk­lich welt­weit verfüg­bare Satel­liten-Mobil­funk­netz gestartet wurde. Später stieg er in glei­cher Posi­tion bei Iridium Services Europe auf. Eine wich­tige Station war die Leitung der Technik beim deut­schen Mobil­funk­anbieter E-Plus, wo er den Netz­betrieb und die Wartung an die Firma Alcatel ausla­gerte, um dem Kosten­druck Herr zu werden. In Öster­reich war Grasser Tech­nikchef bei Orange Öster­reich (heute Drei) und in glei­cher Posi­tion bei der öster­reichi­schen tele.ring (heute eine Marke der Magenta Telekom Öster­reich). Erfolg­reich in der Schweiz Heute ist Grasser erfolg­reicher Tech­nikchef bei Sunrise. An dem Schweizer Netz­betreiber, der 1996 unter dem Namen diAx an den Start ging und lange der Telekom Däne­mark (TDC) gehörte, ist heute übri­gens die deut­sche Freenet AG (Mutter von mobilcom-debitel, Media Broad­cast, waipu.tv, freenet tv etc.) mit rund 24,5 Prozent betei­ligt. "CTO of the Year 2019" für 5G-Pionier­rolle Mit der jähr­lichen Wahl des "CTO of the Year" werden inter­national tech­nolo­gisch heraus­ragende Leis­tungen von Mobil­funk­unter­nehmen ausge­zeichnet. Der dies­jährige Schwer­punkt lag auf den Vorge­hens­weisen der Anbieter bei der Einfüh­rung von 5G, die derzeit in vielen Ländern Europas schritt­weise erfolgt. Zu den Heraus­forde­rungen von 5G und dem Internet der Dinge (IoT) kommen die fort­schrei­tende Umstel­lung auf soft­ware­defi­nierte Netze sowie die weitere Verbes­serung der bereits vorhan­denen 4G-Netze hinzu.

Damit befinden sich die Mobil­funk­anbieter in einem komplexen Span­nungs­feld. Sie müssen die stra­tegisch rich­tigen Entschei­dungen für die einge­setzte Tech­nologie treffen, sollen im Kosten­rahmen bleiben und die Entschei­dungen in kurzer Zeit "operativ" umzu­setzen, damit die neue Technik auch beim Kunden "wirksam" wird.

Die in der ICT-Branche begehrte Auszeich­nung wurde dieses Jahr zum siebten Mal verliehen. Zu den vergan­genen Gewin­nern der Auszeich­nung gehören unter anderem welt­weit aktive Anbieter wie die Deut­sche Telekom, Telefónica (Inter­national) und Voda­fone.

In Deutsch­land streiten sich vier Bieter in Mainz weiterhin um die für 5G notwen­digen Frequenzen. Auch nach Runde 429 ist noch kein allge­mein akzep­tiertes Ergebnis in Sicht.

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