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14.03.2008 - 10:36
Mini-Computer

Mini-Computer für das mobile Internet

Neue Ultra Mobile PCs und Mobile Internet Devices

Inhaltsverzeichnis:

  1. UMPC-Segment bleibt überschaubar
  2. Asus stellt UMPCs R50 und R70 vor
  3. Zwei UMPCs und ein MID von Gigabyte

Als handliche Mini-Computer sollen "EeePC & Co." die Lücke zwischen Notebooks auf der einen und Smartphones und PDAs auf der anderen Seite füllen. Handlicher als die sperrigen Notebooks, aber mit vollwertigem PC-Betriebssystem ausgestattet, größer als die Handhelds, dafür aber eben auch mit größerem Display und mit Breitband-Internet ausgestattet sollen die Mini-Computer den Trend zu kleinen mobilen Internet-Geräten vorantreiben. Wenig Beachtung für die Ultra Mobile PCs Doch es gilt zu differenzieren: Während Asus mit seinem EeePC als "neue Geräteklasse" die Idee des verkleinerten Notebooks salonfähig gemacht hat, konnten die bereits zur CeBIT 2006 vorgestellten Ultra Mobile PCs (UMPC) und die jetzt von Intel erfundene neue Geräteklasse Mobile Internet Device (MID) noch nicht das Interesse des breiteren Publikums gewinnen. Beispiel Asus: Während auf der diesjährigen CeBIT die Vorstellung des aufgebohrten EeePCs mit Windows XP, größerem Display und mehr Speicher einen regelrechten Medienrummel verursachte und für Menschentrauben vor dem hinter Glas ausgestellten neuen EeePC sorgte, erfuhr die Vorstellung der UMPCs R70 und R50 des taiwanesischen Herstellers vergleichsweise wenig Beachtung.

Der neue EeePC von Asus

Dabei sind die jetzt von Asus vorgestellten UMPCs R70 und R50 von ihrer Ausstattung her durchaus beeindruckend: Mit Windows Vista ausgestattet bieten die Mini-Rechner mit WLAN und HSDPA den vollwertigen Funktionsumfang eines Notebooks, ohne dessen Sperrigkeit. Der R50 mit DVB-T kann als mobiler Fernseher genutzt werden und der R70 mit integriertem GPS und vorinstalliertem Kartenmaterial macht den Asus-UMPC zum mobilen Navigationsgerät.

Gigabyte wartete auf der CeBIT mit zwei neuen Ultra Mobile PCs und einem MID auf. LG zeigte einen UMPC-Prototypen und von BenQ war ein MID zu sehen. Beide Geräte stellen aber keine Neuvorstellungen dar, sondern waren schon Anfang des Jahres auf der CES vorgestellt worden. Samsung war mit seinem ebenfalls schon bekannten Q1-Ultra-Pro vertreten. Damit bleibt das UMPC-Feld vorläufig noch recht überschaubar und die Spekulationen in Vorfeld der CeBIT, eine Reihe von Herstellern, von Acer, Dell und HP bis hin zu MSI und Medion, würden auf der CeBIT als Antwort auf den EeePC neue Mini-PCs und UMPCs vorstellen, haben sich nicht bewahrheitet.

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