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09.03.2006 - 13:40
umgestellt

Microsoft startet Push-E-Mail mit zwei Netzbetreibern

Ultra Mobile PCs für unterwegs

Die bisher unter dem Codenamen "Origami" entwickelten Geräte wurden heute unter dem Produktnamen "Ultra-Mobile PC" offiziell vorgestellt. Mittelfristig schätzt Microsoft das Marktpotenzial dieser Geräte ähnlich groß ein wie das von Handys. Der "Ultra-Mobile PC" soll die Lücke zwischen normalen PCs und Smartphones schließen.

Für den Ultra-Mobile PC kooperiert Microsoft mit Intel, die die notwendige stromsparende und dennoch performante Hardware herstellen. Die Kooperation geht sogar so weit, dass Intel und Microsoft auf ihren jeweiligen Presse-Konferenzen dasselbe Demo-Video zu der Bedienung der Geräte vorspielten.

Ultra-Mobile PC

Nicht wirklich überzeugen konnte Microsoft auf kritische Fragen aus dem Publikum, welche Zielgruppe die Geräte hätten. Wer mobil Videos schauen würde, hätte bereits einen Videoplayer. Und wer echte PC-Funktionen bräuchte, würde eher einen Laptop kaufen. Auch die tastaturlosen "Tablet PCs" haben bisher kaum Anhänger gefunden. Journalisten aus dem Publikum nannten eine Laufzeit von lediglich zwei Stunden beim Abspielen eines Videos für das Samsung-Gerät. Neues Betriebssystem Im Mittelpunkt der Pressekonferenz von Microsoft stand aber das neue Betriebssystem Windows Vista. Für dieses stellte der Software-Hersteller drei Kernanforderungen vor:

Zusammen mit Windows Vista wird auch ein neues Office-Paket vorgestellt werden. Auch hier steht die Klarheit im Vordergrund: Der Zugriff auf Daten soll einfach sein. Die Auswirkung von Formatierungsänderungen wird schon dann angezeigt, wenn man mit der Maus über eine Funktion geht. Damit soll die Nutzung der "Undo"-Funktion (Formatierung ausprobieren, nicht zufrieden, Undo, neue Formatierung ausprobieren usw.) reduziert werden. E-Mail-Push aufs Windows-Mobile-Gerät Mit den beiden Netzbetreibern o2 und Vodafone startet Microsoft den Dienst "Direct Push". Voraussetzung ist ein Exchange-Server im Unternehmen, sowie ein Endgeräte mit Windows Mobile 5.0. Entsprechende "try&buy"-Programme, bei denen Systemhäuser die Lösung vor Ort integrieren, sollen Unternehmen den Umstieg leicht machen.

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