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06.05.2018 - 11:26
Tragbarer Router

TP-Link M7650 im Test: Mobiler LTE-Router für 32 Geräte

LTE Cat.11 mit theoretisch bis zu 600 MBit/s

Inhaltsverzeichnis:

  1. Mobiler LTE-Router TP-Link M7650 im Test
  2. TP-Link M7650: Handhabung, App, Speedtest, Akku & Fazit
  3. Alles auf einer Seite lesen

Die Verpackung des LTE-Routers von TP-Link

Die Verpackung des LTE-Routers von TP-Link
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Mobile LTE-Router sind auch im Zeitalter von Smartphone-Tethering noch lange nicht ausgestorben: Obwohl jedes aktuelle Smartphone einen WLAN-Hotspot für weitere Mobilgeräte kreieren kann, damit diese im Internet surfen können, verzichten Smartphone-Benutzer oft bewusst darauf, um wertvolle Akkukapazität zu sparen. Und moderne mobile LTE-Hotspots verfügen mittlerweile über zahlreiche Komfortfunktionen.

Einer dieser tragbaren LTE-Router ist der TP-Link M7650, der vor einigen Wochen auf den Markt gekommen ist. Mit einem Preis von 170 Euro ist er nicht gerade ein Schnäppchen - wir wollten daher im Test wissen, was der Hosentaschen-Router kann.

Ausstattung, Zubehör und Handhabung Der TP-Link M7650 unterstützt LTE Cat.11 mit theoretisch bis zu 600 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload, sofern das Mobilfunknetz und der Tarif dies erlauben. Zeitgleiches Surfen ist mit bis zu 32 Geräten möglich, und zwar per Dualband-WLAN IEEE802.11a/b/g/n/ac mit theoretisch bis zu 300 MBit/s auf dem 2,4-GHz- und bis zu 867 MBit/s auf dem 5-GHz-Band. Der 3000-mAh-Akku soll Energie für bis zu 15 Stunden Betrieb liefern. Ein microSD-Kartenslot spendiert bis zu 32 GB zusätzlichen Speicherplatz, sofern man eine zusätzlich zu erwerbende Speicherkarte einsteckt. Gesteuert wird der Router entweder über das Display und zwei Drucktasten, über die tpMiFi-App oder eine Weboberfläche.

Geliefert wird der TP-Link M7650 in einer blaumetallic glänzenden Kartonverpackung. Er misst 112,5 mal 66,5 mal 16 Millimeter und passt damit in die Jeanstasche. Das hellgraue Gehäuse ist leicht gummiert, darum rutscht der Router nicht leicht aus der Hand. Auf der Oberseite befindet sich rund um das Display eine schwarz glänzende Kunststoff-Fläche, die Staub und Fingerabdrücke magisch anzieht. Links von dieser Fläche liegt die Menütaste für das Display, rechts davon der Powerknopf, an einer langen Schmalseite der Micro-USB-Port zum Laden des Akkus.

In der Packung fanden wir außer dem 3000-mAh-Akku ein USB-Kabel, diverse Kurzanleitungen und einen Adapter von Micro- auf Nano-SIM. In den Router lässt sich eine Micro-SIM einlegen, mit Adapter auch eine Nano-SIM, mit einer alten Mini-SIM kann der Router nicht betrieben werden. Auf die Beigabe eines Steckernetzteils hat TP-Link verzichtet, der Router muss also entweder an der USB-Buchse eines Computers oder mit dem Smartphone-Netzteil geladen werden.

Router mit Verpackung und Zubehör

Router mit Verpackung und Zubehör
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Einfache Ersteinrichtung des TP-Link M7650 Nach dem Auspacken sollte man zunächst einen Blick ins Innenleben des kleinen LTE-Routers werfen und sich gegebenenfalls einige Details notieren oder mit dem Handy abfotografieren. Denn unter dem Akku befinden sich auf dem Typenschild die Adresse und das Passwort für die Administrationsoberfläche. Und auf der Innenseite des Deckels ist das Passwort für den WLAN-Hotspot abgedruckt, das ebenfalls für die Nutzung benötigt wird. Das Abnehmen des Deckels empfanden wir als etwas schwierig, da man tatsächlich lange Fingernägel und etwas Kraft benötigt, um in die Kerbe des Deckels an der Geräteecke greifen und den Deckel aufhebeln zu können.

Akkufach, Akku und Deckel

Akkufach, Akku und Deckel
Bild: teltarif.de / Alexander Kuch

Der Micro-SIM-Schacht erinnerte uns etwas an alte Nokia-Handys. Zunächst muss die Verriegelung gelöst und hochgeklappt werden. Nach dem Einlegen der SIM wird die Verriegelung wieder heruntergeklappt und arretiert. Falls gewünscht kann noch eine Speicherkarte eingelegt werden, für den Betrieb des Routers als Internet-Zugangsgerät ist das natürlich nicht notwendig. Nun wird der Akku eingelegt, der Deckel geschlossen und der Hotspot eingeschaltet beziehungsweise zunächst der Akku aufgeladen.

In unserem Test buchte sich unsere LTE-SIM-Karte von mobilcom-debitel innerhalb von wenigen Sekunden ins Telekom-Mobilfunknetz ein. Die PIN-Abfrage hatten wir bereits vor dem Einlegen der SIM deaktiviert - wer das nicht macht, muss gegebenenfalls die PIN eingeben. Auf dem 1,44-Zoll-Display steht oben links die Netzanzeige mit der verwendeten Technik (in unserem Fall 4G). In der Mitte oben zeigt das WLAN-Symbol an, wie viele Geräte ins Netz eingebucht sind. Oben rechts wird der Akkustand angezeigt, in der Mitte des Displays das bereits verbrauchte Datenvolumen und unten der Netzbetreiber. Nun konnten wir verschiedene Geräte per WLAN koppeln und lossurfen.

Auf der folgenden Seite erläutern wir, auf welchen Wegen der TP-Link M7650 administriert werden kann. Außerdem verraten wir konkrete Messergebnisse aus unserem Speedtest und geben eine Einschätzung ab, wie lange der Akku durchhält.

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