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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 15.10.19
LTE-Hardware

Surfen via LTE: Hotspots, Surf-Sticks, Router-Modems & Co.

LTE-Hardware für den Einsatz unterwegs und zuhause

Der Daten­übertragungs­standard LTE kann im Mobil­funk Geschwindig­keiten von mehreren hundert MBit/s im Down­load bieten und ist sowohl für den mobilen als auch für den statio­nären Einsatz geeignet. Nahezu alle aktu­ellen Smart­phones und mobil­funk­fähigen Tablets beherr­schen den Stan­dard. Für andere Geräte gibt es verschie­dene Möglich­keiten, den Internet­zugang über LTE zu nutzen. Wir stellen sie Ihnen hier vor. Unter­wegs: Surf-Sticks und mobile Hotspots Wer nur einen einzelnen PC oder Laptop via LTE ins Netz bringen will, für den kann ein Surf-Stick ausrei­chend sein. LTE-Surf­sticks sind in der Regel abwärts­kompatibel zu den anderen Funk­standards für mobiles Internet und bieten daher die Möglich­keit, über UMTS/HSPA oder notfalls EDGE/GPRS zu surfen, falls LTE nicht verfügbar ist. Eine Über­sicht mit den Surf­sticks der Mobil­funk-Anbieter haben wir für Sie in einem beson­deren Ratgeber erstellt.

Huawei

Huawei

Für die flexible Versor­gung von mehreren Geräten mit einem LTE-Internet­zugang bietet sich ein mobiler Hotspot an. Dieser stellt per LTE eine Verbin­dung zum Internet her und spannt ein eigenes WLAN auf. Die mobilen Hotspots sind dabei in Größe und Gewicht mit einem Smart­phone vergleichbar und werden in der Regel über einen Akku mit Strom versorgt. Da das doppelte Funken über WLAN und LTE jedoch vergleichs­weise viel Energie benö­tigt, sind die Geräte nicht für den Dauer­betrieb geeignet und halten zumeist nur wenige Stunden mit einer Akku­ladung durch. Zudem ist die Zahl der ins WLAN integrier­baren Geräte zumeist auf etwa fünf bis zehn Stück begrenzt. Mobile Hotspots sind vor allem für den gele­gent­lichen Einsatz konzi­piert, um etwa Laptop, Tablet oder Smart­phone unter­wegs mit einem schnellen Internet­zugang auszu­statten. Wie Surf-Sticks unter­stützen sie üblicher­weise auch eine Internet-Verbin­dung über UMTS/HSPA.

Zu den ersten verfüg­baren LTE-Hotspots gehörten etwa der Norza WNC D-55, der Huawei E5776 und der Voda­fone R210, der baugleich mit dem Huawei E589 ist. Preis­lich sind die LTE-Hotspots dabei mit Preisen von bis zu 100 Euro nicht gerade ein Schnäpp­chen. Wer ohnehin ein LTE-fähiges Smart­phone besitzt, für den bietet es sich an, dieses statt­dessen fürs Tethe­ring zu nutzen. Statio­näre Lösungen für zuhause

Telekom

Telekom

Wer LTE zuhause dauer­haft als DSL-Alter­native nutzen und mehr als ein Gerät versorgen möchte, kommt um einen statio­nären LTE-/WLAN-Modem­router nicht herum. Dieser stellt - ebenso wie sein mobiles Pendant - via LTE den Zugang zum Internet her und macht ihn via WLAN für PC, Laptop und andere Geräte verfügbar. Da die statio­nären LTE-/WLAN-Modem­router für den Einsatz zuhause konzi­piert sind, bieten sie in der Regel wesent­lich mehr Funk­tionen als ein mobiler Hotspot, wie etwa die kabel­gebundene Anbin­dung von Geräten über Ethernet und weitere Funk­tionen wie etwa Media-Strea­ming oder die gemein­same Nutzung eines Druckers im Netz­werk, die bei Router­modems für DSL oder Kabel-Internet üblich sind.

Die Netz­betreiber bieten zu ihren Tarifen für den statio­nären LTE-Einsatz passende Hard­ware zum Kauf oder zur Miete an. Alter­nativ kann der Nutzer sich auch auf eigene Faust einen LTE-fähigen Router im freien Handel besorgen. Dabei kann es jedoch Probleme geben. So weisen die Mobil­funk-Netz­betreiber darauf hin, dass fremde Hard­ware nicht unbe­dingt kompa­tibel zu ihren Anschlüssen sein muss.

Mehr Infor­mationen zu LTE finden Sie auf unseren weiteren Ratgeber-Seiten zum Thema. Dort erfahren Sie zum Beispiel, welche Technik hinter LTE steckt und welche Tarife für LTE erhält­lich sind: Ratgeber zum Thema LTE

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