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16.04.2018 - 12:55
Smartes Laufband

Sportstech F10: Erfahrungsbericht zum smarten Laufband

Die Mobilgerät-Anbindung des Sportstech F10

Die InnovaMaxx-Marke Sportstech wirbt mit der deutschen Herkunft seiner Laufbänder, das Smartphone-Programm hat seine Wurzeln allerdings in China. FitShow nennt sich die App, auf die der Konzern für die Verwendung mit seinen Sportgeräten verweist. Im Handbuch ist ein QR-Code für die Software zu finden, wobei es Fassungen für Android und iOS gibt.

Ein Countdown erscheint, bevor das Training startet

Ein Countdown erscheint, bevor das Training startet
Andre Reinhardt

Wir installierten das Programm auf unserem Galaxy S8 und starteten das Bluetooth-Pairing. Das F10 wurde rasch vom Handy erkannt und ließ sich problemlos koppeln. Die App hat in Google Play eine Bewertung von zwei von fünf Sternen, für das Apple-Pendant sieht es mit 1,7 von fünf Sternen nicht besser aus. Viele Nutzer berichten von häufigen Abstürzen, außerdem wird das Fehlen einer deutschen Übersetzung angeprangert. Des Weiteren beklagen mehrere Anwender, dass sie sich nicht in der App registrieren und anmelden können.

Die Fitness-App FitShow

Die Fitness-App FitShow
Andre Reinhardt

Ist die FitShow-App wirklich unbrauchbar? Scheinbar hatten wir Glück mit der Kombination Sportstech F10 und Samsung Galaxy S8, denn wir konnten bislang keinen einzigen Absturz verzeichnen. Auch die Registrierung und Anmeldung klappt bei uns tadellos. Tatsächlich ist die App recht nützlich, sofern sie denn funktioniert. So werden auf dem Smartphone oder Tablet die durchgeführten Trainings samt den wichtigsten Daten wie der Distanz, der Zeit, der verbrauchten Kalorien und der Durchschnittsgeschwindigkeit abgespeichert. Eine in Wochen, Monaten und Jahren einstellbare Tabelle sorgt für den nötigen Überblick. Freischaltbare Erfolge und virtuelle Strecken sollen den Anwender dauerhaft motivieren. Die Strecken sind jedoch relativ unnütz, da es statische Bilder von Straßen und Landschaften sind. Außerdem schmälert neben der fehlenden deutschen Lokalisierung das mangelhafte System zum Teilen der Trainingseinheiten die Benutzererfahrung. So lassen sich die Einheiten lediglich stur über festgelegte Dienste wie Twitter und Facebook teilen, Plattformen wie WhatsApp und Instagram fehlen. Ein Totalausfall ist FitShow unserer Meinung nach nicht, die Programmierer könnten sich aber durchaus mehr Mühe bei dieser Anwendung geben.

Das Samsung Galaxy S8 in Verbindung mit dem Sportstech F10

Das Samsung Galaxy S8 in Verbindung mit dem Sportstech F10
Andre Reinhardt

Tipps und Fazit Wenn Sie zuvor nur gelegentlich weitere Strecken gelaufen sind, sollten Sie es nicht in den ersten Anwendungen des Sportstech F10 übertreiben, sonst kann es schnell zu einem starken Muskelkater kommen. Wir empfehlen für Laufband-Einsteiger, mit 2 km/h zu beginnen und alle 50 Meter um 0,5 km/ zu erhöhen. Bei 4 km/h angekommen empfiehlt es sich, alle 100 Meter weiterhin um 0,5 km/h anzuziehen. An eine Geschwindigkeit höher als 6 km/h sollte man sich erst nach mehreren Testläufen wagen. Legen Sie sich außerdem am besten eine Trinkflasche zu, die Sie in einem der beiden Getränkehalter verstauen. Gerade bei längeren Trainings sollte das Trinken nicht vernachlässigt werden. Anfangs empfehlen wir eine Nutzung des F10 von zwei Mal 30 Minuten pro Tag. Abschließend lässt sich sagen, dass das Sportstech-Laufband eine durchaus gute Figur macht. Die Nutzung und der Aufbau sind selbst für Laien kein Problem. Der smarte Aspekt hingegen ist noch ausbaufähig, zumindest mit der beworbenen App. Das Sportstech F10 arbeitet jedoch auch mit anderen Laufband-Apps zusammen, womöglich gibt es darunter bessere Alternativen. Für Anwender, die nach der Arbeit ein wenig ihre Fitness steigern wollen, ist das F10 einen Blick wert. Es ist derzeit für rund 318 Euro bei Amazon verfügbar.

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  1. Sportstech F10: Vernetztes Laufband im Praxistest
  2. Die Mobilgerät-Anbindung des Sportstech F10
  3. Alles auf einer Seite lesen

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