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04.02.2014 - 11:09
Zahlen

E-Plus knackt die 25-Millionen-Kunden-Marke

Kundenzahlen wachsen weiter stark, machen aber weniger Umsatz

E-Plus hat die Schwelle von 25 Millionen Kundenbeziehungen überschritten. Das gab der Mobilfunkanbieter heute im Rahmen der Vorlage seiner Geschäftszahlen für das Jahr 2013 bekannt. Auch sonst zeigt sich der Anbieter mit seinen Zahlen zufrieden - dabei sinkt der Umsatz pro Kunde, eine der wichtigsten Größen für die Branche.

Das Unternehmen gewann netto rund 1,5 Millionen Neukunden für die Bilanz und legte dabei vor allem bei Vertragskunden kräftig zu. Hier zählt man nun 8,593 Millionen Vertragsbeziehungen, das sind 12,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt legte E-Plus um 6,6 Prozent zu und zählte Ende des Jahres 24,946 Millionen Kundenbeziehungen. 360 000 SIM-Karten wurden wegen Inaktivität ausgebucht, allerdings im Gesamtjahr 2013 auch 610 000 Prepaid-Nutzer netto gewonnen. Datengeschäft bei E-Plus wird immer wichtiger

E-Plus zählt 25 Millionen Kundenbeziehungen

E-Plus zählt 25 Millionen Kundenbeziehungen
Foto: E-Plus

Das Datengeschäft hat eine zunehmende Bedeutung für die E-Plus-Gruppe, die inzwischen selbst nicht mehr unter der Marke E-Plus auftritt, sondern über Prepaid-Marken sowie die Vertragsmarke Base. So baute das Unternehmen das attraktive Datengeschäft aus und verbesserte die Qualität des Netzes durch Investitionen (Capex) von 634 Millionen Euro im Jahr 2013. Im Rahmen der Initiative Highspeed für Jedermann können alle Kunden ohne Zusatzkosten die maximale Datengeschwindigkeit des Netzes von bis zu 42 MBit/s nutzen.

Die Kunden honorieren das schnellere Netz: 45 Prozent des Umsatzes wird mit sogenanntem Non-Voice-Umsatz gemacht. Ein Jahr zuvor waren es noch 40 Prozent. Für die reine mobile Internetnutzung ergibt sich im Jahresvergleich sogar ein Umsatzanstieg um 57 Prozent. Rund 54 Prozent der Kunden gaben dabei im vierten Quartal an, das mobile Internet zu nutzen. Dieser Anteil hat sich innerhalb von nur 18 Monaten verdoppelt.

Doch mit Blick auf die Gesamtzahlen muss E-Plus Federn lassen: Der Gesamtumsatz fiel um 6,1 Prozent auf 3,197 Milliarden Euro, das EBITDA um 25,4 Prozent auf 963 Millionen Euro, was E-Plus vor allem mit den Investitionen im vergangenen Jahr erklärt. Umsatz pro Kunde (ARPU) fällt Einen negativen Trend weist auch der ARPU, also der durchschnittliche Umsatz pro Kunde, auf. Dieser liegt nun bei 10 Euro und damit 1 Euro niedriger als noch vor einem Jahr. Dabei sind die Vertrags- und die Prepaid-Umsätze gleichermaßen gefallen und liegen nun bei 20 Euro bei Vertragskunden und bei 5 Euro bei Prepaid-Kunden.

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Thorsten Neuhetzki

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