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31.05.2019 - 16:46
Löcher stopfen

Netzabdeckung: Mehr LTE für Mecklenburg-Vorpommern

70 neue LTE-Station im Nordosten geplant

Handy­nutzer im Nord­osten können mit einer besseren Netz­abde­ckung rechnen. Voda­fone kündigte an, inner­halb eines Jahres 70 neue LTE-Stationen zu bauen und vorhan­dene Masten mit LTE aufzu­rüsten, sowie die Kapa­zität von 30 vorhan­denen LTE-Stationen zu erhöhen. Damit sollen Funk­löcher besei­tigt und an mehr Stand­orten der derzeit schnellste Mobil­funk­stan­dard LTE ange­boten werden, teilte Voda­fone heute mit. Inves­titionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro seien vorge­sehen. Die meisten Projekte seien im Land­kreis Vorpom­mern-Rügen geplant, der mit rund 87 Prozent LTE-Abde­ckung bisher am schlech­testen versorgt sei. 2019: 10 000 Aufrüs­tungen geplant

Telefonanbieter bauen LTE-Netz in Mecklenburg-Vorpommern aus

Telefonanbieter bauen LTE-Netz in Mecklenburg-Vorpommern aus
picture alliance/Daniel Reinhardt/dpa

Ein Spre­cher des Tele­fonan­bieters Telefónica mit seinen Marken o2 und E-Plus erklärte, in den vergan­genen Wochen seien Funk­masten in zahl­reichen klei­neren Orten wie Malchin oder Wesen­berg mit LTE nach­gerüstet worden. Bundes­weit seien in diesem Jahr mehr als 10 000 Aufrüs­tungen geplant, darunter auch in Meck­lenburg-Vorpom­mern.

Im April hatte der Landtag in Schwerin die Regie­rung einstimmig aufge­fordert, ein eigenes Mobil­funk­förder­programm aufzu­legen. Es soll einen Umfang von 50 Millionen Euro haben und Kommunen in die Lage versetzen, selbst Funk­masten zu errichten und in Koope­ration mit Mobil­funk­betrei­bern so für eine bessere Netz­abde­ckung in ihren Regionen zu sorgen.

Das Programm hat auch damit zu tun, dass beim Ausbau des neuen Mobil­funk­stan­dards 5G nur 98 Prozent der Haus­halte in Deutsch­land versorgt werden müssen. Damit werden im länd­lichen Raum weiße Flecke bleiben. MV hatte eine hundert­prozen­tige Abde­ckung gefor­dert, konnte sich aber nicht durch­setzen.

Die Mainzer 5G-Frequenz­auktion dauert noch an. Die Bundes­netz­agentur warnt vor einer künst­lichen Verlän­gerung. Was es damit auf sich hat, lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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dpa /

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