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19.06.2017 - 12:31
Zwei Displays

Erste Details zum YotaPhone 3

Dritte Smartphone-Generation mit eInk-Rückseite

YotaPhone 3

Auch das YotaPhone 3 kommt wieder mit einem eInk-Display (auf Foto: YotaPhone 2)
Foto: YotaDevices

Diesen Herbst wird das nunmehr dritte Smartphone von YotaDevices vorgestellt, das auf den Namen YotaPhone 3 hört. Bisher gab es nur eine Ankündigung zur Vorstellung mit dem Android-Smartphone selbst als schemenhafte Darstellung im Hintergrund. Nun sind die ersten technischen Details des neuen Gerätes geleakt worden.

Im Gegensatz zum YotaPhone 2 wird das neue YotaPhone 3 technisch in der Mittelklasse einsortiert sein. Außerdem scheint der Hersteller aus dem Fehler mit dem zu hohen Preis der zweiten Generation gelernt zu haben: Es wird gemunkelt, dass das YotaPhone 3 zu einem Preis zwischen 350 und 450 US-Dollar zu haben ist. Stromsparende Mittelklasse

Die große Preisspanne würde sich dadurch erklären lassen, dass es wohl zwei verschiedene Varianten geben soll. Eine wird mit 64 GB internem Speicher ausgestattet sein und das größere Modell mit 128 GB Speicher. Laut den Kollegen von Engadget wird der RAM - entgegen bei den sonst üblichen Plus-Varianten - bei beiden Modellen 4 GB groß sein.

Als Prozessor kommt ein Snapdragon 625 mit acht Kernen zum Einsatz, einem der ersten Prozessoren von Qualcomm, der im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt wurde. Dadurch sind höhere Taktraten bei gleichzeitig niedrigerem Energie­verbrauch möglich. Denn auch wenn der Akku mit 3200 mAh ordentlich groß ist, kann eine lange Akku­laufzeit nie schaden.

Was für Sensoren für die Kameras verwendet werden, bleibt bis auf weiteres noch ein Geheimnis. Nur das die Hauptkamera mit 12 Megapixel auflöst und für Selfies eine 13-Megapixel-Kamera verbaut wird, ist bekannt. eInk in dritter Generation Trotzdem ist nach wie vor das eInk-Display das größte Unterscheidungs­merkmal zur Konkurrenz. Dieses wird im YotaPhone 3 mit 5,2 Zoll und einer Auflösung von 720 mal 1280 Pixel angegeben. Spannend wird jedoch sein, wie YotaDevices das Panel in das System integriert hat. Immerhin verspricht ein eInk-Display einen schwindend geringen Energie­verbrauch bei der Darstellung, sodass sich ein solches Gerät bestens als eBook-Reader eignet. Mittels spezieller Programme lassen sich auf der Rückseite des YotaPhone 2 dauerhaft wichtige Informationen einblenden oder die Frontseite auf die Rückseite spiegeln.

Das eigentliche Hauptdisplay ist mit 5,5 Zoll und 1080 mal 1920 Pixel deutlich größer, verbraucht wegen der verwendeten AMOLED-Technik aber ebenfalls wenig Energie. Wirklich neu ist der Hybrid-Slot für wahlweise zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte plus eine microSD-Speicherkarte. Außerdem wird es im YotaPhone 3 einen Fingerabdrucksensor geben, der vermutlich unter dem Hauptdisplay platziert ist.

Die tatsächliche Vorstellung soll laut den Informationen im Oktober oder November erfolgen, sodass schon jetzt gesagt werden kann, dass das YotaPhone 3 mit der Vorstellung bereits wieder technisch veraltet ist. Aber immerhin scheint diesmal der Preis zu stimmen.

Mehr Informationen rund um eInk als Display-Technologie finden Sie in unserem Ratgeber zu digitalem Papier.

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