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01.03.2018 - 18:37
Ersteindruck

Asus Zenfone 5Z: Dual-SIM mit LTE parallel auf beiden Karten

Android-Smartphone kurz ausprobiert

Wie berichtet hat Asus mit dem Zenfone 5 und dem Zenfone 5Z auf dem Mobile World Congress (MWC) zwei neue Android-Smartphones vorgestellt. Das Zenfone 5 konnten wir uns auf der Messe in Barcelona bereits einmal ansehen. Das Zenfone 5Z stand im Showroom des Herstellers noch nicht zur Verfügung. Asus versichert aber, dass die Geräte sich weitgehend nur durch die Prozessorleistung und den integrierten Speicherplatz unterscheiden, abseits dessen aber identisch sind.

Das Asus Zenfone 5 hat den Qualcomm Snapdragon 636, 4 GB RAM sowie 64 GB internen Speicherplatz an Bord. Es wird für 399 Euro verkauft und ist demnach ein klassisches Mittelklassegerät, das aber dennoch sehr gut verarbeitet ist und rein optisch an ein Handy aus der Oberklasse erinnert. Das Zenfone 5Z kommt mit dem Snapdragon 845, bis zu 8 GB RAM und 128 GB interner Speicherkapazität. Der Verkaufspreis liegt bei 599 Euro.

Der größere interne Speicher ist unter anderem auch für Käufer interessant, die die Dual-SIM-Funktion nutzen möchten, die beide Smartphones an Bord haben. Wie bei den Zwei-Karten-Telefonen vieler Hersteller wurde nämlich ein Hybrid-Slot verbaut, sodass sich der Nutzer zwischen dem Einsatz einer zweiten SIM-Karte oder einer microSD-Speicherkarte entscheiden muss.

Asus Zenfone 5 kurz ausprobiert

Asus Zenfone 5 kurz ausprobiert
Foto: teltarif.de

LTE parallel auf beiden SIM-Karten Gerade die Dual-SIM-Funktion ist beim Asus Zenfone 5Z sehr interessant, denn der LTE-Standard steht parallel und nicht nur wechselweise mit beiden Mobilfunkanschlüssen zur Verfügung. Zwar kann der mobile Internet-Zugang immer nur über eine der beiden SIM-Karten hergestellt werden. VoLTE-Sprachverbindungen sind aber mit beiden Anschlüssen möglich, ohne jeweils eine der beiden Betreiberkarten explizit für 4G auszuwählen.

Die beiden Asus-Smartphones wirken auf den ersten Blick wie eine - zumindest rein äußerliche - Kopie des Apple iPhone X, zumal sie ebenfalls über den Notch, also die "Display-Ohren" am oberen Gehäuserand, verfügt. Allerdings ist die Aussparung beim Asus Zenfone 5 kleiner als beim iPhone X. Das 6,2 Zoll große Display ist nahezu randlos und bietet Full-HD-Auflösung.

Dual-Kamera und Fingerabdrucksensor auf der Rückseite

Dual-Kamera und Fingerabdrucksensor auf der Rückseite
Foto: teltarif.de

Lernfähige Kamera an Bord Neben dem Dual-VoLTE-Feature der Dual-SIM-Funktion und dem Design will Asus vor allem auch mit der Kamera punkten, die die neuen Zenfone-Modelle an Bord haben. Das Dual-Kamerasystem soll nach Auskunft des Herstellers die Vorlieben des Nutzers erlernen. So sollen sich Nutzer ganz auf ihr Fotoobjekt anstatt auf die Kameraeinstellungen konzentrieren können.

Der von Sony gelieferte IMX363-Sensor soll auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen noch gute Ergebnisse liefern. Wie sich die Geräte im Alltag schlagen, muss sich indes im ausführlichen Test zeigen. Bis dahin wird allerdings noch etwas Zeit vergehen, denn das Zenfone 5 wird erst im Juni erhältlich sein, das Zenfone 5Z sogar erst im Juli.

Beide Handhelds haben Android 8.0 an Bord. Dazu kommt eine etwas eigenwillige Benutzeroberfläche des Herstellers. Wem diese nicht gefällt, der kann natürlich jederzeit auch auf einen anderen Launcher ausweichen.

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