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08.06.2014 - 13:37
Prepaid

o2 hebt Drittanbietersperre für Prepaidkunden wieder auf

Pressestelle nennt Inkompatibilität zweier Systeme als Ursache

Wie berichtet hatten zahlreiche Prepaidkunden im Mobilfunknetz von o2 Probleme bei der Nutzung vom Drittanbieter-Diensten - zumindest dann, wenn die Bezahlung dieser Dienste über das Prepaid-Guthaben erfolgen sollte. Dies funktionierte unter anderem bei LOOP-Karten von o2, aber beispielsweise auch bei Fonic-Karten nicht mehr.

Inzwischen bestätigten mehrere betroffene Kunden, dass die Einschränkung bei ihrem Mobilfunkanschluss nicht mehr besteht. Demnach ist es unter anderem für Nutzer von Android-Geräten wieder möglich, Apps im Google Play Store zu kaufen oder auch Handy-Porto mit Prepaid-Guthaben zu bezahlen. Der Netzbetreiber hat die Sperre demnach offenbar wieder aufgehoben. o2: "Einschränkungen schnell erkannt und behoben"

o2 hebt Drittanbietersperre auf

o2 hebt Drittanbietersperre auf
Foto: o2, Montage: teltarif.de

Inzwischen hat sich auch die Pressestelle von o2 zu den Beeinträchtigungen geäußert: "Wir wissen, dass Einschränkungen für Kunden immer unangenehm sind und freuen uns umso mehr, dass wir die genannte schnell lokalisieren und beheben konnten. Mit absolut hoher Wahrscheinlichkeit beruht diese auf einer technischen Inkompatibilität zweier Systeme. Es sollte jetzt zu keinen Limitierungen bei keinem Kunden mehr kommen, falls leider doch, wenden sich diese an die Kollegen in unserer Prepaid-Hotline oder im Chat."

Wer die Sperre bei seiner Prepaidkarte noch beobachten kann und betroffene Dienste nutzen möchte, sollte das Problem demnach über die Kundenbetreuung des Münchner Mobilfunk-Netzbetreibers lösen können. Die Hotline ist unter der netzinternen Kurzwahl  55282 für 20 Cent pro Verbindung erreichbar. Aus dem Festnetz lautet die Rufnummer 01804 055282 (ebenfalls 20 Cent pro Verbindung). Aus anderen Netzen lautet die Nummer 0176 88855282. Einige Fragen bleiben offen Unklar bleibt, wie viele Nutzer von der offenbar unbeabsichtigten Sperre betroffen waren. Unserer Redaktion sind auch LOOP-Karten bekannt, mit denen Einkäufe im Google Play Store problemlos möglich waren, als andere Nutzer über die Sperrung dieser Bezahlmethode klagten. Demnach mussten nicht alle Nutzer mit den Einschränkungen leben.

Ebenso bleibt die Frage offen, warum die Kundenbetreuung offenbar nichts von dieser Beeinträchtigung wusste und demnach an betroffene Nutzer zum Teil falsche Informationen weitergab. So bekamen Kunden an der Hotline beispielsweise zu hören, die Sperre werde nach einer Guthaben-Aufladung wieder aufgehoben - je nach Hotline-Mitarbeiter sollte die Freischaltung sofort oder mit drei Monaten Verzögerung erfolgen.

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