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05.03.2019 - 18:20
Großes Mini

Flink, klein, leicht: Das Samsung Galaxy S10e im Test

Sound, Tele­fonie und Kamera

Die gleiche Kompro­miss­lo­sig­keit wie bei der Konnek­ti­vität gilt auch für das Sound­modul, welches das gleiche Stereo­system wie beim Galaxy S10(+) ist. In Zusam­men­ar­beit mit der Firma AKG bietet auch das kleine Galaxy S10e ein hervor­ra­gendes Klang­er­lebnis.

Optionen: Zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM und eine microSD

Optionen: Zwei Nano-SIM-Karten oder eine Nano-SIM und eine microSD
Foto: teltarif.de

So gut der Sound beim Musik­hören und Video­schauen auch ist, so enttäuscht waren wir bei der Gesprächs­qua­lität. Die Laut­stärke war im Test zwar insge­samt in Ordnung, so dass es auch beim Tele­fo­nieren außer­halb von Gebäuden in der Regel keine Probleme geben sollte, die Verständ­lich­keit war jedoch von rauschenden Neben­ge­räu­schen geprägt. Unser Gesprächs­partner inter­pre­tierte unsere Stimm­lage teil­weise sogar als schrill. Die Gesprächs­qua­lität verbes­serte sich auch bei der Tele­fonie über Laut­spre­cher nicht. Kamera Das Samsung Galaxy S10e kann im Gegen­satz zum Galaxy S10(+) nur mit einer Dual-Haupt­ka­mera auf sich aufmerksam machen. Im Grunde genommen fehlt das Tele­ob­jektiv, was die beiden anderen S10er haben. Dass heißt aber nicht, dass das Modul beim S10e mit 12 Mega­pixel-Weit­win­kel­ob­jektiv (Blende: f/1.5) und Ultra­weit­win­kel­ob­jektiv mit 16 Mega­pixel (Blende: f/2.2) schlecht ist.

Die Dual-Hauptkamera

Die Dual-Hauptkamera
Foto: teltarif.de

Im Rahmen des Hands-ons haben wir sowohl mit der Haupt­ka­mera als auch mit der Single-Selfie­ka­mera, deren 10 Mega­pixel-Linse (Blende: f/1.9) übri­gens mit der des Galaxy S10 gleich ist, Außen­auf­nahmen gemacht. Die beiden Bilder waren nicht schlecht und zeigten auch beim Heran­zoomen in der Ferne Details und trotz des schlechten Wetters eine natür­liche Farb­dar­stel­lung. Die Bilder von unserer Test-Tafel fehlten also noch.

Bei ausrei­chendem Licht zeigt das Ergebnis der Haupt­ka­mera eine sehr gute Darstel­lung mit natür­li­chen und kräf­tigen Farben. Die Farb­qua­drate wirken nicht zu grell. Einzig beson­ders an der unteren Kante ist ein leichter schwarzer Rahmen zu sehen. Die Blüte der Test-Rose ist schön kräftig, die Blütens­tengel aller­dings verschwimmen beim Heran­zoomen leicht zu einem Brei, sind aber dennoch verein­zelt als sepa­rate Einheiten zu erkennen. Sowohl die grünen Blätter als auch der Stengel sehen zwar gut aus, sind aber teil­weise leicht unscharf. Das natür­liche Weiß der Hinter­grund­ta­pete und auch deren körnige Struktur werden beibe­halten, nur in den Ecken verschwindet diese durch eine zu starke Weich­zeich­nung.

Neue Display-Loch-Technologie auch im Galaxy S10e

Neue Display-Loch-Technologie auch im Galaxy S10e
Foto: teltarif.de

Bei weniger gutem Licht schafft es die Kamera die Farb­qua­drate noch immer natür­lich erscheinen zu lassen, wenn­gleich sich das braune aber doch recht stark an das schwarze anlehnt. Die Blüte der Test-Rose ist verschwommen, die Blütens­tengel sind kaum noch sichtbar. Die Körnung der weißen Hinter­grund­ta­pete ist zwar noch zu sehen, insge­samt zieht sich aber ein Bild­rau­schen durch die gesamte Darstel­lung.

Die beiden Test­fotos der Haupt­ka­mera haben wir für Sie im Original ange­hängt, sodass Sie sich selbst ein Bild davon machen können:

Bei ausrei­chendem Licht kann die Single-Selfie­ka­mera ein gutes Ergebnis ablie­fern. Schön ist die natür­liche Darstel­lung der Haut­farbe unseres Test­ob­jekts sowie der braunen Haar­farbe. Die bunten Farben des Hals­tuchs könnten aller­dings gerne ein wenig kräf­tiger sein. Die weiße Hinter­grund­ta­pete erfreut sich eben­falls einer guten Darstel­lung, die körnige Struktur kommt auch gut zur Geltung und ist nur an der rechten und linken oberen Ecke etwas zu weich gezeichnet.

Etwas zu hoch: Der Fingerabdrucksensor-Powerbutton

Etwas zu hoch: Der Fingerabdrucksensor-Powerbutton
Foto: teltarif.de

Bei Dunkel­heit in Zusam­men­spiel mit dem Front­blitz kann sich das Ergebnis immer noch sehen lassen. Die Haut­farbe ist weiterhin natür­lich. Das gleiche gilt auch für die braunen Haare. Die vermi­schen sich zwar gerade am oberen Haupt mit dem dunkler erschei­nenden Hinter­grund, was aber schlimmer sein könnte. Die leichte Blässe des Hals­tuchs bleibt auch bei Dunkel­heit bestehen. Was hingegen gänz­lich verloren geht, ist die körnige Struktur der Hinter­grund­ta­pete. Gut wiederum ist hier aber die Hellig­keit des Hinter­grunds. Nicht selten schaffen es Front­ka­meras nicht, diesen ausrei­chend zu beleuchten, weil der Fokus auf dem nahen Objekt liegt.

Auch die Bilder der Selfie­ka­mera haben wir für Sie in unbe­ar­bei­tetem Zustand zur Anschauung einge­fügt:

Fazit Das Fazit zum Erst­ein­druck sagte: Hier treffen sich Mittel­klasse und Ober­klasse unter einer Haube. Davon können wir auch jetzt nicht abwei­chen. Das Galaxy S10e ist grund­sätz­lich ein gutes Smart­phone, das von Samsung mit aktu­eller Technik, wie dem neuesten Exynos-Prozessor, Display-Loch-Tech­no­logie sowie einem sehr guten Sound­system ausge­stattet wurde. Abstriche müssen Käufer im Vergleich zum Samsung Galaxy S10(+) beim Display, der Kamera und dem Finger­ab­druck­sensor machen, der sich beim Galaxy S10e nicht unter dem Display befindet. Nutzer, die auf kompakte Geräte Wert legen, fahren mit dem e-Modell ganz gut. Trotzdem sollten sie sich den Kauf gut über­legen, denn für rund 150 Euro Aufpreis gibt es das Galaxy S10 und das hat die Nase vorn. Und mit 6,1 Zoll-Bild­schirm­dia­go­nale ist das Gerät auch nicht viel größer.

Das Samsung Galaxy S10+ in Ceramic White haben wir eben­falls einem ausführ­li­chen Test unter­zogen.

Weitere Handytests bei teltarif.de

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  1. Test: Samsung Galaxy S10e
  2. Sound, Tele­fonie und Kamera
  3. Alles auf einer Seite lesen

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