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05.03.2019 - 18:20
Großes Mini

Flink, klein, leicht: Das Samsung Galaxy S10e im Test

Schnelle Performance in kleiner Karosserie

Inhaltsverzeichnis:

  1. Test: Samsung Galaxy S10e
  2. Sound, Tele­fonie und Kamera
  3. Alles auf einer Seite lesen

Die kleinste Vari­ante der drei neuen Galaxy-S10-Modelle von Samsung ist wirk­lich klein. Das Galaxy S10e hat gerade einmal ein 5,8 Zoll-Display. Da stellt sich die Frage: Ist das über­haupt noch modern, weil der Trend von großen Smart­phone-Displays noch längst nicht abebbt? Eine inter­es­sierte Käufer­schaft gibt es, keine Frage. Das zeigt die Beliebt­heit von iPhone-Modellen mit 4,7 Zoll wie dem iPhone 8. Die nutz­bare Display­fläche ist zwar kleiner, dafür sind die Geräte im Alltag kompakter. Und wenn aktu­elle Technik hinzu­kommt, wird das ganze Paket inter­es­sant. Wir haben das Samsung Galaxy S10e ins Labor geschickt. Was dabei heraus­ge­kommen ist und ob sich das "Mini"-Smart­phone lohnt, lesen Sie im ausführ­li­chen Test­be­richt.

Das Galaxy S10e ist ab Freitag, 8. März, offi­ziell verfügbar. Das Galaxy S10e gibt es mit 128 GB interner Spei­cher­ka­pa­zität in den Farben Prism Black, Prism Blue, Prism Green, Prism White und Canary Yellow zu einer unver­bind­li­chen Preis­emp­feh­lung von 749 Euro. Verar­bei­tung und Design

Lautstärke-Wippe und Bixby-Button

Lautstärke-Wippe und Bixby-Button
Foto: teltarif.de

Auch, wenn wir das Galaxy S10e als Budget-Vari­ante bezeichnen, muss das nicht gleich­be­deu­tend mit "billig" sein. Bereits im Hands-on haben wir die gute Verar­bei­tung des Galaxy S10e hervor­ge­hoben. Trotzdem: Ein Unter­schied zur Premium-Optik des Galaxy S10(+) ist offen­sicht­lich. Die großen Brüder fühlen sich dann doch nochmal hoch­wer­tiger an. Mit ihrem Edge-Design spre­chen sie übri­gens eine andere Design­sprache als das e-Modell. Statt abge­flachte Ecken hat das Galaxy S10e abge­run­dete Kanten, wodurch das Smart­phone insge­samt eine sehr große Ähnlich­keit mit Design und Größe des Apple iPhone XS bekommt.

Beim Blick auf die Front bekommt das Galaxy S10e dann Ähnlich­keit mit dem iPhone XR. Die Display­ränder an den Seiten sind im Vergleich mit denen des Galaxy S10(+) doch sichtbar breiter - so verhält es sich auch beim Vergleich mit dem iPhone XS(Max) und dem iPhone XR. Die Breite des unteren und oberen Display­rands des Galaxy S10e ist im Vergleich mit dem Galaxy S10(+) nicht sichtbar. Die untere Breite wirkt beim S10(+) nur aufgrund des Edge-Designs und des längeren Displays beim ersten Blick schmaler. Mit einem Gewicht von 150 Gramm ist das Galaxy S10e sehr leicht und liegt damit komfor­tabel in der Hand. Display

Samsungs neue Benutzeroberfläche One UI

Samsungs neue Benutzeroberfläche One UI
Foto: teltarif.de

5,8 Zoll sind heut­zu­tage eben nur 5,8 Zoll. Da Smart­phones nicht selten bei vielen Anwen­dungen den Laptop ersetzen und auch beim Video­strea­ming immer häufiger auf ein Tablet verzichtet wird, kann die Größe des S10e schnell nicht mehr ausrei­chend sein. Für Multi­media- und Multi-Tasking-Anwen­dungen wird schlicht mehr Platz benö­tigt. Ein zu kleines Display kann die Nutzung schnell einschränken. Trotzdem muss an dieser Stelle gesagt werden, dass zumin­dest das 6,1 Zoll-Display des Galaxy S10 im Direkt­ver­gleich gar nicht mal so viel größer ist als das des Galaxy S10e.

Das Super­A­MOLED-Display des Galaxy S10e ist keines­wegs schlecht, löst aber "nur" in FHD+ (1080 x 2280 Pixel) auf. Die Auflö­sung lässt sich im Menü auch nicht regu­lieren, zum Beispiel nach unten, so wie es beim Galaxy S10(+) der Fall ist. Hier ist neben der Regu­lie­rung nach oben zu WQHD+ auch eine Redu­zie­rung nach unten in HD+ möglich. Für den Alltag reicht das FHD+-Display des Galaxy S10e aber voll­kommen aus. Die Farb­dar­stel­lung ist weit­ge­hend natür­lich, bis auf die Wieder­gabe von weißen Farb­struk­turen. Die könnten stel­len­weise heller sein. Das fiel insbe­son­dere bei einem YouTube-Video mit weißem Hinter­grund auf. Das ist natür­lich auch immer eine subjek­tive Wahr­neh­mung, die verstärkt wird, wenn zum Beispiel Geräte wie das Galaxy S10 daneben liegen und glei­ches Video­ma­te­rial abspielen. Inter­es­sant ist, dass das Galaxy S10e einen recht guten Delta-E-Wert von 4,28 erreicht. Der Wert zeigt an, wie genau ein Smart­phone-Display eine Farbe wieder­geben kann. Es gilt: Je geringer der Wert ist, desto besser ist die Farb­dar­stel­lung. Für eine Top-10-Plat­zie­rung in unserer Liste der Smart­phones mit der besten Farb­dar­stel­lung reicht es zwar nicht, der Wert ist aber bedeu­tend besser als bei den Premium-Brüdern: So kommt das Galaxy S10 auf einen Wert von 7,95 und das Plus-Modell auf 7,59.

Die Blickwinkelstabilität des Samsung Galaxy S10e

Die Blickwinkelstabilität des Samsung Galaxy S10e
Foto: teltarif.de

Die Hellig­keit ist mit 445 cd/m² ausrei­chend, für den Einsatz in sehr licht­starken Umge­bungen wie direkter Sonnen­ein­strah­lung ist das aber zu wenig. Mit dem Wert ist das Galaxy S10e beispiels­weise auf einem Niveau wie das OnePlus 6T, das in unserem Test­ver­fahren 443 cd/m² schaffte. Leis­tung und Akku Beim Prozessor hat Samsung keine Abstriche gemacht und den aktu­ellen Exynos-9820 verbaut. Das Test­gerät verfügte über 6 GB Arbeits­spei­cher. Die Prozes­sor­leis­tung wird auch im Geek­bench-Bench­mark-Test sichtbar. Dort erreicht das Galaxy S10e ähnliche Werte wie der Rest der S10-Familie. Bei unserem Brow­ser­test schneidet das Gerät mit einem Wert von "148" sehr gut ab und lässt sogar das iPhone XS Max mit einer Punkt­zahl von "100" problemlos hinter sich. Im Alltags­ein­satz zeigt sich: Das Samsung Galaxy S10e bietet dank aktu­eller Technik eine schnelle und stabile Perfor­mance.

3,5 mm-Klinkenanschluss, USB-Typ-C und Lautsprechergrill

3,5 mm-Klinkenanschluss, USB-Typ-C und Lautsprechergrill
Foto: teltarif.de

Die Akku­leis­tung ist nicht berau­schend. In unserem Test­ver­fahren hielt der Strom­spei­cher mit einer Kapa­zität von 3100 mAh nur 6 Stunden und 30 Minuten durch. Höchst­leis­tungen sind ange­sichts eines solchen Wertes nicht zu erwarten. Käufer, die das Smart­phone gerne etwas häufiger in die Hand nehmen, sollten sich darauf einstellen entweder das Strom­kabel oder eine zusätz­liche Power­bank dabei zu haben. Der Akku unter­stützt neben kabel­losem Laden auch schnelles Laden. Mit dem Wire­less PowerS­hare lassen sich kompa­tible Geräte in Anleh­nung an die Gehäu­se­rück­seite aufladen. Das Samsung Galaxy S10e beherrschte die Funk­tion gut, auch mit deut­li­chen größeren Geräten wie dem Galaxy S10+. Konnek­ti­vität und Sensoren Auch bei der Konnek­ti­vität müssen Entscheider für das Galaxy S10e keine Kompro­misse eingehen: Mit Blue­tooth 5.0, dem noch schnel­leren WLAN-ax-Support, NFC, USB-C-3.1 und 3,5 mm-Klin­ken­an­schluss ist eigent­lich alles gesagt. Über einen Finger­ab­druck­sensor unter dem Display verfügt das Galaxy S10e aller­dings nicht. Das Modul befindet sich an der rechten Gehäus­e­seite und hat zugleich auch die Funk­tion des Power­but­tons inne. Bereits im Hands-on bemän­gelten wir die etwas zu hohe Plat­zie­rung. Und das hat sich auch jetzt im Rahmen des Test­ver­fah­rens nicht geän­dert. Es sollte nicht sein, dass bei einem so kompakten Gerät umge­griffen werden muss, um den Finger­ab­druck­sensor korrekt auszu­lösen. Dafür gibt es Punkt­abzug.

Auf der nächsten Seite gehen wir auf den Sound, die Tele­fonie und die Kameras ein. Außerdem lesen Sie das Fazit.

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