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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 22.08.17
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Einsteigertarife der Mobilfunk-Netzbetreiber

Telekom bietet kaum noch echte Einsteigertarife, Vodafone und Telefónica bieten interessante Alternativen

Einsteiger-Tarife der Netzbetreiber

Einsteiger-Tarife der Netzbetreiber
Bild: teltarif.de

Neben vollwertigen Flatrate-Tarifen bieten die Mobilfunknetzbetreiber auch "Einsteiger-Tarife" an. Diese bieten im Vergleich zu den jeweiligen Standardtarifen für eine geringe(ere) monatliche Grundgebühr, einige Inklusivleistungen, beispielsweise 100 monatliche Frei-Minuten und SMS, sowie eine kleine Datenflatrate. Nach Verbrauch der Inklusivleistung wird jede weitere Nutzung berechnet.

Diese "Einsteiger-Tarife" entstanden aus den früheren "Privatkundentarifen", welche Mitte bis Ende der 1990er Jahre für Kunden auf den Markt gebracht wurden, die hauptsächlich in der Freizeit - also abends und am Wochenende - telefonierten und nur gelegentlich zur damals teureren Geschäftszeit. In der Zeit von Smartphones und der überwiegenden Nutzung von mobilem Internet kommt den Einsteiger-Tarifen mittlerweile eine andere Funktion zu. Sie stellen den Übergang zwischen einem Prepaid-Tarif und einem vollwertigem Flatrate-Angebot dar. Vergleichen lohnt sich

Ob sich ein solcher Tarif lohnt, hängt letztendlich stark vom Telefonie- und Surfverhalten des jeweiligen Nutzers ab. Vor allem die monatliche Datennutzung ist hierbei entscheidend. Diese kostet bei reinen Prepaid-Tarifen aktuell meist noch um die 0,24 Cent pro Megabyte und kann somit sehr schnell sehr teuer werden. Zu bedenken ist jedoch, dass ein Einsteiger-Tarif eine Mindestvertragslaufzeit hat, Prepaid-Offerten haben das nicht und bieten somit eine größere Flexibilität. Es ist daher wichtig, Angebote zu vergleichen, auch mit Tarifen der Prepaid-Discounter. Unser Handytarife-Vergleich findet die passenden Angebote für Sie.

Im Vergleich zu den Prepaid-Tarifen der Discounter bietet ein Tarif bei einem Mobilfunknetzbetreiber unter Umständen einen großen Servicevorteil. So kann der Kunde eine kostenlose Hotline nutzen oder sich in einem Shop vor Ort Hilfe holen. Diesen Service bieten Mobilfunk-Discounter oftmals nicht, diese sind meist nur über das Internet oder kostenpflichtige Hotlines zu erreichen, Shops haben nur die wenigsten.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über ausgewählte, aktuelle Tarife in den Netzen von Telekom Mobilfunk, Vodafone und Telefónica. Tarife der Telekom, Vodafone und Telefónica (o2)

  Telekom Vodafone Telefonica (o2)
MagentaMobil S Easy S Blue Basic
Grundgebühr mit Handy 39,95 bis 54,95 1) 24,99 bis 44,99 1) 12,49 3)
Grundgebühr ohne Handy 34,95 19,99 9,99
Anschlusspreis 29,95 39,99 29,99
Mindestvertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Telefonie  
Taktung 60/60 60/60 60/60
Inklusivminuten Flat Flat 50
Festnetz 0,00 0,00 0,29
Mobilfunk 0,00 0,00 0,29
Anbieterintern 0,00 0,00 0,00
Mobilbox 0,00 0,00 0,00
SMS  
Inklusive Flat - 200
Preis pro SMS - 0,099 0,19
Mobiles Internet  
Breitbandtechnologie 4G/LTE 2G/3G 4G/LTE
Max. Downstream (MBit/s) 300 42,2 50
Max. Upstream (MBit/s) 50 42,2 32
Inklusivvolumen 2 GB 2 GB 200 MB
Taktung 1 kB 100 kB 10 kB
Datenautomatik Nein Abschaltbar Abschaltbar
Optionen  
Zubuchbare Optionen - - Surf Upgrade S
Blue SMS-Flat
Stand: August 2017, Preise in Euro
1) Die Grundgebühr erhöht sich im Vergleich zum Tarif ohne Handy je nach Modell um 5 Euro bis maximal 15 Euro pro Monat zzgl. einer Einmalzahlung ab 1 Euro.
2) Die Grundgebühr erhöht sich im Vergleich zum Tarif ohne Handy je nach Modell um 2,50 Euro bis maximal 40 Euro pro Monat zzgl. einer Einmalzahlung ab 1 Euro.

Alle drei deutschen Netzbetreiber bieten natürlich auch vollwertige Flatrate-Tarife an. Diese Tarife haben wir in einer Übersicht zusammengestellt und stellen diese dort ausführlicher vor. Handy-Tarife mit einer Homezone und zusätzlicher Festnetznummer sind ebenfalls gesondert auf einer eigenen Infoseite aufgeführt. Vorsicht Kleingedrucktes Neben hohen Minutenpreisen gibt es noch andere Kostenrisiken in Mobilfunk-Verträgen. Einige Hinweise, worauf Sie achten sollten, finden Sie auf einer eigenen Seite unter dem Motto Fußangeln.

Wer den Mobilfunkanbieter wechseln will, muss übrigens auch nicht auf die gewohnte Rufnummer verzichten. In einem weiteren Ratgeber finden Sie Details zur sogenannten Rufnummern-Portierung.

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