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10.08.2015 - 18:15
Bug

Windows 10: Update macht bei einigen Nutzern Probleme

Bug beim Update lässt sich nur per Hack stoppen

Automatische Updates sollen bei Windows 10 vor allem dafür sorgen, dass es zu keiner Versions-Fragmentierung kommt. Allerdings hat diese Entscheidung einen großen Nachteil: Ist ein Update fehlerhaft, können Nutzer dieses nicht aktiv blockieren. Bei dem Update KB 3081424 macht sich dieser Malus erstmals wirklich bemerkbar.

Fehler beim aktuellen Update

Fehler beim aktuellen Windows-10-Update
Bild: teltarif/Microsoft

Die amerikanische Tech-Seite ZDNet berichtete über ein Problem, welches sich beim Einspielen des Windows-10-Update KB 3081424 ergeben hatte. Während des Updatevorgangs trat ein Fehler auf, der sich nicht so einfach umgehen lies. Zudem wurden die Änderungen des unvollständigen Updates nach dem Auftreten des Fehlers rückgängig gemacht und die Update-Prozedur startete von Neuem. Die Folge: Eine Endlos-Update-Schleife. Update-Fehler lässt sich nur per Registry-Hack beheben Microsoft scheint sich der grundsätzlichen Problematik bewusst zu sein und veröffentlichte bereits vor einiger Zeit ein Tool, mit dem sich fehlerhafte Updates ausblenden oder blockieren lassen. Allerdings habe auch das Tool "wushowhide.diagcab" in dem geschilderten Fall nicht geholfen, wie es in dem Artikel weiter heißt. Windows-10-Nutzer mit dem gleichen Problem tauschten sich daher in dem Microsoft-Community-Forum darüber aus und ein Anwender macht auf einen Registry-Hack aufmerksam, mit dem sich der Fehler beseitigen lässt.

Demnach müssen Betroffene über "regedit.exe" aus dem Eintrag "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList" nicht mehr existente Nutzerprofile zu löschen. Um festzustellen, welche Nutzer gelöscht werden können, kann der Anwender in der Systemsteuerung nachsehen. Allerdings bietet es sich an, zuvor ein Backup der Registry zu erstellen, um mögliche Schäden zu verhindern. Alternativ müssen Nutzer auf das nächste Update von Microsoft warten, welches den Bug behebt. Modifizierte Update-Politik stößt auf Kritik Bereits im Vorfeld des OS-Launchs hatten wir über die modifizierte Update-Politik bei Windows 10 berichtet. Diese bedeutet vor allem für die Nutzer der Home-Version tiefe Einschnitte: Schließlich sind Home-Anwender sehr eng an den Update-Veröffentlichungs-Zyklus gebunden und Updates werden automatisch heruntergeladen. Nutzer der Pro-Version können hingegen Updates für einen bestimmten Zeitraum aussetzen und haben somit etwas mehr Luft.

Gerade der Aspekt, dass Nutzer fehlerhaften Updates kaum ausweichen können und Neustarts automatisch erfolgen, stimmt viele Anwender skeptisch. Welche grundsätzlichen Konfigurationen Nutzer bei den Update-Einstellungen vornehmen können, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

In einem weiteren Artikel gehen wir darauf ein, wie Sie die digitale Assistentin Cortana bei Windows 10 zähmen können.

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Daniel Rottinger

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