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18.03.2019 - 18:09
Smart Home

Vodafone stellt smarten Türöffner vor

Zutritt für Lieferdienste, wenn niemand da ist

Wer kennt das Problem nicht: Man bestellt online ein Produkt, wartet drin­gend darauf und ausge­rechnet dann, wenn es gelie­fert wird, ist man gar nicht zuhause. Das kommt in Privat­haus­halten sogar recht oft vor, wenn Berufs­tä­tige werk­tags tags­über bei der Arbeit sind. In der Regel ist das genau die Zeit, zu der DHL oder andere Paket­dienste ihre Sendungen auch zustellen.

Anstelle des erwar­teten Pakets finden die Empfänger oft nur eine Benach­rich­ti­gungs­karte vor - etwa mit dem Hinweis darauf, in welchem Shop die Sendung zur Abho­lung bereit­liegt. Das kostet den Paket­dienst und nicht zuletzt auch den Empfänger Zeit und letzt­lich auch Geld. Aller­dings könnte dieses Szenario schon bald der Vergan­gen­heit ange­hören. Dazu soll Smart Door, der vom Start-up Uniberry entwi­ckelte smarte Türöffner beitragen, den Voda­fone jetzt vorge­stellt hat. So funk­tio­niert Smart Door

Vodafone zeigt smarten Türöffner

Vodafone zeigt smarten Türöffner
Foto: Vodafone

Das Modul wird an die Klin­gel­an­lage ange­schlossen und verfügt über einen Barcode-Scanner sowie über eine mobile Internet-Verbin­dung, die Voda­fone reali­siert. Der Post­bote scannt die Sendungs­nummer des Pakets ein. Die Daten werden über Smart Door ausge­lesen und online über­prüft.

Wenn nun das hinter dem Versand stehende Unter­nehmen wie DHL, UPS, Hermes etc. bestä­tigt, dass das Paket für einen Bewohner des Hauses befindet, vor dessen Eingang der Ange­stellte steht, so wird die Tür einmalig frei­ge­geben. Der Paket­bote kann die Sendung dann vor der Wohnungstür oder an einem anderen im Vorfeld verein­barten Ort ablegen. Der Empfänger erhält eine Zustell­be­stä­ti­gung - und vor allem ist das Paket schon da, wenn der Kunde wieder zuhause eintrifft. Weitere Anwen­dungs­bei­spiele Die Paket­zu­stel­lung ist nur ein denk­barer Anwen­dungs­fall für den smarten Türöffner. Auf die gleiche Weise kann ein Service­tech­niker für Repa­ra­turen Zugang bekommen, die Haus­ei­gen­tümer könnten Gästen einen digi­talen Schlüssel auf das Smart­phone senden oder Pfle­ge­kräften kann auto­ma­tisch die Tür geöffnet werden.

Nach Voda­fone-Angaben lässt sich die Technik auch an älteren Türen einsetzen. Der benö­tigte elek­tro­ni­sche Schließ­zy­linder lasse sich nach­rüsten. Die Ansteue­rung erfolge über eine gesi­cherte Funk­ver­bin­dung. Diese Technik sei auch für Smart Door geeignet, sodass Türen über das Smart­phone vor Ort oder auch zentral über einen Operator frei­ge­geben werden können.

Bereits auf der CES in Las Vegas hatte Netatmo eine smarte Kamera-Türklingel vorge­stellt.

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