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07.08.2019 - 09:53
Panne

Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

An Werbekunden des Mikroblogging-Dienstes

Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbe­kunden des Dienstes geteilt worden sein. Zu den Infor­mationen gehöre etwa der Länder-Code des Nutzers sowie ob und gege­benen­falls wann die Anzeige ange­sehen wurde, erklärte Twitter.

Durch den Fehler seien Nutzern mögli­cher­weise seit Mai 2018 auch auf Basis unzu­lässig gesam­melter Daten perso­nali­sierte Werbe­anzeigen ange­zeigt worden. Infor­mationen zu Pass­wörtern oder E-Mail-Konten seien nicht betroffen. Die Probleme seien aber am 5. August behoben worden. Zahl der betrof­fenen Nutzer noch unklar

Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein
picture alliance/Daniel Reinhardt/dpa

Wie viele Nutzer davon betroffen gewesen sein könnten, werde noch unter­sucht. Das in San Fran­cisco ansäs­sige Unter­nehmen entschul­digte sich: "Sie vertrauen darauf, dass wir Ihre Auswahl einhalten, wir haben dabei versagt", schrieb Twitter mit Blick auf die persön­lichen Einstel­lungen. "Es tut uns leid, dass das passiert ist." Das Unter­nehmen treffe Vorkeh­rungen, damit sich ein solcher Fehler nicht wieder­hole.

Twitter hatte sein Werbe­geschäft im vergan­genen Quartal deut­lich ausge­baut. Wie der Kurz­nach­rich­tendienst Ende Juli mitteilte, stieg der Umsatz im Jahres­vergleich um 18 Prozent auf 841 Millionen Dollar (rund 750 Millionen Euro). Unterm Strich verbuchte Twitter einen Quar­tals­gewinn von 1,1 Milli­arden Dollar - den Ausschlag dafür gab aber eine Steu­ergut­schrift von gut einer Milli­arde Dollar.

Die Zahl täglich aktiver Nutzer, denen Twitter Werbung zeigen kann, legte binnen drei Monaten von 134 auf 139 Millionen zu. Die Anzeigen gibt es auf der Website von Twitter sowie in haus­eigenen Apps des Dienstes auf Mobil-Geräten zu sehen. Zugleich gibt es einige spezia­lisierte Programme zur Twitter-Nutzung ohne Werbung.

Der Mikro­blog­ging-Dienst hatte Ende Juni bekannt­gegeben, an seinen Richt­linien für regel­widrige Poli­tiker-Tweets zu schrauben. Details zu dem Thema lesen Sie in einer weiteren News.

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dpa /

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