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26.11.2014 - 15:23
Tipps

Cyber-Monday-Woche: Das ist bei der Schnäppchen-Jagd zu beachten

Bestellungen aus dem Ausland können einige Probleme mit sich bringen

Inhaltsverzeichnis:

  1. Shops mit Gütesiegeln
  2. Rechte und Pflichten der Käufer

Montag hat die Schnäppchen-Woche bei Amazon unter dem Namen Cyber-Monday-Woche begonnen. Aber auch ame­ri­ka­nische Shops bieten die nächsten Tage massive Rabatte auf ausgewählte Produkte an. Doch bei den Angeboten sollten Verbraucher nicht sorglos zuschlagen. Denn oftmals gibt es bei Käufen aus dem Ausland ebenso böse Überraschungen wie bei vermeintlichen Schnäppchen. Online-Shop sorgfältig auswählen

Cyber-Monday-Woche bei Amazon

Cyber-Monday-Woche bei Amazon
Bild: Amazon, Screenshot/Bearbeitet: tetlarif.de

Im Internet gibt es mindestens ebenso viele seriöse wie unseriöse Online-Shops. Diese unterscheiden sich auf den ersten Blick kaum voneinander. Erst beim genaueren Hinschauen sind kleine Hinweise erkenn­bar. So geben zum Beispiel Händler mit unehrlichen Absichten oftmals nicht alle Informationen auf ihrer Internetseite preis. Einfach einsehbar für den Verbraucher sollten beispielsweise die AGB sowie Hinweise zu den Zahlungs- und Liefer­be­stimmungen sein. Auch ein nicht voll­ständiges oder wenig informatives Impressum kann ein Indikator für betrügerische Absichten sein.

Neben diesen Angaben gibt es auch Gütesiegel, die den Verbrauchern entsprechende Hinweise zur Vertrauenswürdigkeit des Händlers geben. Doch nicht alle Siegel sind seriös. So sollten Verbraucher nur den Shops mit Zertifikaten von Trusted Shops, TÜV-Süd, EHI Geprüfter Online-Shop und IPS vertrauen. Nur Online-Händler, die bestimmte Qualitäts­kriterien in ihren Shops erfüllen, dürfen diese Siegel führen. Zahlung per Rechnung oder Lastschrift Händler bevorzugen Vorkasse bzw. Sofort-Überweisungen. Diese Bezahlmethode ist allerdings wenig ver­braucher­freundlich, da sie in der Regel nicht mehr zurück­gezogen werden kann. Verbraucher sollten daher auf die Zahlung per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte setzen. Bei diesen Bezahlmethoden kann der Verbraucher bei Problemen mit dem Online-Händler sein Geld notfalls einfacher zurück­buchen. Bei Zahlung via Last­schrift können Käufer der Abbuchung innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen widersprechen. Gleiches ist bei Zahlung per Kreditkarte möglich. Einkäufe im Ausland Bei ausländischen Online-Shops ist oftmals nur die Zahlung via Kredit­karte möglich. Andere Bezahlmöglichkeiten werden selten akzeptiert; teilweise gestatten ausländische Händler noch Paypal. Zusätzlich müssen Verbraucher bei Bestellungen von ausländischen Händlern an den Umrechnungs­kurs sowie eventuell anfallende Zoll­gebühren denken.

Einige Produkte können nicht aus dem Ausland bestellt bzw. vom Ausland nach Deutschland geliefert werden. Hierzu zählen beispiels­weise MP3-Player, DVD-Player sowie Drucker. Die Ein­schränkungen kommen durch rechtliche Be­stim­mungen zustande. Beim Kauf von Musik­abspiel­geräten wird beispiels­weise eine Pauschalabgabe an die GEMA fällig. Auch bei Kleidungsherstellern gibt es derartige Verbote für den internationalen Versand.

Nicht nur zusätzliche Kosten oder Einfuhr­verbote erschweren Einkäufe aus dem Ausland. Auch die Kompatibilität der Geräte ist in Deutschland nicht zwingend gegeben. So kommen beispielsweise nicht alle elektronischen Geräte mit der Stromspannung in Deutschland klar; amerikanische Elektrogeräte benötigen eine geringere Spannung. Abhilfe können hier Adapter schaffen, die wiederum Geld kosten und demnach zusätzliche Kosten verursachen.

Auf der nächsten Seite finden Sie noch weitere Tipps für Ihre Shopping-Tour im Internet.

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