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01.08.2019 - 11:16
Zero Rating

Telekom StreamOn: Diese neuen Partner sind dabei

Insgesamt 420 Dienste verfügbar

Die Deut­sche Telekom will ihre StreamOn-Optionen weiter anbieten, obwohl sie die Qualität von Video­streams künftig nicht mehr auf 480p dros­seln darf und Zero Rating auch im Ausland anbieten muss. Das hat das Unter­nehmen im Juli offi­ziell ange­kündigt. Jetzt hat der Bonner Tele­kommu­nika­tions­dienst­leis­tern auch wieder neue Partner vorge­stellt, deren Ange­bote sich bei geschal­teter StreamOn-Option nutzen lassen, ohne dass das bei anfal­lende Daten­volumen berechnet wird.

Gleich elf neue Audio-Ange­bote sind mit StreamOn Music verfügbar. Dabei handelt es sich um die Inter­netradio-Programme Country 108, Defjay, Digga.FM, ESC-Radio, Gay FM, Gold FM, Hit 104, Jack FM, Klassik 1, Puls FM und Rocky.FM. Wegge­fallen ist der Musik-Strea­ming­dienst Juke, der sein Angebot einge­stellt hat. Neue Video-Partner sind Benfica TV, meinVOD, Mixer und Joyn, das das bishe­rige Angebot von 7TV ersetzt.

Weitere zwei Neuzu­gänge gibt es im Gaming-Bereich. So sind hier jetzt Harry Potter: Wizards Unite und Zoo 2: Animal Park verfügbar. Dafür hat die Telekom dieses Mal keine neuen Part­nerdienste für StreamOn Social&Chat ange­kündigt. Diese Kate­gorie gibt es erst seit Juni. Große Netz­werke wie WhatsApp und Tele­gram, Face­book und Twitter sind bereits vertreten. Mehr­heit der Partner aus dem Musik- und Webradio-Bereich

Telekom stellt neue StreamOn-Partner vor

Telekom stellt neue StreamOn-Partner vor
Logo: Telekom, Foto/Montage: teltarif.de

Insge­samt hat die Telekom zum Monats­wechsel 17 neue Dienste für StreamOn vorge­stellt. Elf Ange­bote kommen aus dem Bereich Musik und Webradio. Dazu kommen vier neue Video-Services und zwei neue Gaming-Partner. So kommt StreamOn insge­samt derzeit auf 248 Partner für Musik­strea­ming, 124 Video-Dienste, 28 Gaming-Ange­bote und zehn Chat- und Social-Services.

StreamOn gibt es seit April 2017. Die Telekom konnte seitdem insge­samt 420 Dienste für das Zero Rating gewinnen. Die Optionen sind umstritten. Kritiker bemän­geln, dass mit derar­tigen Optionen die Netz­neutra­lität unter­graben werden. Kunden freuen sich darüber, beim Strea­ming, Gaming und bei der Nutzung sozialer Netz­werke Daten­volumen zu sparen.

Auch wenn die Telekom ange­kündigt hat, StreamOn unter Berück­sich­tigung der Auflagen durch die Bundes­netz­agentur weiter anzu­bieten, stellt sich die Frage, ob der Weg nicht ohnehin in Rich­tung echter Flat­rates geht. Zumin­dest Tarife mit deut­lich mehr Daten­volumen als bisher sind bei der Telekom zur IFA wahr­schein­lich. Schon im Vorfeld der Messe hat das Unter­nehmen einen inter­essanten Akti­onstarif einge­führt.

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