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01.03.2019 - 10:15
Zero Rating

Telekom: Neue StreamOn-Partner im März

Ein bisheriger Dienst fällt weg

Wie immer zu Monats­be­ginn nimmt die Deut­sche Telekom neue Partner bei StreamOn auf. Aller­dings scheint der Ansturm der Content-Anbieter auf den Bonner Mobil­funk-Netz­be­treiber abge­ebbt zu sein. Bereits seit Monaten kommen jeweils nur noch einige neue Dienst­leister hinzu, deren Strea­ming- und Gaming-Services genutzt werden können, ohne dass das dabei anfal­lende Daten­vo­lumen berechnet wird.

In diesem Monat muss die Telekom sogar vermelden, dass ein bislang mit StreamOn Music&Video im Zero-Rating-Verfahren nutz­bares Angebot nicht mehr zur Verfü­gung steht. Dabei handelt es sich um das IPTV-Portal Magi­neTV, dessen Dienst für Privat­kunden in Deutsch­land gene­rell einge­stellt wird. Die betrof­fenen Kunden wurden unter anderem von Zattoo umworben, das sich auch mit StreamOn nutzen lässt.

Im Video-Segment vermeldet die Telekom mit freenet Video aber auch einen Neuzu­gang, sodass sich die Zahl der inklu­dierten Dienste nicht ändert. freenet Video bietet nach eigenen Angaben mehr als 1000 Inklusiv-Filme und -Serien. Rund 8000 weitere Filme bzw. Serien können gegen Extra­kosten ausge­liehen oder gekauft werden. Vier neue Audio-Partner

Neue Partner für Telekom StreamOn

Neue Partner für Telekom StreamOn
Foto: Telekom

Wer das Audio-Strea­ming-Angebot von StreamOn nutzt, kann jetzt auch auf die kosten­lose Music-Sharing-Platt­form Audio­mack, auf die Webra­dios Baller­mann Radio und Hand­werker Radio sowie auf den Ulmer Regio­nal­sender Donau 3 FM zugreifen, ohne dass das bei der Audi­o­über­tra­gung im Mobil­funk­netz anfal­lende Daten­vo­lumen die Inklu­siv­leis­tung des Tarifs belastet.

Keine Neuzu­gänge vermeldet die Telekom in diesem Monat für den StreamOn-Bereich Gaming, der erst im August vergan­genen Jahres aufge­nommen wurde. So zählt das Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­nehmen nun insge­samt 236 Audio-, 123 Video- und 30 Gaming-Partner für StreamOn.

Nach wie vor offen ist die Zukunft des Zero-Rating-Dienstes. Die Bundes­netz­agentur verlangt, dass die Telekom Video-Dienste im Inland nicht auf 480p beschränkt und StreamOn gemäß Regu­lie­rung gene­rell auch im EU-Roaming anbietet. Der Netz­be­treiber lehnt das bislang als nicht finan­zierbar ab. Ein Ende der Ausein­an­der­set­zung ist nicht absehbar.

Vergleich­bare Optionen bietet Voda­fone mit dem Voda­fone Pass an. Dieser ist seit wenigen Wochen auch für Gaming verfügbar.

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