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09.05.2019 - 10:13
Gute Zahlen

Deutsche Telekom wächst - in den USA

Geplante Fusion zwischen T-Mobile USA und Sprint noch nicht in trockenen Tüchern

Heute morgen präsen­tiert die Deut­sche Telekom ihre Quar­tals­zahlen für das erste Quartal 2019. Diese Zahlen sehen - wen würde es wundern - natür­lich wieder traum­haft aus, aber es gibt auch leichte Wolken am Hori­zont. Viel zu teure Frequenz-Auktion

Tim Höttges stellt wieder traumhafte Zahlen vor. Doch die Frequenzauktion wird teurer, als gedacht.

Tim Höttges stellt wieder traumhafte Zahlen vor. Doch die Frequenzauktion wird teurer, als gedacht.
Foto: Picture Alliance / dpa

In Deutsch­land wird die immer noch andau­ernde Verstei­ge­rung der neuen für 5G geplanten Mobil­funk-Frequenzen für die Deut­sche Telekom teurer als gedacht. Viel­leicht auch, weil die Deut­sche Telekom partout mehr Frequenz-Blöcke haben möchte, als eigent­lich zur Verfü­gung stehen. Derzeit bieten sich die vier Aspi­ranten perma­nent in die Höhe. Schluss ist erst, wenn ein Anbieter auf die gewünschten Blöcke verzichtet und nicht mehr weiter bietet.

In den USA ist die geplante Über­nahme des derzeit noch klei­neren Wett­be­wer­bers Sprint noch immer noch nicht in trockenen Tüchern. Es gibt Bedenken bei Gewerk­schaften und Verbrau­cher­schüt­zern, ob die Fusion für stei­gende Preise und weniger Arbeits­plätze sorgen könnte. Telekom / T-Mobile bestreiten das vehe­ment. Wachstum - dank USA Dennoch kann Telekom-Chef Timo­theus Höttges heute bei der Vorstel­lung seiner Zahlen für das erste Quartal einige Erfolge präsen­tieren: Wieder einmal sind Umsatz- und Ergeb­nisse deut­lich gestiegen. Einer der Haupt­gründe ist der anhal­tende Erfolg der US-Mobil­funk­tochter T-Mobile, die mit krea­tiven Produkten und Werbe­kam­pa­gnen den Nerv der ameri­ka­ni­schen Kund­schaft trifft und trotzdem höchst profi­tabel ist.

Das US-Geschäft hat sich in den vergan­genen Jahren zum Wachs­tums­treiber bei der Deut­schen Telekom entwi­ckelt und konnte dieser Rolle auch im ersten Quartal weiter gerecht werden. Nach den bereits Ende April in den USA veröf­fent­lichten Zahlen gelang es T-Mobile in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut, hundert­tau­sende neue Kunden zu gewinnen. Der Umsatz von T-Mobile stieg im Jahres­ver­gleich um 6 Prozent auf 11,1 Milli­arden Dollar. Der Gewinn erhöhte sich unter dem Strich sogar um 35 Prozent auf den neuen Rekord­wert von 908 Millionen Dollar (815 Millionen Euro).

Wir werden aus der Pres­se­kon­fe­renz der Telekom, die um 10 Uhr begonnen hat, noch berichten.

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mit Material von dpa

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