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06.03.2018 - 18:39
Looking for Freedom

Telekom: David Hasselhoff besingt die Datenfreiheit

Hintergrund: Darum ist die MultiSIM-Option so teuer

Der in Deutschland geborene und in Bonn lebende Entertainer Luke Mockridge steht - wie er selbst sagt - für die „Generation Nokia 3310“. „Da waren nur 10 SMS möglich, dann war der Speicher voll.“ Er habe sein Nokia-Handy vor wenigen Wochen auf dem Speicher gefunden, es habe noch drei Striche Akku gehabt und einen Anruf in Abwesenheit. Wenn das Handy herunterfiel, “war der Fußboden kaputt“. Doch so schön war die gute alte Zeit dann doch nicht, denn „drei Sekunden Internet haben damals 15 000 Mark (ca. 7500 Euro) gekostet.“ Klingeltöne für 15 Mark (7,50 Euro), waren damals ein Statussymbol, heute seien das nur noch Emojis. Telekom: Mauern zerbrechen mit David Hasselhoff

David Hasselhoff beim Telekom-Event

David Hasselhoff beim Telekom-Event
Bild: Telekom / Screenshot: teltarif.de

Dinge ändern sich und Mauern zerbröseln, wie man auf dem Telekom-Event zur Vorstellung des neuen unlimitierten Mobilfunktarifs in einem Video plastisch zeigt. Die bekannteste Mauer in Berlin zerbarst 1989. Damals sang der Schauspieler und Sänger David Hasselhoff, den einige noch aus der Serie „Knight-Rider“ mit dem sprechenden Auto „Kitt“ kennen, seinen Song "Looking for Freedom". Für die Telekom eine Metapher für den neuen MagentaMobil-XL-Tarif, der erstmals per LTE die bezahlbare Freiheit gibt, unbegrenzt Daten nutzen zu können, und das mobil.

Hasselhoff freut sich in Bonn zu sein, berichtet über sein neues Album, wovon er zwei Lieder vorstellt, ein Song von David Bowie („We can be heroes“ - Wir sind Helden), den er teilweise auch in Deutsch singt. Er habe etwas Deutsch gelernt, aber sprechen könne er es noch nicht. Ob und welchen Handytarif Hasselhoff privat nutzt, verrät er nicht. Wössner: Wer könnte besser verbinden? Telekom-Privatkundenvorstand Dirk Wössner erklärt den knapp 1000 versammelten Telekom-Mitarbeitern und einer Handvoll Journalisten, das „außergewöhnliche neue Produkt.“ Und wörtlich: „Wer könnte besser verbinden als die Telekom? Wir wissen, dass immer mehr Kunden 'allways on' im Netz unterwegs sind. Das zehrt am Datenvolumen.“ In zahlreichen Fokusgruppen-Interviews und durch das Mitlesen von Internet-Foren bildete sich der Wunsch nach einer (bezahlbaren) Internet-Flat ohne Limits heraus. Ein Jahr StreamOn Vor einem Jahr hat die Telekom im April StreamOn vorgestellt, wovon sie inzwischen eine Million Nutzer überzeugen konnte. Der Datenverbrauch pro Kunde hat sich seitdem verdoppelt. „Digital wird immer wichtiger.“ Und StreamOn wird es weiter geben, unverändert. Der Entscheidung der Bundesnetzagentur sieht man „gelassen“ entgegen. Looking for freedom Das neue XL-Angebot soll vermeiden, dass die Leute an die Grenzen stoßen. "Looking for freedom" wurde als unlimitierter Tarif umgesetzt und - so Wössner weiter - eine neue Ära des Mobilfunks eingeläutet. Das sei nur möglich, weil immer wieder in das "beste Netz" investiert wurde. Das „beste Angebot und beste Netz ginge eine ideale Verbindung ein„. Magenta XS für Einsteiger Marketing Chef Michael Hagspihl, der in einer magentafarbenen Jacke vor das Publikum tritt, erläutert die Details. MagentaMobil XL ist auch mit dem MagentaEins-Rabatt kombinierbar, was 10 Euro pro Monat spart, Zusatzkarten wie FamilyCard und so weiter sind buchbar.

Aber auch im Einsteigersegment hat sich etwas getan. Wer mit weniger Daten auskommt und den Luxus eines Laufzeitvertrages genießen will, kann mit dem Magenta XS für 19,95 Euro im Monat einsteigen und diesen mit verschiedenen Handys (mit Aufpreis) oder Optionen und Datentarifen veredeln. Congstar wird schneller Auch die neuen Congstar-Tarife sind ein Thema der Veranstaltung, welche die 4G-LTE-Technolgie zu bezahlbareren Preisen freigeben, wenn auch mit Einschränkungen. Aber der Begriff LTE wird im offiziellen Sprachgebrauch nicht verwendet. Persönlicher Datenverbrauch Auch unter den anwesenden Journalisten ist der neue Tarif und der persönliche Datenverbrauch ein Thema. Oft ist das Datenvolumen im entscheidenden Moment alle und WLAN keine wirkliche Alternative. Die hohen Mehrpreise für die MultiSIM ist der Befürchtung geschuldet, dass Freundeskreise sich die Karten teilen und somit zu Preisen von knapp 30 Euro im Monat an eine Mobilfunk-Daten-Flatrate kommen könnten. Aber selbst mit zwei MultiSIM-Karten wäre es mit 140 Euro geteilt durch drei noch attraktiv. Vielleicht braucht man auch gar keine Multi-SIM, sondern schaltet im Handy die Hotspot-Funktion ein oder legt die SIM-Karte in einen mobilen MiFi-Router ein. Wie reagiert der Wettbewerb? Gespannt, ob und wie der Wettbewerb reagieren wird, verlassen die Journalisten das frühlingshafte Bonn am Landgrabenweg.

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