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15.02.2019 - 11:57
Netzausbau

Telekom forciert Breitband-Ausbau: Bis zu 100 GBit/s

Firmen in Gewerbegebieten profitieren

Die Deut­sche Telekom treibt den Breit­band-Ausbau im Fest­netz weiter voran und setzt dabei neben VDSL Super Vecto­ring auch auf Glas­faser-Anschlüsse. Wie der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leister mitteilte, sollen davon fast 30 000 Unter­nehmen in 143 weiteren Kommunen profi­tieren können. Dabei steht der Netz­ausbau in Gewer­be­ge­bieten im Fokus. Daten­ge­schwin­dig­keiten von bis zu 100 GBit/s will die Telekom den Firmen­kunden anbieten.

"Die Digi­ta­li­sie­rung der Wirt­schaft ist eine Chance und Heraus­for­de­rung für Deutsch­land. Die Basis dafür ist eine flächen­de­ckende Breit­band-Versor­gung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glas­fa­ser­ausbau in Gewer­be­ge­biete: In der fünften Welle gehen wir jetzt mit weiteren 163 Gewer­be­ge­bieten in die Vorver­mark­tung", so Hagen Rick­mann, Geschäfts­führer Geschäfts­kunden der Telekom Deutsch­land.

Niemand baue in Deutsch­land mehr als die Telekom. Dabei konzen­triere sich das Unter­nehmen nicht nur auf Groß­städte. Viel­mehr sehe die Tele­fon­ge­sell­schaft auch in länd­li­chen Regionen Bedarf für schnelle Internet-Zugänge. So gehören zu den Kommunen, in denen die Gewer­be­ge­biete nun ausge­baut werden sollen, nicht nur Städte wie Berlin, Frank­furt am Main und München, sondern auch Klein­städte und Gemeinden wie Alsbach-Hähn­lein, Gründau und Nottuln. Telekom setzt auf Tren­ching-Verfahren

Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran

Telekom treibt Glasfaser-Ausbau voran
Foto: Telekom

Die Telekom gab auch einen Einblick zu den Planungen für den Netz­ausbau. So will der Netz­be­treiber für das aktu­elle Projekt mehr als 1000 Kilo­meter Glas­faser verlegen, um die Firmen-Kunden mit dem schnellen Internet-Zugang zu versorgen. Dabei will die Telekom verstärkt auf das Tren­ching-Verfahren zurück­greifen. Das sei zeit­spa­rend, nach­haltig und kosten­ef­fi­zient im Ausbau. Außerdem führe es zu kürzeren Bauzeiten und damit zu weniger Belas­tungen für die Anwohner.

Die Telekom betonte, dass inter­es­sierte Unter­nehmen ohne zusätz­liche Kosten an das Glas­faser-Netz ange­schlossen werden. Voraus­set­zung sei, dass sie sich schon im Rahmen der Vorver­mark­tung für den schnel­leren Internet-Zugang entscheiden. Dabei stehen verschie­dene Ange­bote zur Verfü­gung - vom asym­me­tri­schen 100-MBit/s-Anschluss über symme­tri­sche 1 GBit/s bis hin zu 100 GBit/s.

Im vergan­genen Jahr hat die Telekom nach eigenen Angaben rund 60 000 Kilo­meter Glas­faser verbaut. Damit sei das Netz auf mehr als 500 000 Kilo­meter ange­wachsen. Damit betreibe die Telekom, die jähr­lich rund fünf Milli­arden Euro inves­tiere, das größte Glas­faser-Netz in Europa. Wie die Telekom in den vergan­genen Wochen den Breit­band-Ausbau für Privat­kunden voran­ge­trieben hat, lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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