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25.04.2019 - 11:50
Netzausbau

o2: "Jede Stunde geht ein neuer LTE-Sender in Betrieb"

800 LTE-Aufrüstungen allein im März

Telefónica hatte Ende vergan­genen Jahres das Ziel formu­liert, in 2019 insge­samt rund 10 000 LTE-Aufrüs­tungen vorzu­nehmen. Jetzt teilte der Münchner Mobil­funk-Netz­be­treiber mit, allein im März habe das Unter­nehmen mehr als 800 LTE-Erwei­te­rungen vorge­nommen, für das gesamte erste Quartal des Jahres liege die Zahl bei 2200 Aufrüs­tungen. Dabei habe das Unter­nehmen einer­seits Regionen erst­mals mit dem mobilen Breit­band-Netz versorgt. Ande­rer­seits sei das 4G-Netz aber auch in bereits versorgten Gebieten erwei­tert worden, um mehr Kapa­zität für den mobilen Internet-Zugang zu schaffen. "Rechnerisch" sei rund um die Uhr jede Stunde eine neue LTE-Station eingeschaltet worden.

Zu den neu mit LTE versorgten Gemeinden zählen nach Telefónica-Angaben das schleswig-holstei­ni­sche Mustin (Land­kreis Herzogtum-Lauen­burg), das hessi­sche Bieber­ge­münd (Main-Kinzig-Kreis) oder das Eifel­dorf Hamich (Kreis Düren). Gleich­zeitig habe der Netz­be­treiber auch Touris­ten­re­gionen wie die Gemeinde Eschen­lohe im Loisachtal unweit der Zugspitze, Simmers­feld im Nord­schwarz­wald oder Fried­richs­koog an der Nord­see­küste neu mit dem 4G-Netz versorgt.

Neue LTE-Station von Telefónica in Biebergemünd

Neue LTE-Station von Telefónica in Biebergemünd
Foto: teltarif.de

In Groß­städten wie Berlin, Bochum, Bonn, Düssel­dorf, Dresden, Dort­mund, Frank­furt am Main, Essen, Hamburg, Hannover, Karls­ruhe, Leipzig, Ludwigs­hafen, Mann­heim, München, Nürn­berg und Stutt­gart wurden Stand­orte, an denen das LTE-Netz bereits in Betrieb war, um zusätz­liche Träger erwei­tert, um für mehr Kapa­zität und höhere Daten­über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keiten zu sorgen. Dazu seien in den Städten auch neue LTE-Stationen in Betrieb gegangen, um die Netz­ab­de­ckung zu verbes­sern.

Wie geplant legt Telefónica auch auf die 4G-Versor­gung entlang der Auto­bahnen ein beson­deres Augen­merk. Als Beispiele für die Schlie­ßung bishe­riger Versor­gungs­lü­cken im Bereich der A7 nennt der Netz­be­treiber Bönnings­tedt in Schleswig-Holstein und Kale­feld in Nieder­sachsen. So sollen die Kunden auch auf Reisen eine möglichst durch­ge­hende LTE-Versor­gung zur Verfü­gung haben. Marcus Thurand: "Ich denke man sieht, dass wir gerade richtig Gas geben" Auch für die kommenden Monate verspricht der Münchner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leister, die LTE-Flächen­ver­sor­gung weiter voran­zu­treiben und das Netz in bereits versorgten Gebieten zu verdichten. Marcus Thurand, Vice Presi­dent Imple­men­ta­tion & Engi­nee­ring bei Telefónica Deutsch­land: "Den Bedarf schauen wir uns für jede Region und jeden Standort genau an, bevor wir mit konkreten Vorgaben in die Detail­pla­nung gehen. Auch wenn wir möglichst zeit­gleich überall weiter ausbauen wollen - die Umset­zung kann natür­lich nur schritt­weise erfolgen. Aber ich denke man sieht, dass wir hier gerade richtig Gas geben."

Thurand erklärte weiter, wie Telefónica den 4G-Ausbau gegen­über dem vergan­genen Jahr noch­mals beschleu­nigen will: "Wir konzen­trieren uns voll auf den LTE-Ausbau, was uns nach Abschluss der Netz­in­te­gra­tion sehr gut gelingt. Unsere Rollout-Prozesse im Radio-Bereich haben wir deut­lich beschleu­nigt. Nachdem wir früher im Prinzip turnus­mä­ßige 'Patch­days' hatten, an denen wir die notwen­digen tech­ni­schen Ände­rungen ins Netz einge­spielt haben, imple­men­tieren wir diese mitt­ler­weile jeder­zeit nach Bedarf. Neue LTE-Stationen gehen damit quasi direkt on air. Auch die Zusam­men­ar­beit mit unseren Dienst­leis­tern haben wir verbes­sert, sodass diese schneller bauen können und wir weniger Zeit- und Koor­di­na­ti­ons­auf­wand betreiben müssen. Das macht unseren Rollout effi­zi­enter, flexi­bler und schneller."

In einer weiteren Meldung haben wir Details zum LTE-Ausbau von Telekom, Voda­fone und o2 zusam­men­ge­fasst.

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