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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 23.08.19

Uber: Umstrittener Vermittlungs­dienst für (Taxi-)Fahrten

UberX soll in Deutschland UberPop ersetzen

Uber ist ein 2009 in San Francisco gegründetes Unternehmen, das ursprünglich als Limousinen­service gegründet wurde, heute aber Fahr­dienst­leistungen vermittelt. Als Alternative zum klassischen Taxi fahren sowohl Wagen von Uber, als auch von privaten Personen, die sich bereit erklären, Fahrgäste mitzunehmen. Die Vermittlung zwischen dem Fahrer und dem Fahrgast erfolgt über den Dienst UberPop via App oder die Webseite des Unternehmens.

Uber: Umstrittener Vermittlungsdienst für (Taxi-)Fahrten

Taxi-Alternative Uber
Bild: dpa, Uber

Um als privater Fahrer mit eigenem PKW für die Beförderung von Fahrgästen zugelassen zu werden, muss das Auto mindestens vier Türen haben und darf weder beschädigt noch älter als neun Jahre alt sein. In Kritik geraten ist UperPop, da die Fahrer kaum einer Prüfung stand­halten müssen. Uber verlangt weder einen Nachweis über den technischen Zustand des privaten Autos noch ein Attest, das die Fahrtauglichkeit des Fahrers bestätigt. Zudem werden bei Fahrten, die über UberPop vermittelt werden, geringere Kilometer­preise berechnet als sie reguläre Taxi-Dienst­leister über die (gesetzlichen) Taxitarife verlangen.

Aus diesem Grund kam es 2014 zu europa­weiten Protesten der Taxifahrer, die in UberPop eine Gefährdung ihrer Existenz sahen. Die Proteste brachten dem Unternehmen viel Aufmerksamkeit ein, führten aber auch dazu, dass die Politik sich das Vermittlungs-Konzept von UberPop näher angesehen hat. 2014 wurde der Dienst daher in Indonesien, Indien, Thailand, den Niederlanden und in Spanien verboten. Frankreich und auch Deutschland folgten dem Verbot ein Jahr später. Städte wie New York kündigten an, UberPop schärfer kontrollieren und dessen Wachstum beschränken zu wollen. Auch in London und Teilen Chinas wurde UberPop 2017 verboten. Uber in Deutschland In Deutschland ist die Beförderung von Personen nach dem Personen­beförderungs­gesetz reglementiert. Viele UberPop-Fahrer besaßen allerdings weder eine Taxikonzession noch eine Miet­wagen­erlaubnis, was ein Grund für das Verbot von UperPop in Deutschland war. Um hierzulande dennoch seinen Service anbieten zu können, startete Uber mit dem alter­nativen Dienst UberX. Fahrten über UberX werden durch ein lizenziertes Mietwagen­unter­nehmen durchgeführt, wobei alle Fahrer über einen Personen­beförderungs­schein verfügen.

Zum Start von UberX im Jahr 2015 war der Dienst in den Städten München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf verfügbar. Ende desselben Jahres wurde er auf München beschränkt. 2016 gab Uber bekannt, mit UberX auch in Berlin Fuß fassen zu wollen. Meldungen zu Uber

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