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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 22.10.17
Smart Home

Smart Home: Gebäudeautomation fürs Zuhause

Per App Heizung, Licht und mehr kontrollieren

Smartes Zuhause

Smartes Zuhause
Bild: teltarif.de

Mit einem Knopfdruck das ganze Haus erleuchten, automatisch morgens die Jalousien aufziehen und die Heizung hochfahren - unter den Schlagworten "Smart Home" oder "Intelligentes Wohnen", zieht Technik für die Gebäudeautomation und -steuerung auch in Privathaushalte ein. Zudem kann sich der Nutzer mit Smart-Home-Technik auch zahlreiche Informationen über sein Zuhause anzeigen lassen, zum Beispiel zum Stromverbrauch.

Das komplett vernetzte Haus blieb bisher allerdings in erster Linie Zukunftsmusik. Denn für lange Zeit bestand das Angebot für intelligentes Wohnen vor allem aus komplexen Lösungen, welche die Installation durch Fachpersonal oder großes persönliches technisches Verständnis und Engagement erforderten. Daher hat es nur in wenige Haushalte Einzug gehalten.

Einige Zukunftsvisionen, die Unternehmen schon seit Jahren immer wieder präsentieren, finden auch einfach wenig Anklang, zum Beispiel die Vernetzung von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Kühlschränke. Smartes Zuhause für Einsteiger: Thermostate und Steckdosen Mittlerweile sind aber auch einige preisgünstige Produkte für Smart-Home-Einsteiger zu bekommen, wie etwa "intelligente" Thermostate. Mit diesen kann der Nutzer eine zeit­gesteuerte Regelung der Heiz­körper vornehmen. Auch intelligente Steckdosen - die technisch fortgeschrittene Variante der Zeitschaltuhr - sind auf dem Markt.

"Smart" ist an diesen Geräten, dass der Nutzer sie über den Laptop oder eine Smartphone-App bedienen kann. Einige Geräte besitzen zudem Algorithmen, welche das persönliche Nutzungs­verhalten analysieren und daraus ein Schaltprogramm gestalten. So sollen intelligente Thermostate nach etwas Trainingszeit selbst ermitteln können, dass der Nutzer an Werktagen jeden Morgen um 7 Uhr aufsteht, am Wochenende jedoch erst um 10 Uhr - ohne dass der Nutzer einen Zeitplan eingibt. Wie bei vielen technischen Neuerungen ist dies natürlich hinsichtlich des Datenschutzes nicht unbedenklich.

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