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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 20.08.19

Mobile Banking: Was ist das und wie geht das?

Verwaltung der Bankkonten auch unterwegs

Mobile Banking ermög­licht im Grunde genommen die Verwal­tung der Bank­konten auch unter­wegs. Mitt­lerweile wird das mobile Banking von fast allen Banken oder Spar­kassen den Kunden zur Verfü­gung gestellt. Mit den Apps können norma­lerweise Konto­stände abge­rufen, Umsätze über­prüft und Über­weisungen durch­geführt werden. Einige Apps bieten auch andere zusätz­liche Optionen wie Verwal­tung mehrerer Konten von unter­schied­lichen Banken und Kredit­insti­tuten, Filial- und Geld­auto­maten­suche, Kauf und Verkaufen der Wert­papiere oder die Möglich­keit eine Watch­list inter­essanter Wert­papiere anlegen zu können. Bankei­gene Apps

Mobile Banking

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Bild: teltarif.de

Die meisten Banken und Spar­kassen bieten in ihren kosten­losen Apps inzwi­schen die Möglich­keit, neben der Erle­digung aller Online-Banking-Vorgänge des haus­eigenen Kontos, auch zusätz­lich weitere Konten anderer Banken zuzu­fügen und zu verwalten (soge­nanntes Multi­banking). Voraus­setzung dafür ist ein meis­tens ein Bank­konto bei der jewei­ligen appher­ausge­benden Bank. Weiterhin können mit der Online-Bank ING-DiBa App zusätz­lich zu den Stan­dard-Optionen noch Wert­papiere gekauft und verkauft werden oder die Einsicht in die aktu­elle Börsen­entwick­lung genommen werden. Die zuver­lässigen Apps werden unter anderen auch von Commerz­bank, Deut­sche Bank, Post­bank, Deut­sche Kredit­bank, Targ­obank oder comdi­rekt zur Verfü­gung gestellt. Solche Apps haben den Vorteil, dass die Funk­tionen maßge­schnei­dert nach der jewei­ligen Bank­ansprü­chen sind. Multi­banking-Funk­tion Alter­nativen zu bankei­genen Apps sind die unab­hängigen Apps, die nur für das Verwalten der Bank­konten entwi­ckelt werden. Die Vorteile solcher Apps sind, dass die Kunden nicht an die App einer Bank gebunden sind und dadurch die Einschrän­kungen und Bedin­gungen eines Anbie­ters vermeiden können. Nach­teil kann wiederum die mangel­hafte Inte­gration der Sonder­funk­tionen der jewei­ligen Bank sein oder dass das ausge­wählte Bank­institut von der App nicht unter­stützt wird.

Ein gutes Beispiel für Multi­banking ist OutBank App, die zu keiner Bank gehört, sondern auf dem Markt nur als Konto­manager auftritt. Damit können Giro-, Kredit- oder PayPal-Konten von mehr als 4 000 Banken in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz verwaltet werden. Die App gilt als eine der besten und sichersten Banking Apps auf dem Markt, die mit iPhone, Android oder Windows-Phone kostenlos benutzt werden kann. Die App OutBank zeichnet sich durch einen hohen Sicher­heits­stan­dard aus, da die verschlüs­selten Daten nur lokal auf dem Smart­phone des Nutzers und auf keinem Server gespei­chert werden.

Als kosten­pflich­tige alter­native zur OutBank bietet sich StarMoney an, die 3,99 Euro monat­lich im Abo kostet. Momentan ist aber die Einbin­dung von Bank­konten einiger klei­nerer Banken noch nicht möglich, was sich aber bald ändern sollte. Es steht eine 60-Tage-Test­version bereit, um das Programm unver­bind­lich zu testen.

Finanz­blick ist eine weitere kosten­lose App, die unter Benut­zern positiv ange­nommen und von TÜV-Rhein­land zerti­fiziert wurde. Sicher­heit Durch moderne Sicher­heits­vorschriften kommen mit mobilen Banking keine großen Risiken dazu. Durch Kenn­wort und Pass­wort-Schutz, Verschlüs­selung der Daten, verbunden mit den konstanten Aktua­lisie­rungen der Sicher­heits­systeme können die Ängste in den meisten Fällen zumin­dest bei den großen Anbieter ausge­schlossen werden. Mehr zum Thema Mobile Banking

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