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08.10.2013 - 17:36
Ende

Nokia macht Schluss: Support für Symbian & Meego wird beendet

Updates und Veröffentlichung von Apps ab 2014 nicht mehr möglich

Das Ende des Betriebs­systems Symbian zeichnete sich bereits seit einer Weile ab. Nachdem Nokia zu Beginn des Jahres bekannt­gegeben hat, mit dem 808 PureView das letzte Symbian-Smartphone auf den Markt gebracht zu haben, folgte im Juni die Nachricht, dass die Aus­lieferung von Symbian-Geräten noch im selben Sommer eingestellt werden wird. Mit einer E-Mail, die von Nokias Entwickler-Support-Team stammt, wurde nun offenbar der letzte Nagel in den Sarg des einst recht beliebten Betriebs­systems geschlagen: In der E-Mail wird den Software-Entwicklern mitgeteilt, dass es ab dem 1. Januar 2014 nicht mehr möglich sein wird, neue Apps im ehemals als Ovi Store bekannten Nokia Store zu veröffent­lichen. Die Regelung betrifft neben dem Symbian-System auch Meego.

Nokia macht Schluss: Support für Symbian & Meego wird beendet

Keine neuen Symbian- und Meego-Apps ab 2014
Bild: teltarif.de

Apps, die sich bereits im Nokia Store befinden, werden laut der Mitteilung weiterhin zum Download zur Verfügung stehen. Allerdings wird es bei den bis dahin verfügbaren Versionen bleiben. Da mit Beginn des kommenden Jahres bereits veröffent­lichte Apps nicht mehr aktualisiert werden können, wird es folglich keine Updates für Symbian- oder Meego-Apps geben. Match made in heaven? Nokia und Microsoft Das mobile Betriebs­system Windows Phone zeigte sich für Nokia in den vergangenen Jahren weitaus profitabler als das einst meist­genutzte Symbian. Zu kniffelig und langwierig war die Entwicklung neuer Nutzer­elemente im Vergleich zu den Arbeiten am Microsoft-System. Hinzu kam, dass Symbian ursprünglich nicht für die Touch­screen-Steuerung ausgelegt war und deshalb an Beliebtheit verlor. Daher setzten die Finnen zuletzt auch aus­schließlich auf das aus dem Hause Microsoft stammende Betriebs­system.

Die Partner­schaft zwischen Nokia und Microsoft gipfelte mit der Übernahme der Handy-Sparte der Finnen durch die Amerikaner. Der im September dieses Jahres bestätigte Deal kostet Microsoft Milliarden - insgesamt 3,79 Milliarden Euro zahlt der Software-Riese für das Geschäft mit Geräten und Diensten, zusätzliche 1,65 Milliarden Euro fallen für Patent­lizenzen an. Im kommenden Jahr soll die Übernahme abge­schlossen sein.

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Rita Deutschbein

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