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29.04.2019 - 17:58
100 Millionen

Spotify begrüßt 100 Millionen zahlende Nutzer

Schulden werden weniger

Als Spotify die Idee des Musik-Strea­mings vorstellte, ging durch die Musiker-Szene ein Stöhnen. "Das wird der Unter­gang unserer Branche". Doch es kam anders. Inzwi­schen ist Spotify beim Musik­strea­ming-Markt­führer. Sie haben die Marke von 100 Millionen zahlenden Abon­ne­ment-Kunden geknackt. Aber ganz schwarz sind die Zahlen noch nicht. Im ersten Quartal standen 142 Millionen Euro Schulden in den Büchern. Der Umsatz stieg im Jahres­ver­gleich um 33 Prozent auf gut 1,5 Milli­arden Euro, wie Spotify heute mitteilte. Im Vorjah­res­quartal hatte Spotify noch 169 Millionen Euro Verlust zu melden. Umsatz pro Kunde sinkt durch Fami­lien- und Studenten-Abos

Spotify hat 100 Millionen Abonnenten, Apple kommt auf über 50 Millionen.

Spotify hat 100 Millionen Abonnenten, Apple kommt auf über 50 Millionen.
Foto: Spotify, Logos: Apple/Spotify, Montage: teltarif.de

Spotify gibt es als kosten­pflich­tiges Abon­ne­ment und als kosten­lose Vari­ante. Zum Quar­tals­ende waren es 100 Millionen Abo-Kunden und 117 Millionen aktive Gratis-Nutzer. Zum Jahres­ende rechnet der Dienst mit 127 Millionen Abon­nenten und insge­samt 265 Millionen Nutzern insge­samt. Alleine in den drei vergan­genen Monaten gewann Spotify rund vier Millionen zahlende Kunden hinzu. Aller­dings ging der durch­schnitt­liche Umsatz pro Kunde inner­halb von drei Monaten von 4,89 auf 4,71 Euro zurück. Das kommt durch die Attrak­ti­vität güns­ti­gerer Fami­lien- und Studenten-Abos.

Die Nummer zwei im Musik­strea­ming ist übri­gens Apple Music. Die Musik-Fans aus Cuper­tino kommen nach den letzten vorlie­genden Zahlen, die aller­dings nicht ganz aktuell sind, auf über 50 Millionen Nutzer. Apple Music kann nicht nur über Apple-Produkte (z.B. iPhones, iPads, Mac), sondern über die iTunes-Soft­ware auch auf Windows-PCs oder sogar über die App "Apple-Music" auf Android-Tele­fonen genutzt werden. Neues Ziel: Podcast Spotify-Chef Daniel Ek möchte künftig im Podcast-Markt wachsen. Spotify hat bereits für etwa 358 Millionen Dollar drei Firmen einge­kauft, die sich damit bestens auskennen.

Viele Spotify-Nutzer schätzen die gute Qualität der soge­nannten Play­listen, die von Musik­lieb­ha­bern nach verschie­denen Stil­rich­tungen sortiert werden. Die Spotify App kann am PC, auf Android- oder iOS-Tele­fonen (Apple) genutzt werden. Ein kosten­loses Spotify-Konto kann bei Gefallen später zum Abon­ne­ment aufge­wertet werden. Oft gibt es güns­tige Start­an­ge­bote, bevor der volle Abon­ne­ment-Preis berechnet wird.

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mit Material von dpa

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