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05.08.2019 - 19:13
Multiroom

Radio, Musikstreaming & mehr: Sonos im Langzeittest

Auch DAB+ kann über Sonos gehört werden

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sonos im Lang­zeit­test
  2. Erst­einrich­tung unpro­blema­tisch
  3. Wich­tige Dienste in die Favo­riten aufnehmen
  4. Alles auf einer Seite lesen

Amazon Echo, Google Home, Apple HomePod: Wer einen oder gleich mehrere Smart Speaker sucht, hat die Qual der Wahl. Dabei gibt es neben den noch vergleichs­weise neuen Produkten einen Anbieter, der schon seit Jahren WLAN-Laut­spre­cher anbietet, die vornehm­lich für Webradio und Musik­strea­ming gedacht sind, mitt­lerweile aber auch mit Amazon Alexa und dem Google Assi­stant aufge­rüstet werden können.

Den Namen Sonos dürften viele Inter­essenten an smarten Laut­spre­chern schon einmal gehört haben. Dabei hat das Unter­nehmen den Ruf, sehr gut klin­gende, dafür aber auch recht teure Produkte anzu­bieten. In der Tat ist der Sonos Play:1 als bislang güns­tigster Laut­spre­cher des Herstel­lers kaum für weniger als 150 Euro zu bekommen. Laut­spre­cher dank Koope­ration für unter 100 Euro

Sonos One ist der aktuelle Standard-Lautsprecher des Multiroom-Systems

Sonos One ist der aktuelle Standard-Lautsprecher des Multiroom-Systems
Foto: Sonos

Dank der Koope­ration mit Ikea ist der Einstieg bei Sonos jetzt aber immerhin für knapp 100 Euro möglich. Nach oben gibt es finan­ziell betrachtet wiederum kaum Grenzen, zumal Sonos neben "einfa­chen" Laut­spre­chern beispiels­weise auch Subwoofer und Sound­bars im Angebot hat, deren Kauf natür­lich ins Geld geht. So schlägt schon der "große" Laut­spre­cher, der Play:5, mit 579 Euro zu Buche, um nur ein Beispiel zu nennen. Wer Stereo haben möchte, zahlt den Preis gleich zweimal.

Aller­dings ist es nicht erfor­derlich, ein Sonos-System sofort für alle Räume zu kaufen, in denen es perspek­tivisch viel­leicht genutzt werden soll. Man kann auch ganz klein, mit einem einzigen Laut­spre­cher oder einem Stereo-Paar, anfangen und die Anlage sukzes­sive erwei­tern. So hat es auch der Autor dieses Lang­zeit­tests gemacht, der lange mit sich gerungen hat, ob er sich ein Sonos-System zulegen oder das Audio­signal einer Tonquelle doch weiter über einen kleinen FM-Trans­mitter, einge­speist ins Haus-Kabel­netz, im ganzen Haus verteilen soll. Früher geschlos­senes System mit AirPlay 2 aufge­wertet

Die eigenen Dienste sind auf einer eigenen Seite der App zusammengefasst

Die eigenen Dienste sind auf einer eigenen Seite der App zusammengefasst
Foto: teltarif.de

Ein Nach­teil von Sonos war lange Zeit das geschlos­sene System. War der gewünschte Audio­dienst nicht nativ in der Sonos-App verfügbar, so konnte er gar nicht genutzt werden. Es kam sogar in der Vergan­genheit vor, dass Dienste - aus welchem Grund auch immer - von heute auf morgen von Sonos entfernt wurden, sodass die Nutzer mögli­cher­weise ohne das Angebot auskommen mussten, das sie viel­leicht am meisten verwendet hatten.

Mitt­lerweile unter­stützen neuere und höher­wertige Sonos-Laut­spre­cher auch das AirPlay-2-Proto­koll von Apple. iPhone- und iPad-Nutzer haben demnach die Möglich­keit, vom Smart­phone oder Tablet aus Apps zu nutzen, die Sonos nativ nicht oder zumin­dest nicht auf dem deut­schen Markt anbietet. Leider fehlt als Pendant das Google­cast-Proto­koll, das beispiels­weise bei den Chro­mecast-Sticks oder auch bei Smart-TV-Geräten mit Android zum Einsatz kommt.

Die AirPlay-2-Unter­stüt­zung war schluss­endlich auch ausschlag­gebend dafür, privat ein Sonos-System anzu­schaffen. Vor einem halben Jahr ging es mit der Sonos Play­base und zwei Play:1-Laut­spre­chern im Wohn­zimmer los. Nach und nach wurden weitere Räume mit Sonos-One-Spea­kern ausge­stattet und zweimal kommt auch Sonos Connect zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das es ermög­licht, bestehende HiFi-Kompo­nenten bei Sonos zu inte­grieren.

Auf Seite 2 lesen Sie unter anderem, wie die Erst­einrich­tung von Sonos gelingt und warum das Multi­room-System besser als ein klas­sisches WLAN-Radio ist.

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