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20.01.2012 - 10:20
Abgehärtet

So schützen Sie Ihr Smartphone vor Winterschäden

Wasser und Kälte bedrohen Ihr Handy

Das Winterwetter stellt nicht nur Menschen vor besondere Herausforderungen. Auch Handys haben mit Schnee, Eis und Kälte zu kämpfen. So reagieren moderne Touchscreens bei Minusgraden nicht mehr wie gewohnt. Auch Schnee, der während Sie telefonieren auf das Gerät fällt, kann zu schweren Beschädigungen führen. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie mit Ihrem Smartphone besser durch den Winter kommen und was wirklich hilft, wenn doch mal was passiert. Bedienung und Schutz des Smartphones

Lieber nicht im Schnee: Handys vertragen Schnee und Wasser nicht.

Lieber nicht im Schnee: Handys vertragen Schnee und Wasser nicht.
Bild: Robert Grubba und SDVIG - Fotolia.com / teltarif.de

Im Winter sollten Sie Ihr Handy auf jeden Fall vor extremer Kälte schützen. Dafür nutzen Sie am besten eine passende Handytasche, die das Handy gleichzeitig auch vor Stößen, Stürzen und anderen Transportschäden schützt. Eine Silikon-Hülle schützt das Handy zumindest vor Spritzwasser und steigert die Robustheit des Telefons erheblich. Vermeiden Sie zu große Temperaturschwankungen. Dies kann das Display beschädigen und möglicherweise zu Kondenswasserschäden innerhalb des Gerätes führen. Tragen Sie daher das Handy nah am Körper, damit es nicht auskühlt - es soll aber auch nicht durch Schweiß angefeuchtet werden. Bevor Sie Ihr Handy aufladen, sollten Sie es eine halbe Stunde aufwärmen lassen, da Akkus nur bei Zimmertemperatur ihre maximale Ladekapazität erreichen.

Wenn Sie im Winter Handschuhe tragen und ein Touchscreen-Handy besitzen, sollten Sie überlegen, spezielle Smartphone-Handschuhe zu kaufen. Solche Handschuhe verfügen über leitfähige Fasern in den Fingerkuppen, die die Bedienung des Handys ermöglichen, während Ihre Hände schön warm gehalten werden. Ohne solche Fasern lassen sich kapazitive Touchscreens mit Handschuhe nicht bedienen. Wir haben zwei verschiedene Modelle getestet, die auch gehalten haben, was sie versprechen.

Zum Telefonieren nutzen Sie am besten ein Headset. So können Sie Gespräche annehmen, ohne das Handy aus der Tasche zu holen. Mit der Sprachwahl ist das auch möglich, wenn Sie selbst anrufen. Achten Sie auch auf Ihre Sicherheit Falls Sie planen, Ihr Handy mit auf die Ski-Piste zu nehmen, denken Sie daran, das Handy so zu transportieren, dass es für Sie selbst keine Gefahr darstellt. Das Handy sollte so verpackt und untergebracht sein, dass es im Fall eines Sturzes keine Verletzungen verursachen kann. Für Skifahrer eignen sich also keine weiten Taschen, in denen das Handy hin- und herrutschen kann. Bei Wasserschäden: Akku raus und Handy trocknen Ob Schnee oder Wasser: Wenn Ihr Handy aus der Tasche fällt und in einer Pfütze oder im Schnee landet, besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit in das Handy eindringt. Für die empfindliche Elektronik ist das Gift. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt: Entfernen Sie schnellstmöglich den Akku ohne das Gerät aus dem Standby-Modus zu holen. Dadurch werden Kurzschlüsse und somit weitere Schäden am Handy vermieden. Entfernen Sie SIM-Karte, Speicherkarte und sonstige Einzelteile und trocknen auch diese mit einem Tuch ab. Jetzt lassen Sie das Handy trocknen - am besten auf einem Küchenhandtuch. Legen Sie die Einzelteile Ihres Handys nicht auf eine Heizung und nutzen Sie auch keinen Fön. Beides beschädigt Ihr Handy nur zusätzlich.

Lassen Sie das Handy über mindestens einen Tag trocknen. Danach können Sie es wieder zusammenbauen und sehen, ob es noch funktioniert. Selbst wenn dies der Fall ist, können aber nach einiger Zeit neue Schäden auftreten: Wasser innerhalb des Gehäuses sorgt für zusätzliche Korrosion und die kann das Handy auch erst später funktionsunfähig machen. Fest eingebauter Akku: iPhone&Co Viele Smartphones verfügen über einen fest eingebauten Akku. Diesen Geräten können Sie den Akku nicht mehr direkt entnehmen. Daher sollten Sie unbedingt vermeiden, das Handy wieder anzuschalten. Lassen Sie das Handy einfach im Standby-Modus trocknen. Um Feuchtigkeit aus dem Handy zu ziehen, können Sie es in eine Schüssel ungekochten Reis legen.

Sie können auch versuchen, Ihr Handy aufzuschrauben, um es besser trocknen zu können. Aber Vorsicht: Bei einem solchen Vorgehen erlischt die Garantie endgültig - die aber ohnehin mit dem Wasserschaden in Gefahr ist. Auch erweist sich das spätere Zusammenschrauben oftmals schwerer als gedacht.

Apple empfiehlt seinen Kunden, das betroffene Gerät zu einem autorisierten Service-Partner zu bringen, der für jeden Einzelfall Möglichkeiten und Kosten der Reparatur aufzeigt.

Die Hersteller nehmen Wasserschäden übrigens von ihren Garantiebestimmungen aus. Funktioniert Ihr Smartphone nach dem Trocknungsprozess immer noch nicht einwandfrei, steht nur noch eine Reparatur durch den Hersteller als Option offen. Die ist dann aber kostenpflichtig. Ist Ihr Handy schon etwas älter, kann aber auch ein Neugerät in Betracht kommen. Nicht nur deswegen sollten Sie immer von wertvollen Daten auf Ihrem Smartphone aktuelle Sicherheitskopien haben. Outdoor-Handys: Die Alternative für alle Gelegenheiten Wenn Sie häufiger bei schlechtem Wetter mit Regen, Schneefall oder Stürmen telefonieren möchten, eignet sich ein Outdoor-Handy. Diese sind speziell gegen Wasser abgedichtet. Auch vertragen sie Schmutz, Staub und auch mal einen Sturz besser als herkömmliche Geräte. Als Zweit-Handy eignet sich ein einfaches Outdoor-Handy. Nutzen Sie dauerhaft ein Smartphone unter widrigen äußeren Bedingungen, stellt ein Outdoor-Smartphone wie das von uns getestete Samsung Galaxy Xcover S5690 eine gute und robuste Alternative dar.

Unzerstörbar sind diese Geräte aber auch nicht. Beachten Sie daher die Hinweise des Herstellers. Weitere Informationen zu den verschiedenen Schutzklassen und Geräten finden Sie auf unserer Outdoorhandy-Themenseite. Mehr zum Thema Outdoor

Hans-Georg Kluge

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