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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 17.06.19
16.01.2019 - 12:05
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smartmobil Prepaid: 6-Cent-Tarif mit zahlreichen Optionen

Blick in die Service-Preisliste lohnt sich

Die im April 2011 gestar­tete Dril­lisch-Marke smart­mobil führt erst­mals einen Prepaid-Tarif ein. Vor dem offi­zi­ellen Start der Marke gab es im März 2011 schon einmal Gerüchte, smart­mobil könnte einen 5-Cent-Prepaid-Tarif bringen. Die Marke star­tete dann aber mit einem Vertrags­tarif im Voda­fone-Netz, später kamen auch Tarife im o2-Netz dazu.

Nun ist es aller­dings soweit: Eine echte Prepaid-Revo­lu­tion veran­staltet smart­mobil mit seinem 6-Cent-Prepaid-Tarif zwar nicht, ein Blick auf die Tarif­op­tionen kann sich je nach Nutzungs­ver­halten aller­dings lohnen. Kondi­tionen des 6-Cent-Basis­ta­rifs

Neuer Prepaid-Tarif bei smartmobil

Neuer Prepaid-Tarif bei smartmobil
Bild: smartmobile.de

Basis des Prepaid-Ange­bots von smart­mobil ist ein bereits von anderen Dril­lisch-Marken wie discotel bekannter 6-Cent-Prepaid-Tarif: Der Prepaid-Tarif ohne Grund­ge­bühr erlaubt Tele­fo­nate in alle deut­schen Netze zum Preis von 6 Cent, den SMS-Versand für 6 Cent pro Nach­richt und das Surfen im mobilen Internet inklu­sive LTE-Frei­schal­tung für 6 Cent pro MB.

Nach Entrichten des einma­ligen Paket­preises von 9,95 Euro erhält der Kunde regulär 10 Euro Start­gut­haben. Das Start­gut­haben ist gültig ab Akti­vie­rung, es wird mit Tele­fonie-, SMS-, MMS- und GPRS-Verbin­dungen sowie einmalig mit dem Opti­ons­grund­preis verrechnet, sollte der Kunde eine Option buchen. Wie jeder Prepaid-Tarif ist er ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von einem Tag kündbar, und zwar sowohl vom Kunden als auch von smart­mobil. Zur Einfüh­rung des Prepaid Ange­bots gewährt smart­mobil ein Start­gut­haben von bis zu 20 Euro. Für das Mitbringen einer Rufnummer gewährt smart­mobil zusätz­lich einen Bonus von 20 Euro.

Das Surfen im LTE-Netz von Telefónica ist mit bis zu 21,6 MBit/s (Down­load) und 11,2 MBit/s (Upload) möglich, Tethe­ring ist erlaubt. Der Tarif ist auch für das EU-Roaming frei­ge­schaltet. Blick auf die Service-Preis­liste lohnt sich Wie bei allen Dril­lisch-Marken handelt es sich bei smart­mobl natür­lich um eine Online-Marke, der Kunde sollte seinen Tarif also am besten über den Online-Account admi­nis­trieren. In der Service­preis­liste für Zusatz­leis­tungen ist beispiels­weise zu lesen, dass Dril­lisch einmalig 9,95 Euro kassiert, wenn man sich von der tele­fo­ni­schen Kunden­be­treuung eine PIN- und PUK-Auskunft holt, statt diese Daten kosten­frei im Online-Kunden­center abzu­rufen.

Der Marken­wechsel zu einer anderen Dril­lisch-Marke ohne Netz- und Anbie­ter­wechsel wird mit happigen 27,95 Euro einmalig berechnet. Diese Tarif­op­tionen gibt es zum Prepaid-Basis­tarif Alle Zusatz­op­tionen haben eine Lauf­zeit von jeweils vier Wochen, was wie bei anderen Prepaid-Anbie­tern bedeutet, dass in einem Kalen­der­jahr die jewei­lige Grund­ge­bühr 13 statt 12 mal entrichtet werden muss.

Clever XS beinhaltet für 2,95 Euro je 50 Frei­ein­heiten für Tele­fonie und SMS sowie 100 MB Daten­vo­lumen. Clever S beinhaltet insge­samt 100 Frei­ein­heiten, die flexibel für Tele­fo­nate und SMS verwendet werden können, sowie 500 MB für 4,95 Euro je Abrech­nungs­zeit­raum. Die Optionen Flat S, M und XL beinhalten jeweils eine unli­mi­tierte Allnet- und SMS-Flat. Bei der Flat S gibt es dazu 1,5 GB für 7,95 Euro, bei der Flat M 3 GB für 12,95 Euro und bei der Flat XL 5 GB für 19,95 Euro. Eine 10-GB-Option gibt es beim Prepaid-Angebot nicht.

Wer über­wie­gend surfen möchte und keine Allnet-Flat benö­tigt erhält bei den reinen Daten­op­tionen Data S 500 MB für 3,95 Euro, Data M 1 GB für 6,95 Euro, Data L 2,5 GB für 9,95 Euro und Data XL 5,5 GB für 14,95 Euro.

Anzu­merken ist noch, dass bei Flat M, Flat XL und Data XL die maxi­male Surf­ge­schwin­dig­keit 50 MBit/s statt 21,6 MBit/s beträgt. Nach Errei­chen der Traf­fic­grenze wird in allen Optionen auf 32 kBit/s (Down­load) und 32 kBit/s (Upload) gedros­selt, der Zugang also quasi abge­schaltet. Eine Daten­au­to­matik gibt es nicht.

Ange­sichts des Preis­drucks bei Drilisch-Vertrags­ta­rifen hatte teltarif.de schon vor einigen Wochen gefragt: Brau­chen wir eine zweite Prepaid-Revo­lu­tion?

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