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13.02.2018 - 18:21
Oreo

Android 8 auf dem Samsung Galaxy S8+: Erste Erfahrungen

WiFi Calling jetzt auch im Telefónica-Netz

Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8+ hatten im Mobilfunknetz der Telefónica - anders als im Telekom- und Vodafone-Netz - bislang nur Voice over LTE (VoLTE), nicht aber WiFi Calling unterstützt. Das hat sich nach dem Oreo-Update geändert. Auch mit einer o2-SIM funktioniert WLAN Call. Im zweiten Test haben wir eine Drillisch-Karte genutzt, mit der ebenfalls Telefonate über WLAN möglich waren.

Samsung Pass kann Zugangsdaten für Apps speichern

Samsung Pass kann Zugangsdaten für Apps speichern
Foto: teltarif.de

Die Konfiguration für VoLTE erfolgt nach wie vor im Menü Einstellungen - Mobile Netzwerke. Hier ist allerdings WiFi Calling nicht zu finden. Die WLAN-Telefonie kann unter den Anrufeinstellungen ein- und ausgeschaltet werden. Wenn WLAN Call aktiv ist, wird das über ein entsprechendes Symbol in der Statusleiste des Smartphones angezeigt. Neuerungen für den App-Symbolindikator Änderungen gibt es auch beim App-Symbolindikator, sofern die von Samsung vorinstallierte TouchWiz-Benutzeroberfläche nicht durch einen anderen Launcher ersetzt wurde. Der Indikator lässt sich nicht nur ein- und ausschalten. Nutzer können zudem einstellen, ob sie eine Nummer oder nur ein Symbol sehen möchten (Beispiel: die Zahl 3 für drei ungelesene WhatsApp-Nachrichten).

Der Symbolindikator kommt nun auch zu Ereignissen zum Tragen, wo er bislang nicht eingesetzt wurde. Werden beispielsweise drei Apps aus dem Google Play Store installiert, so wird die Zahl 3 bei entsprechender Konfiguration mit angezeigt - ähnlich wie bei Apples iOS. Allerdings lässt sich der Indikator nicht mehr durch längeres Drücken auf ein App-Symbol zurücksetzen, wie es unter Android Nougat der Fall war. Force-Touch-Funktionen auf dem Homescreen

WLAN-Anrufe jetzt auch im Telefónica-Netz

WLAN-Anrufe jetzt auch im Telefónica-Netz
Foto: teltarif.de

Stattdessen werden hier nun die neuen Force-Touch-Funktionen des Oreo-Betriebssystems angezeigt - etwa die letzten Chats bei WhatsApp oder der Schnellzugriff auf die Möglichkeit, beim Kalender neue Ereignisse oder Aufgaben anzulegen etc. Im Test hat sich aber auch gezeigt, dass noch nicht alle Apps diese neuen Schnellzugriffe ermöglichen. Klickt man beispielsweise länger auf das WordPress-Symbol, so kann man die App zwar vom Homescreen löschen oder deinstallieren. Zusätzliche Funktionen gibt es hier aber nicht.

Samsung Pass nennt sich eine zentrale Passwortverwaltung, die der Hersteller seinen Kunden anbietet. Hier lassen sich Zugangsdaten immer dann abspeichern, wenn man diese erstmals unter Oreo während der Einrichtung einer App eingibt. Allerdings ist es unverständlich, warum dafür nicht einfach Google Smart Lock verwendet wird, was im Betriebssystem ohnehin verankert ist. Optisch leicht verändert hat Samsung zudem die Darstellung von Benachrichtigungen unterhalb des Kontrollzentrums. An den Funktionen selbst hat der Hersteller aber keine Änderungen vorgenommen. Akku-Verbrauch unverändert Der Akkuverbrauch ist gegenüber Android Nougat unverändert geblieben. Das zumindest ist der erste Eindruck nach gut 24 Stunden Nutzung. Bugs, wie sie während der Beta-Phase zum Teil noch an der Tagesordnung waren, sind im ersten Test nicht aufgefallen. Das sollte man nach sechs Monaten Vorbereitung auf die Bereitstellung des Oreo-Updates auch erwarten können. Für die Zukunft bleibt es dennoch zu hoffen, dass Samsung es schafft, Software-Updates früher und dennoch fehlerfrei zu verteilen.

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