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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 23.09.18
FRITZ!Box-Gründer

AVM: Erfolgsgeschichte eines Router-Herstellers

FRITZ!Box hat Unternehmen bekannt gemacht

Der Berliner Router-Hersteller AVM wurde im Jahre 1986 von vier Studenten gegründet und entwickelte sich in den kommenden Jahren zu einem der führenden Anbieter von Breitband-Endgeräten in Europa. Die Abkürzung AVM steht für "Audio Visuelles Marketing" und bezieht sich auf die Anfänge des Unternehmens als BTX-Dienst­leister: In ihrem ersten Projekt nutzten die Gründer den damals noch neuen ISDN-Standard dazu, den Bild­schirm­text der Deutschen Bundespost für den PC zugänglich zu machen.

Ab 1988 folgten eigene Produkte wie die aktive ISDN-Karte B1, für die AVM zwei Jahre später von der Deutschen Telekom und von der DATEV Aufträge über jeweils 5 000 Controller erhielt. Im Dezember 2013 stellte der Hersteller die Produktion des B1-Controllers ein.

Den Durchbruch schaffte AVM 1995 mit der FRITZ!Card, einer ISDN-Karte für PCs. Gleich­zeitig entstand die Marke FRITZ! und dessen Logo - ein im Comicstil gezeich­netes Frettchen. Die zunehmende Entwicklung des ISDN-Marktes trieben das Geschäft weiter voran: Über eine Million FRITZ!Cards waren im Oktober 1997 bei Kunden im Einsatz, eine Zahl, die sich in den nach­fol­genden Jahren auf über 14 Millionen ansteigen sollte.

Unternehmenssitz von AVM in Berlin

Unternehmenssitz von AVM in Berlin
Bild: AVM

Die Geburt der FRITZ!Box 2004 brachte AVM die erste FRITZ!Box auf den Markt - vier Jahre zuvor war AVM in das DSL-Geschäft eingestiegen. Vor allem Flaggschiff-Modelle wie die FRITZ!Box WLAN 7170 und 7270 und später die FRITZ!Box 7390 und 7490 (ohne WLAN im Namen) verhalfen AVM zu seiner Popularität in Deutschland. Aufgeschraubt:

Heute bietet der Hersteller in vielen Ländern der Erde seine Produkte an. Das Sortiment besteht mittlerweile nicht nur aus der FRITZ!Box für zahlreiche Anschlussarten wie DSL, Kabel, LTE und Glasfaser. Auch DECT-Telefone, Repeater, Powerline-Adapter und Heizkörper­thermostate gehören zum Sortiment. Die Netzwerkkarten, mit denen AVM ins Breitband-Geschäft gestartet ist, spielen indes kaum noch eine Rolle. Im Jahr 2017 erzielte das in Berlin beheimatete Unternehmen mit 700 Mitarbeitern einen Umsatz von 490 Millionen Euro. AVM und die FRITZ!Box
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