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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 22.08.17
WLAN-Hotspots

WLAN-Hotspot im Ausland: Einfach, schnell und flexibel

Hohe Surf-Geschwindigkeit und stabile Verbindung

WLAN im Ausland nutzen

WLAN im Ausland nutzen
Bild: teltarif.de

Urlaubsfotos auf Facebook teilen, WhatsApp-Nachrichten an die Freunde zu Hause senden - auch im Ausland möchte man nicht auf eine stabile Internet­verbindung verzichten. Doch das Surfen per Mobilfunktarif kann durch Roaming-Gebühren schnell teuer werden und in Gegenden mit schlechter Netzabdeckung ist es bisweilen sogar unmöglich. WLAN-Hotspots sind eine praktische Alternative. Kostenlose WLAN-Hotspots finden WLAN-Zugänge, auch Hotspots genannt, gibt es an Flughäfen, in Bahnhöfen und immer mehr auch in Cafés und Restaurants, an Tankstellen und Rasthöfen. Zwar bieten viele Lokalitäten WLAN-Internet kosten­los an, es können aber auch Nutzungs­gebühren entstehen, teil­weise sogar recht hohe. Um diese zu umgehen, können Sie auf internationale Ketten wie McDonald's, Burger King oder Starbucks setzen, die ihren Kunden einen kosten­losen Internet­zugang bereit­stellen. Aber auch viele kleinere Cafés weltweit bieten inzwischen gebühren­freies WLAN an. Es lohnt sich also nach­zu­fragen.

Viele Hotels, Pensionen und Jugend­herbergen stellen ihren Gästen ebenfalls einen kosten­losen WLAN-Zugang zur Verfügung. Die Zugangs­daten lassen sich am besten direkt vor Ort erfragen. Bis­weilen müssen Sie sich vor der Nutzung erst auf einer speziellen Anmelde-Seite im Intra­net des Anbieters regis­trieren. Es gibt auch zahl­reiche Apps, über die Sie kosten­lose WLAN-Zugänge in Ihrer Nähe finden können, zum Beispiel WiFi Finder oder WeFi Pro. Unverschlüsselte WLAN-Netze bergen Sicherheitslücken

Wer sparen will und sich an einem belebten Punkt aufhält, kann einmal mit eingeschaltetem Laptop durch eine Geschäftsstraße bummeln. Viele Cafés bieten einen kostenlosen WLAN-Hotspot. Nicht selten lässt sich so auch ein frei zugängliches Funknetzwerk finden, über das Sie kostenlos und ohne Passwort Ihre E-Mails abrufen und beantworten oder auch im Internet surfen können.

Doch Vorsicht: Wenn Sie einen fremden Netzzugang verwenden, müssen Sie sich auf die Ehrlichkeit des Betreibers verlassen. In unverschlüsselte WLAN-Netze versandte Daten können abgefangen und mit­geschnit­ten werden. Geben Sie in solchen Netzwerken niemals Passwörter auf Web­seiten an, die nicht mit dem verschlüsselten HTTPS-Protokoll arbeiten. Bevor Sie in einem fremden WLAN-Netz online gehen, sollten Sie zudem unbedingt über­prüfen, ob ein aktuelles und leistungs­starkes Antiviren-Programm auf Ihrem Laptop, Tablet oder Smartphone installiert ist.

Sicherer sind Sie unterwegs, wenn Sie sich Hotspots suchen, die private Nutzer mit Hilfe von externen Dienstleistern wie hotsplots.de oder Fon realisieren. Diese Hotspots sind prinzipiell verschlüsselt und sichern Ihre Daten vor fremdem Zugriff. Wo solche Hotspots zu finden sind und welche Konditionen gelten, erfahren Sie auf den Seiten der Anbieter. WLAN to Go: Das Hotspot-Netz der Telekom

WLAN Hotspot Cafe

Viele Cafés bieten kostenloses WLAN an.
Foto: dpa

Auch die Deutsche Telekom bietet ein kostenloses "geteiltes" WLAN-Netz an. Telekom-Kunden mit einem WLAN-to-Go-fähigen Router (zum Beispiel Speedport W 724V, Hybrid, Neo) teilen ungenutzte Band­breite ihres eigenen Internet­anschlusses mit anderen Nutzern. Im Gegen­zug erhalten sie die Möglich­keit, weltweit kosten­los im Internet zu surfen, an allen Telekom-Hotspots in Deutsch­land sowie den mehr als 18 Millionen Hotspots des Telekom-Partners Fon. Die Hotspots können über die Online Manager App oder über den Hotspot-Finder auf der Telekom-Webseite gefunden werden. Eine Karte mit den weltweiten Fon-Hotspots findet sich auf der Webseite des Anbieters. Wie Sie Ihre Zugangsdaten für die Telekom-Hotspots einrichten können, erfahren Sie in dieser Meldung. WLAN-Hotspots an Flughäfen Auch das oft kosten­lose WLAN an Flughäfen ist für Reisende interessant. Die Angebote können jedoch stark variieren. Der Frankfurter Airport bietet 24 Stunden gebühren­freies Drahtlos-Internet an. Zuvor muss sich der Nutzer einmalig mit seinem Namen, Wohnsitz und seiner E-Mail-Adresse registrieren. Auch an den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel wird mittlerweile WLAN angeboten. Besucher können hier allerdings nur eine Stunde kostenlos ins Internet gehen. Wie in Frankfurt basiert das Berliner Flughafen-Netzwerk auf einem Hotspot-Angebot der Telekom. Am Londoner Flughafen Heathrow können Reisende bis zu vier Stunden lang kostenlos surfen. Jede weitere Stunde schlägt mit umgerechnet circa 5 Euro zu Buche. Eduroam: Speziell für Uni-Mitarbeiter und Studenten

Studenten Uni Laptop

Eduroam: Speziell für Uni-Mitarbeiter und Studenten
Foto: dpa

Für Universitätsmitarbeiter und Studenten gibt es einen weiteren Service, der bei Auslandsaufenthalten praktisch ist: Eduroam. Damit können Sie sich auf dem Campus vieler Universitäten weltweit mit Ihren gewohnten Zugangsdaten anmelden und auf das Internet zugreifen. Informieren Sie sich am besten an Ihrer Universität, ob und wie dieser Dienst bei Ihnen unterstützt wird. Wenn Ihre Universität Eduroam unterstützt, können Sie den Dienst bereits im Vorfeld auf Ihrem Laptop einrichten und direkt auf dem eigenen Campus testen. Danach ist Eduroam an allen teil­nehmenden Universi­täten nutzbar. Aller­dings ist das Eduroam-Netz auf den Campus der jeweiligen Universi­tät beschränkt.

WLAN-Nutzung erfordert passende Hardware Technische Voraussetzung für das drahtlose Surfen ist eine WLAN-Karte, die in Laptops weitgehend zur Serien­ausstattung gehört. Aber auch Laptops, die nicht mit WLAN ausgerüstet sind, lassen sich mit einer kleinen Steckkarte für wenig Geld nachrüsten. Einsteck­karten oder USB-WLAN-Adapter für Laptops sind schon ab 10 Euro zu bekommen.

Auch bei Smartphones gehören WLAN-Module zur Grund­aus­stattung. Das ist auch notwendig, da über das Mobil­funk­netz nur ein ein­geschränktes Daten­volumen verfügbar ist. Sollen größere Daten­mengen übertragen werden - beispiels­weise beim Download eines Spiels oder bei Software-Updates - kann es teuer werden. Größere Downloads werden daher normalerweise erst bei einer bestehenden WLAN-Verbindung heruntergeladen.

Wichtig beim Kauf: Nur das WiFi-Symbol garantiert Kompatibilität zu den weltweit genutzten Netzwerk­standards IEEE 802.11b, g, n oder ac. Weitere Ratgeber rund um das Thema Internet im Ausland

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